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FAQ

CBD gegen Psychose – welche Wirkung hat das Cannabinoid auf das Gehirn?

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In Deutschland erkranken statistisch gesehen 1 – 2 % der kompletten Bevölkerung einmal in ihrem Leben an einer Psychose. Betrachtet man diese Zahlen weltweit, erweitern sie sich auf rund 50 Millionen Menschen. Es gibt Studien, die Hoffnung dahingehend wecken, dass CBD bei einer Psychose einen deutlichen Effekt haben und für eine antipsychotische Wirkung sorgen kann. Da psychotische Symptome heute in der Regel mit Antipsychotika behandelt werden, diese aber starke Nebenwirkungen mit sich bringen, wäre CBD Öl gegen die Psychose ein wahrer Lichtblick für Betroffene.

1. Was ist eine Psychose? Symptome und Ursachen

Die Psychose ist eine Erkrankung des Gehirns, die vor allem zu einer Ich-Störung, aber auch zu einer Diskrepanz zwischen der eigenen Wahrnehmung und der Realität führt. Es wird in verschiedene Formen unterschieden, so beispielsweise in die Psychose vom schizophrenen Typ, aber auch in die Paranoide Psychose oder Mischformen. Aufgrund der Symptomvielfalt ist es nicht immer einfach, eine Psychose sofort zu erkennen, zumal die Krankheitseinsicht bei den meisten Betroffenen fehlt. Folgende Anzeichen können jedoch darauf hinweise, dass eine Psychose vorliegt.

• Der Betroffene zeigt sich depressiv und antriebslos oder leidet, entgegengesetzt, unter einer starken Agitiertheit und fühlt sich zeitweise wie ferngesteuert. Die meisten Psychotiker sind nicht in der Lage, normal am Alltagsleben und Berufsleben teilzunehmen.

• Ca. 80 Prozent der von einer Psychose betroffenen Patienten leidet unter Halluzinationen. Hier dominiert das Stimmenhören, aber auch Körperhalluzinationen werden beobachtet.

• Auffällig für Dritte ist die Störung des Denkapparats. Die Betroffenen reden verwirrt, können keine klaren und strukturierten Gedanken mehr fassen und haben Schwierigkeiten, sich auf ein Thema zu konzentrieren.

• Kernmerkmal ist der Bezug zur Realität, was sich in Wahrnehmungsstörungen äußert. So fühlen sich Betroffene oft beobachtet, vermuten hinter anderen Menschen Feindbilder oder fühlen sich angegriffen, obwohl objektiv kein derartiges Vorgehen zu beobachten ist.

Die Frühphase der Psychose

Nicht bei allen Patienten zeigt sich das Vollbild einer Psychose, was insbesondere dann zutrifft, wenn es sich um eine cannabisinduzierte Psychose handelt. Hier kommt es schon zuvor zu einer Persönlichkeitsstörung durch den Cannabiskonsum, so dass der Übergang in die drogeninduzierte Psychose kaum noch wahrnehmbar für Außenstehende ist.

Klassische Frühsymptome, die auf eine Psychose hindeuten können, aber nicht müssen, sind:

• Rückzug aus dem Alltag, von Freunden und Familie

• neu aufgetretene Ängste und Paniken

• Unruhezustände

• Schlafstörungen und Störungen des zentralen Denkens

• Depressionen und Antriebslosigkeit

Wie kommt es zur Entwicklung einer Psychose?

Die Ursachen für eine Psychose können vielfältig ausfallen. Es muss zwischen organischen und nichtorganischen Ursachen differenziert werden.


Organisch bedingte Psychose:

Die organisch bedingte Psychose kann beispielsweise aufgrund von Nebenwirkungen bei Arzneimitteln (hier insbesondere Medikamente gegen Parkinson) auftreten. Auch können Hirntumore, Erkrankungen des Zentralen Nervensystems oder auch Stoffwechselerkrankungen die Ursache für die neu aufgetretenen Symptome sein. In diesem Fall können Ärzte die Psychose ohne Medikamente behandeln, da sich diese zurückbilden, sobald der Auslöser bekämpft wurde.

