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Veröffentlicht am 11.05. 2022

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Warum CBD Öl bei
Epilepsie helfen kann

Frau hält ihr Gesicht in ihren Händen

Epilepsien stellen für viele Betroffene eine große Belastung dar. Herkömmliche Medikamente haben leider nur eine begrenzte Wirkung und können die willkürlich auftretenden Krämpfe und Zuckungen nicht immer verhindern.

Doch seit einiger Zeit weiß man, dass auch der natürliche Pflanzenstoff CBD krampflösende Eigenschaften besitzt und erfolgreich gegen epileptische Anfälle eingesetzt werden kann. Es hat sich in Tiermodellen und beim Menschen als anfallshemmend erwiesen.

In diesem Blogbeitrag gehen wir auf die aktuelle Forschung zu CBD und Epilepsie sowie auf Erfahrungsberichte von Menschen ein, die CBD zur Behandlung ihrer Anfälle eingesetzt haben.

1. WAS IST CBD UND WIE WIRKT ES BEI EPILEPSIEPATIENTEN?

Cannabidiol (CBD) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus der Hanfpflanze, dem in Tiermodellen, Studien und anekdotischen Berichten antiepileptische und antikonvulsive Eigenschaften zugeschrieben werden. CBD scheint als Antagonist mit geringer Affinität am CB1-Rezeptor zu wirken, was seine krampflösende Wirkung erklären könnte. CBD kann daher die Anzahl der Anfälle verringern und die Lebensqualität von Menschen mit Epilepsie verbessern.

Das antiepileptische Potenzial von CBD wurde erstmals in den frühen 1940er Jahren erkannt, als berichtet wurde, dass CBD-Öl die Anfälle bei einem Kind mit schwerer Epilepsie reduziert (Gowers,1942). Doch erst in den frühen 2000er Jahren begann man, CBD ernsthaft auf seine mögliche Verwendung bei Epilepsie zu untersuchen. Anekdotische Berichte und Fallstudien deuten darauf hin, dass CBD die Häufigkeit der Anfälle bei Menschen mit refraktärer Epilepsie wirksam reduzieren kann.

CBD Pflanze und CBD Formel

CBD kann die Intensität der Anfälle lindern

Die klinischen Studien haben ebenso ergeben, dass Cannabidiol die Schwere der Anfälle lindern kann. Der natürliche Stoff aus der Hanfpflanze hat nämlich positiven Einfluss auf die Hormone Serotonin und Adenosin, wodurch ein krampflösender Effekt entsteht. Dies wurde in Zellkulturen und Tierversuchen vielfach belegt.

CBD hat neuroprotektive und entzündungshemmende Eigenschaften

CBD schützt die Nervenzellen und lindert Entzündungen, was sich ebenfalls sehr positiv auf eine Epilepsie auswirkt. Denn Entzündungen im und auch außerhalb des Gehirns können Auslöser für epileptische Anfälle sein.

Die entzündungshemmende und neuroprotektive Wirkung von Cannabidiol ist durch zahlreiche Studien belegt.

2. STUDIEN ZU CBD IN DER EPILEPSIEBEHANDLUNG

Die erste randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Studie mit CBD als Behandlung von Epilepsie wurde 2016 veröffentlicht (Devinsky et al., 2016). An dieser Studie nahmen 120 Kinder und Erwachsene mit refraktärer Epilepsie unterschiedlicher Ursache teil. Die Teilnehmer erhielten nach dem Zufallsprinzip entweder CBD oder Placebo für 14 Wochen, zusätzlich zu ihrer bestehenden antiepileptischen Medikation.

Die Ergebnisse dieser Studie zeigten, dass CBD die Anfälle signifikant reduzierte im Vergleich zu Placebo und war gut verträglich mit wenigen Nebenwirkungen. Diese Ergebnisse wurden in anderen Studien repliziert (Cunha et al., 2017; Feldstein et al., 2018).

