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FAQ

Hat CBD negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit?

Veröffentlicht am 29.06.2024

4 MIN. LESEZEIT

Zuletzt aktualisiert am 29.06.2024

Du hast vielleicht schon von den vielen potenziellen Vorteilen von CBD gehört, von der Schmerzlinderung bis hin zur Reduzierung von Angstzuständen. Aber wenn es um die Frage geht, ob CBD negative Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben könnte, tauchen oft Unsicherheiten und Bedenken auf. Ist CBD sicher für dich, wenn Du versuchst, schwanger zu werden oder deine allgemeine Fruchtbarkeit zu erhalten?

Ob Du bereits CBD verwendest oder darüber nachdenkst, es in deine Routine zu integrieren – dieser Artikel hilft Dir dabei, die möglichen Risiken und Vorteile besser zu verstehen.

1. Was versteht man unter Fruchtbarkeit bei Mann und Frau?

Fruchtbarkeit ist die Fähigkeit eines Organismus, Nachwuchs zu zeugen. Bei Menschen bezieht sich Fruchtbarkeit auf die Fähigkeit von Männern und Frauen, ein Kind zu zeugen und auszutragen. Fruchtbarkeit ist ein wesentlicher Aspekt des Fortpflanzungssystems und spielt eine entscheidende Rolle für die Erhaltung der Art. Sie ist nicht nur wichtig für Paare, die eine Familie gründen möchten, sondern auch für das Verständnis und die Behandlung von Fortpflanzungsstörungen.

Für Frauen bedeutet Fruchtbarkeit die Fähigkeit, Eizellen zu produzieren, die durch Spermien befruchtet werden können, und eine gesunde Schwangerschaft bis zur Geburt zu tragen. Diese Fähigkeit nimmt mit zunehmendem Alter ab, besonders nach dem 35. Lebensjahr. Dies liegt daran, dass die Anzahl und Qualität der Eizellen im Laufe der Zeit abnimmt.

Bei Männern bezieht sich Fruchtbarkeit auf die Fähigkeit, gesunde und ausreichend bewegliche Spermien zu produzieren, die in der Lage sind, eine Eizelle zu befruchten. Eine gute Fruchtbarkeit ist daher ein Zeichen für ein gut funktionierendes Fortpflanzungssystem und insgesamt für eine gute Gesundheit. Doch auch bei Männern kann das Alter die Fruchtbarkeit beeinflussen, jedoch meist in geringerem Maße als bei Frauen. Mit zunehmendem Alter kann die Spermienqualität abnehmen, was die Chancen auf eine erfolgreiche Befruchtung verringern kann.

Grafische Darstellung von Samen und Eizelle

2. Wissenschaftliche Studien zu CBD und Fruchtbarkeit

Die Auswirkungen von CBD auf die Fruchtbarkeit sind ein aufkommendes Forschungsgebiet. Es gibt bereits einige Studien, die darauf hinweisen, dass CBD sowohl positive als auch negative Effekte auf die Fortpflanzungsfähigkeit haben kann. Die aktuelle Forschung ist jedoch noch nicht umfassend genug, um definitive Aussagen zu treffen.

Reduzierte Fruchtbarkeit bei Mäusen

Eine Reihe von Tierstudien hat sich mit den Auswirkungen von CBD auf die Fortpflanzungsfähigkeit beschäftigt. Diese Studien bieten wertvolle Einblicke, obwohl die Ergebnisse nicht immer direkt auf den Menschen übertragbar sind.

