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Wie effektiv ist CBD bei Parkinson?

Kann CBD bei Parkinson wirklich helfen und wie wirksam ist der natürliche Stoff aus der Hanfpflanze? Bisher wurden zu wenig aussagekräftige Studien durchgeführt, um die Wirksamkeit bei Parkinson eindeutig zu belegen. Allerdings lassen die Ergebnisse der bisher durchgeführten Studien darauf schließen, dass CBD eine neuroprotektive Wirkung hat und zur Linderung von Parkinson-Symptomen beitragen kann. Außerdem verbessert sich durch die Einnahme auch die Lebensqualität der Patienten, indem es Begleiterscheinungen der Krankheit wie Schmerzen, Schlafstörungen oder emotionaler Unausgeglichenheit entgegenwirkt.

1. Was ist Parkinson? Das Wichtigste im Überblick

Parkinson ist eine unheilbare neurologische Erkrankung, die durch einen fortschreitenden Verlust von dopaminproduzierenden Nervenzellen gekennzeichnet ist. Der dadurch entstehende Dopaminmangel macht sich durch einen gestörten Bewegungsablauf bemerkbar – die Muskeln versteifen und die Bewegungen werden unrund, langsam und zittrig.

Symptome im Frühstadium

Parkinson-Symptome treten zu Beginn schleichend auf und werden nach und nach stärker. Die ersten Beschwerden können Muskelverspannungen, Verstopfung oder depressive Verstimmungen sein. Im weiteren Verlauf machen sich erste leichte Bewegungsstörungen bemerkbar, wie beispielsweise fehlendes Mitschwingen der Arme beim Laufen. Nachts können Schlafstörungen durch unkontrollierte Bewegungen von Armen oder Beinen auftreten. Feinmotorische Tätigkeiten wie Zähneputzen, Schreiben oder das Zuknöpfen von Hemden werden immer schwieriger.

Symptome im fortgeschrittenen Stadium

Mit fortschreitender Krankheit wird der Körper zunehmend starrer, langsamer, die Körperhaltung instabil (Hypokinese). Gleichzeitig entwickelt sich ein Zittern der Hände, der sogenannte Tremor. Bei etwa 30 bis 40 Prozent der Patienten entstehen zusätzlich Persönlichkeitsveränderungen, Demenz und Depressionen.

Ursachen von Parkinson – was genau passiert im Gehirn?

Die genaue Ursache von Parkinson ist immer noch ungeklärt und leider zählt sie nach wie vor zu den unheilbaren Krankheiten. Was die Medizin aber weiß ist, dass Nervenzellen in der schwarzen Substanz (Substantia nigra) im Mittelhirn absterben und dadurch ein Dopaminmangel entsteht. Die schwarze Substanz ist Bestandteil der Basalganglien – ein Teil des Gehirns, der unter anderem für die motorische Kontrolle zuständig ist. Durch das Absterben der Zellen kann nicht mehr ausreichend Dopamin produziert werden - ein Botenstoff, der essentiell für die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen ist. Aus diesen Gründen funktionieren körperliche Bewegungen bei Parkinson nicht mehr so, wie sie sollen.

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Therapie mit herkömmlichen Medikamenten

In der Medizin versucht man diesen Mangel durch Medikamente wie Levodopa, Dopamin-Agonisten oder MAO B-Hemmer auszugleichen, die den Dopaminspiegel erhöhen. Doch leider können diese Medikamente den Erkrankungsprozess nicht aufhalten, außerdem verkürzt sich die Wirkungsdauer zunehmend und es können Nebenwirkungen wie Magenprobleme, psychische Störungen, Müdigkeit oder Herzkreislaufprobleme auftreten.

Weitere Infos zur Krankheit erfährst du in folgendem Video:

 

2. Neuroprotektive Wirkung von CBD im Kampf gegen Parkinson

Was kann das Cannabinoid nun bei Parkinson bewirken? Kann CBD Öl gegen das Zittern eingesetzt werden und es gar heilen? Bisherige Studien haben gezeigt, dass CBD eine neuroprotektive Wirkung hat, was bedeutet, dass es die Nervenenden schützt und einem Absterben entgegenwirkt, was ja die Ursache von Parkinson ist.

In einer Studie aus dem Jahr 2000 (https://www.mdpi.com/1424-8247/3/7/2197) untersuchte man das neuroprotektive Potential von Cannabidiol im Zusammenhang mit toxischen Glutamatkonzentrationen. Es stellte sich heraus, dass CBD antioxidative Eigenschaften besitzt und die Aktivität des schädlichen Neurotoxins Glutamat reduziert. CBD ist außerdem anderen Antioxidantien wie Ascorbat und Vitamin E überlegen, was den Schutz der Nervenzellen betrifft.