Nichtorganisch bedingte Psychose

Die nichtorganisch bedingte Psychose ist in ihrer Entstehung noch nicht vollständig erforscht, wobei die Wissenschaft Traumata, Umwelteinflüsse, aber auch Infekte als möglichen Auslöser sieht. Es gilt als erwiesen, dass Psychosen zu den Folgen langjährigen Cannabiskonsums zählt. In aller Regel kommt es aber auf die Vulnerabilität des Patienten an. Nicht jeder Konsument bekommt eine Schizophrenie durchs Kiffen, sind jedoch weitere Risikofaktoren vorhanden, kann die THC Psychose ausgelöst werden.

2. Behandlung mit herkömmlichen Antipsychotika

Die Behandlung der Psychose erfolgt in aller Regel zunächst mit Medikamenten. Das Problem bei dieser Erkrankung ist, dass eine Therapie erst dann greift, wenn die Wahrnehmungsstörungen des Patienten abgebaut werden konnten. Bei der organischen Variante steht die Behandlung des Psychose Auslösers im Vordergrund.

Antipsychotika, auch als Neuroleptika bezeichnet, sind die gängige medikamentöse Praxis. Hier zeichnen sich gleich mehrere Probleme ab, die eine Behandlung so komplex machen:

• Antipsychotika können starke Nebenwirkungen haben

• Medikamente werden oft eigenmächtig abgesetzt

Hohes Nebenwirkungspotenzial

Mehr als Antidepressiva jeglicher Art können Antipsychotika starke Nebenwirkungen auslösen. Die Betroffenen finden zwar wieder zu einer adäquaten Wahrnehmung zurück und verlieren in der Regel auch ihre Halluzinationen, doch es können andere Probleme in den Vordergrund treten.

Insbesondere bei Antipsychotika des alten Typs, die gern auch als Depotmedikament gespritzt werden, kann es zu starkem Zittern, Bewegungsstörungen, Sprachstörungen und einer eingeschränkten Affektivität kommen. Häufig wird auch die Minussymptomatik (Antriebsschwäche etc.) verstärkt, so dass zusätzlich Antidepressiva zum Einsatz kommen.

3. Psychose natürlich behandeln mit CBD – was sagt die Wissenschaft?

An der Uni Bochum konnten Forscher im Jahr 2012 in einer Studie darauf hinweisen, dass es zwischen einer Psychose, THC und dem Endocannabinoidsystem eine enge Verbindung gibt. In vielfältigen Tier- aber auch Menschenstudien konnte herausgefunden werden, dass bei Psychosen eine Dysregulation der Endocannabinoid-Signalwege im Gehirn vorherrscht.

So weisen beispielsweise Schizophrenie-Patienten einen erhöhten Anandamid-Spiegel auf, was psychotische Symptome auslösen und verstärken kann. Die Forscher erstellten eine Übersichtsarbeit, in der sie überwiegend bestätigten, dass Cannabinoide eine antipsychotische Wirkung aufweisen können. Sie gingen sogar noch weiter und legten sich dahingehend fest, dass Cannabidiol besser wirksam ist und daher höhere Chancen hat, Psychosen heilen zu können.

Hoffnung aus Heidelberg

Aufgrund der starken Nebenwirkungen, die eine klassische Antipsychotika-Therapie mitbringt, sahen Forscher an der Heidelberger Universität im Jahr 2016 die Zeit gekommen, einen weiteren Blick auf das Endocannabinoidsystem zu werfen.