In einer Studie von 2018 wurde die Wirkung von chronischem Cannabidiol (CBD) auf das Fortpflanzungssystem männlicher Schweizer Mäuse untersucht. Die 21 Tage alten Mäuse erhielten 34 Tage lang CBD in Dosierungen von 15 mg/kg oder 30 mg/kg, während eine Kontrollgruppe Sonnenblumenöl erhielt. Die Ergebnisse zeigten, dass CBD keine signifikanten Auswirkungen auf die Gewichtszunahme oder die Progesteronspiegel hatte. Allerdings zeigte sich, dass die Mäuse in der 15 mg/kg CBD-Gruppe eine Verzögerung beim ersten Aufsteigen und Eindringen sowie eine reduzierte Anzahl an Aufstiegen und Ejakulationen aufwiesen. Die Mäuse in der 30 mg/kg CBD-Gruppe hatten eine um 30 % reduzierte Fruchtbarkeitsrate und eine um 23 % verringerte Anzahl an Würfen.

Die Studie deutet darauf hin, dass eine langfristige Einnahme von CBD zu funktionellen Beeinträchtigungen des Fortpflanzungssystems bei männlichen Mäusen führen kann. Die negativen Auswirkungen auf das sexuelle Verhalten und die Fruchtbarkeit waren insbesondere bei höheren CBD-Dosen signifikant. Diese Ergebnisse heben die Notwendigkeit weiterer Untersuchungen hervor, um die Sicherheit und die Mechanismen von CBD in Bezug auf die menschliche Fortpflanzungsfähigkeit besser zu verstehen.

Hervorzuheben ist allerdings, dass die verwendeten CBD Mengen für diese Studie enorm hoch sind. Umgerechnet für einen 80kg schweren Menschen wären das 2400mg CBD pro Tag. Das ist das 50-fache einer durchschnittlichen Dosis, die bei den meisten Anwendern zwischen 10 und 100mg liegt.

Studie an Ziegen – keine negativen Auswirkungen von CBD auf die Fertilität

Eine Studie (2024) untersucht die Auswirkungen von chronischer Cannabidiol (CBD) Einnahme auf die männliche Fruchtbarkeit bei Ziegen. Zwei Studien wurden durchgeführt, um zu sehen, ob tägliche CBD-Gaben die Spermienqualität und Testosteronspiegel beeinflussen. In der ersten Studie, die über zwei Jahre hinweg zweimal durchgeführt wurde, wurden die Hodenumfang und verschiedene Samenparameter wie Spermienkonzentration, Gesamtspermien pro Ejakulat, Ejakulatvolumen und Spermienbeweglichkeit gemessen. Die Ergebnisse zeigten, dass CBD den Hodenumfang, die Spermienbeweglichkeit und die Gesamtzahl der Spermien pro Ejakulat nicht signifikant veränderte. Im zweiten Jahr führte die CBD-Behandlung zu einem signifikant erhöhten Ejakulatvolumen, was jedoch die Spermienkonzentration verringerte.

Im zweiten Experiment wurde der Testosteronspiegel gemessen, um zu sehen, ob CBD diesen beeinflusst. Dazu wurden Blutproben genommen, sowohl ohne als auch nach einer Stimulation mit dem Hormon hCG, das den Körper dazu bringt, mehr Testosteron zu produzieren. Die Ergebnisse zeigten, dass der Testosteronspiegel in den mit CBD behandelten Ziegen nicht anders war als in den unbehandelten. Nach der hCG-Stimulation stieg der Testosteronspiegel bei den mit CBD behandelten Ziegen jedoch signifikant an und blieb für die gesamte 48-Stunden-Dauer des Tests erhöht.

Weiße Ziege

Fazit zur Studienlage

Während extrem hohe Dosen von CBD bei Mäusen negative Auswirkungen auf die Fortpflanzung hatten, zeigten moderate Dosen bei Ziegen keine signifikanten negativen Effekte. Diese Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit weiterer Forschung, insbesondere an Menschen, um die Sicherheit und potenziellen Risiken von CBD im Zusammenhang mit der Fortpflanzung besser zu verstehen.

3. Das Endocannabinoid-System und sein Einfluss auf den weiblichen Hormonhaushalt

Das Endocannabinoid-System (ECS) spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Hormonhaushalts und der menschlichen Fortpflanzung. Dieses komplexe Netzwerk besteht aus Cannabinoidrezeptoren (CB1 und CB2), Endocannabinoiden wie Anandamid und 2-Arachidonoylglycerol (2-AG) sowie den Enzymen, die für deren Synthese und Abbau verantwortlich sind.