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Auch wenn CBD Parkinson nicht heilen kann, deuten die Studien darauf hin, dass das Fortschreiten der Krankheit durch die zellschützenden Eigenschaften des Cannabinoids verlangsamt werden könnte.

Denn Cannabinoid-Rezeptoren befinden sich auch in den von Parkinson betroffenen Basalganglien, wo das CBD seine Wirkung entfalten kann.

3. Wirksames Mittel gegen Parkinson Begleitsymptome

Zusätzlich zur neuroprotektiven Wirkung lindert Cannabidiol auch die Begleiterscheinungen und Symptome von Parkinson. Patienten, die über ihre Erfahrungen mit CBD bei Parkinson berichten, sind fast ausschließlich positiv.

In einer in Brasilien durchgeführten CBD Parkinson Studie kamen die Forscher zu dem Ergebnis, dass CBD-Öl die Lebensqualität von Parkinson-Patienten verbessert und ihr Leiden lindert. Man verabreichte 21 Patienten über einen Zeitraum von sechs Wochen unterschiedlich hohe Tagesdosen CBD – 300mg, 75mg und ein Placebo. Bei den Probanden, die 300mg pro Tag einnahmen, konnte eine signifikante Besserung der Symptome festgestellt werden. 

Ängste und Depressionen

Viele Patienten, die unter Parkinson leiden, entwickeln mit der Zeit Depressionen oder Ängste. Da CBD einen positiven Einfluss auf die Produktion der Botenstoffe Serotonin und Glutamin hat, hebt es die Stimmung und steigert das allgemeine Wohlbefinden.

Eine kürzlich durchgeführte Studie zeigte außerdem, dass CBD Ängste reduzieren kann und die Tremor-Amplitude verringert (weniger Zittern).

Schmerzen

CBD hat einen schmerzlindernden Effekt. Dies ist durch viele Studien belegt. Die krampfartigen Schmerzen, die bei vielen Parkinson-Patienten auftreten, können durch CBD-Öl also gelindert werden.

Schlafstörungen

Auch Schlafprobleme können zu den negativen Begleiterscheinungen von Parkinson zählen. CBD wirkt beruhigend und hilft somit, besser und tiefer zu schlafen, was ein echter Segen sein kann.

Verdauungsprobleme

Die Bewegungsstörungen wirken sich bei vielen Parkinson-Patienten auch auf die Nervenzellen des Magen-Darm-Traktes aus. Dadurch kann es zu Verstopfung oder einer gestörten Magenentleerung kommen. Neben einer ballaststoffreichen Ernährung und ausreichender Flüssigkeitszufuhr wirkt sich auch CBD-Öl sehr positiv auf die Darmtätigkeit aus. Der Wirkstoff aus der Hanfpflanze reduziert Entzündungen und entspannt den Magen-Darm-Trakt, indem er mit den Cannabinoidrezeptoren interagiert.

4. Wieviel CBD bei Parkinson einnehmen?

Bei CBD können zwar keine genauen Dosierungsangaben gemacht werden, da jeder Mensch unterschiedlich darauf reagiert, bei Parkinson ist aber meist eine höhere Dosis notwendig, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Letztlich hängt es von der Schwere und dem Fortschritt der Erkrankung sowie von der individuellen Person ab, wie viel CBD sinnvoll ist. Empfehlenswert ist auf jeden Fall, mit wenigen Tropfen zu beginnen und die Dosis nach und nach zu erhöhen, bis man die für sich passende Dosis gefunden hat. Eine Standarddosis liegt etwa im Bereich von 20 bis 100 mg CBD pro Tag, kann aber auch weit darüber hinaus gehen.

Überdosierung nicht möglich

Gut zu wissen ist, dass CBD-Öl nicht wirklich überdosiert werden kann, da es ein natürlicher Wirkstoff ist. Bei sehr hohen Dosierungen kann höchstens starke Müdigkeit auftreten. Mehr Infos über Dosierung von CBD findest du hier.

5. Fazit

Auch wenn die Forschung zu CBD bei Parkinson noch in den Kinderschuhen steckt ist klar, dass der Stoff aus der Hanfpflanze ein hohes Potential auf diesem Gebiet hat. Eine regelmäßige Einnahme von Hanföl könnte nicht nur den Erkrankungsprozess verlangsamen, sondern verbessert auch wesentlich die Lebensqualität der Betroffenen. CBD lindert Schmerzen, beruhigt, verhilft zu erholsamem Schlaf und sorgt für mehr Wohlbefinden. All das kann für leidende Parkinson-Patienten ein echter Segen sein und es ist dann auf jeden Fall einen Versuch wert, CBD-Öl an sich zu testen.

Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.