In einer CBD Doppelblindstudie, bei der 15 Epilepsie-Patienten teilnahmen, bekam die eine Gruppe 200 bis 300mg CBD pro Tag, die andere Gruppe ein Placebo. Der gesamte Zeitraum der Studie betrug viereinhalb Monate. Das Ergebnis: Bei 4 von 8 Personen der CBD Gruppe traten fast keine Anfälle mehr auf, bei 3 Probanden war die Häufigkeit und Intensität zumindest reduziert. Nur bei einer Person war keine nennenswerte Wirkung zu beobachten.

Auch eine Metastudie von 2018 mit insgesamt 550 Probanden zeigt das Potenzial von CBD bei Epilepsie auf. Die Anfallshäufigkeit verringerte sich bei 37,2% der Teilnehmer um mindestens 50 Prozent. Und das, obwohl nur 20mg CBD pro Tag eingenommen wurde.

Die Wissenschaft bestätigt also das Potenzial von Cannabisöl bei epileptischen Anfällen. Der natürliche Stoff der Cannabispflanze ist eine vielversprechende neue Behandlung für Epilepsie, die in mehreren klinischen Studien krampflösende Wirkungen gezeigt hat. CBD kann die Häufigkeit und Intensität der Anfälle reduzieren und so die Lebensqualität der Betroffenen enorm erhöhen.

3. CBD IST ALS ARZNEIMITTEL FÜR DIE BEHANDLUNG VON EPILEPSIE ZUGELASSEN

Das Medikament Epidyolex, welches hochreines CBD enthält, wurde 2019 von der EU-Kommission als Arzneimittel für die Behandlung von Epilepsie zugelassen. Die CBD-Lösung wird vor allem für die schweren kindlichen Epilepsieformen Dravet-Syndrom und das Lennox-Gastaut-Syndrom eingesetzt. Mehrere Studien bestätigten die positive Wirkung von CBD auf beide Erkrankungen.

Neben dem Antiepileptikum Clobazam wird bei Krampfanfällen immer öfter zusätzlich Cannabidiol eingesetzt.

Gehirnströme Computerbild

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4. ERFAHRUNGSBERICHTE VON PATIENTEN ÜBER CBD ZUR EPILEPSIEBEHANDLUNG

Es gibt auch viele persönliche Erfahrungsberichte von Menschen mit Epilepsie, die durch CBD Linderung erfahren haben. Einer dieser Menschen ist Mike Adams. Nach der Verwendung von CBD zur Behandlung der Anfälle seines Sohnes gründete er sein eigenes Unternehmen für CBD Produkte.

"CBD hat sich für meinen Sohn wie ein Wunder ausgewirkt", sagt Adams. "Er hatte 300 Grand-Mal-Anfälle pro Woche und jetzt, dank CBD, hatte er im letzten Jahr nur zwei Anfälle.

Adams' Geschichte ist nur eine von vielen, die das Potenzial von CBD zur Behandlung von Epilepsie hervorheben.

Im Internet findet man unzählige weitere Berichte über Erfolgserlebnisse mit CBD. Im Folgenden eine Auswahl an Facebook und Youtube Erfahrungsberichten mit CBD-Öl bei Epilepsie.

TV-Bericht über die Wirksamkeit von CBD-Öl bei Kindern mit Epilepsie

5. CBD IST EIN NATÜRLICHES MITTEL MIT WENIG NEBENWIRKUNGEN

Im Allgemeinen hat CBD so gut wie keine unerwünschten Nebenwirkungen. Bei hohen Dosierungen können lediglich Symptome wie Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Appetitlosigkeit, trockener Mund oder selten auch Durchfall auftreten. CBD schadet dem Körper aber in keinster Weise, und die Symptome verschwinden wieder, sobald das Cannabinoid ausgeschieden ist.

Es kann bedenkenlos langfristig eingenommen werden und ist ein vielversprechendes natürliches Heilmittel bei Epilepsie.

6. FAZIT

Die Studien zeigen sehr deutlich das Potenzial von CBD bei Epilepsie auf. Die Häufigkeit und Intensität der Anfälle sinkt bei den meisten Patienten signifikant. Außerdem punktet das Cannabinoid mit einer guten Verträglichkeit und wenig Nebenwirkungen.

Auch viele Erfahrungsberichte im Internet bestätigen die positive Wirkung bei verschiedenen Formen der Epilepsie.

Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.

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