Regulation durch das ECS

Das ECS beeinflusst den Hormonhaushalt, indem es die Produktion und den Abbau von Hormonen wie Progesteron und Östrogen reguliert. Diese Hormone wiederum beeinflussen die Endocannabinoid-Spiegel im Körper. Insbesondere Anandamid spielt eine wichtige Rolle bei der Einnistung der Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut. Optimale Anandamid-Werte sind notwendig, um die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Einnistung und den Erhalt der Frühschwangerschaft zu schaffen.

Bedeutung in der Fortpflanzung

Studien haben gezeigt, dass das ECS nicht nur die Hormonproduktion reguliert, sondern auch eine bedeutende Funktion in der Immunregulation der menschlichen Fortpflanzung hat. Eine strikte Kontrolle des Endocannabinoid-Hormon-Zytokin-Netzwerks ist für eine erfolgreiche Einnistung und den Erhalt der Schwangerschaft erforderlich. Jede Störung in diesem fein abgestimmten System kann zu ernsthaften Problemen führen, einschließlich des Verlusts des Fötus.

Hormonelle Einflüsse

Progesteron und Östrogen tragen dazu bei, die Endocannabinoid-Spiegel im Gleichgewicht zu halten. Diese Hormone sind entscheidend für die Fortpflanzung und das allgemeine Wohlbefinden der Frau. Ein Ungleichgewicht im ECS kann somit zu Störungen im Menstruationszyklus, der Fruchtbarkeit und anderen reproduktiven Funktionen führen.

Zusätzlich kann CBD durch seine entzündungshemmenden und stressreduzierenden Eigenschaften indirekt das hormonelle Gleichgewicht unterstützen. Chronischer Stress und Entzündungen können zu hormonellen Ungleichgewichten führen, indem sie die Funktion der Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse stören. Durch die Reduzierung von Stress und Entzündungen kann CBD dazu beitragen, diese Achse zu stabilisieren und so das hormonelle Gleichgewicht wiederherzustellen. Diese multifunktionalen Effekte machen CBD zu einem potenziellen natürlichen Mittel zur Unterstützung des hormonellen Gleichgewichts bei Frauen.

Das Endocannabinoid-System ist also ein zentrales Element für die Regulierung des Hormonhaushalts und die erfolgreiche Fortpflanzung. Ein besseres Verständnis dieses Systems und seiner Funktionen könnte neue Wege für die Behandlung von hormonellen Ungleichgewichten und Fortpflanzungsproblemen eröffnen.

4. CBD und Fruchtbarkeit - Fazit

Die Studienlage zu den Auswirkungen von CBD auf die Fruchtbarkeit ist derzeit nicht eindeutig, und es lassen sich keine klaren Aussagen treffen, insbesondere nicht bei Menschen. Während einige Tierstudien gezeigt haben, dass hohe Dosen von CBD negative Effekte auf die Fortpflanzungsfähigkeit haben können, fehlen umfangreiche Untersuchungen am Menschen. Es gibt Hinweise darauf, dass CBD in extrem hohen Dosen die Spermienqualität und das sexuelle Verhalten beeinträchtigen könnte, jedoch wurden solche Dosen in der Praxis selten verwendet.

In gewöhnlichen Mengen, wie sie üblicherweise von Menschen konsumiert werden, scheint CBD keine signifikanten negativen Auswirkungen auf die Fertilität zu haben. Wenn du CBD zur Unterstützung deiner Gesundheit nutzen möchtest, insbesondere wenn du eine Schwangerschaft planst oder deine Fruchtbarkeit im Auge behalten willst, ist es ratsam, vorsichtig zu sein und im

Zweifelsfall einen Arzt zu konsultieren. So kannst du sicherstellen, dass du die für dich besten Entscheidungen triffst und mögliche Risiken minimierst.

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Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.

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