In der Studie haben sowohl Rhesusaffen, aber auch Mäuse und Ratten durch die Einnahme von CBD antipsychotische Effekte gezeigt. Nach mehrfachen Behandlungsversuchen konnte in der ersten Doppelblind-Studie nachgewiesen werden, dass bei einer akut vorhandenen Schizophrenie CBD Produkte einen ähnlich starken Effekt haben wie das Neuroleptika Amisulprid. Gleichzeitig wurde auch gezeigt, dass das Nebenwirkungsprofil von CBD weit besser war.

Das Kings College forscht in London

Philip McGuiere befasste sich im Rahmen seiner Arbeit mit der CBD Wirkung im Gehirn und kam zu einem erstaunlichen Ergebnis. Antipsychotika arbeiten auf der Basis, dass sie die Dopaminrezeptoren blockieren, doch Dopamin ist nicht allein für die Entstehung der Psychose verantwortlich. So gibt es Psychotiker, die selbst keinen veränderten Dopaminspiegel aufweisen.

Während einer randomisierten Studie wurden 88 Patienten, bei denen eine Schizophrenie nachgewiesen wurde, entweder ein Placebo zusätzlich zur klassischen Medikation oder täglich 1000 mg CBD verabreicht. In der CBD-Kontrollgruppe zeigte sich eindeutig in signifikantes Nachlassen der psychotischen Symptome.

Weitere Studie aus London bestätigt Effekt

Im Jahr 2018 wurde im Rahmen einer weiteren Studie am Kings College in London überprüft, ob sich der zuvor bekanntgewordene Effekt rekonstruieren ließ. Hierzu wurden 33 Personen zwischen 20 und 25 Jahren, mit vorhandenen psychotischen Symptomen mit 18 gesunden Probanden verglichen.

Mit einer CBD-Dosierung von 600 mg wurden 16 der 33 Psychoseverdächtigen behandelt, die Kontrollgruppe erhielt ein Placebo. Bei einer nachfolgenden Untersuchung im MRT konnte nachgewiesen werden, dass die Gehirnaktivität durch die Einnahme von CBD weniger beeinträchtigt war, als es bei Psychosepatienten normalerweise der Fall ist.

Die Ergebnisse der Forschung führten dazu, dass die Forscher der Kings Universität nun in einer großen Studie die eindeutige Wirksamkeit von CBD nachweisen möchten, um festzuhalten, ob der Einsatz von CBD auch schon bei Menschen mit dem Risiko auf eine Psychose sinnvoll ist.

4. CBD Psychose Erfahrungen – was berichten Anwender?

Wenn CBD gegen Schizophrenie wirkt und diese Wirksamkeit nachgewiesen wird, kann sich auf dem Markt der Medikation bald einiges ändern. Doch für die meisten Selbstbetroffenen ist vor allem die Frage entscheidend, was andere Personen sagen. Welche Erfahrungen haben Menschen mit einer Psychose gemacht? War es mit Cannabidiol möglich, eine Psychose natürlich zu behandeln und damit möglicherweise die schwerwiegenden Nebenwirkungen der Antipsychotika zu umgehen? Viele Betroffene berichten!

User "Ruderalis" (Forum Arbeitsgemeinschaft Cannabis-Medizin)

"Auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass CBD sich sehr positiv auf die Psyche auswirkt.
Ich bekomme wegen meiner Generalisierten Angststörung und Zwangshandlungen
Neuroleptika, welche mitunter unangenehme Nebenwirkungen hervorrufen.
Bei CBD konnte ich keine Nebenwirkungen feststellen - außer Muskelrelaxation,
was bei mir aber durchaus gut ist, da meine Muskulatur aufgrund einer
Wirbelsäulenerkrankung und der Ängste häufig angespannt ist."

https://forum.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/showthread.php?1183-CBD-bei-Psychose-und-ADHS

User green_hope

"Ich selbst leide seit nun 10 Jahren unter einer "Angst-Psychose", sowie, seit Kindesalter, an dem ADHS Syndrom. Alle bisherige verschriebene Medikamente (z.B. Strattera, Ritalin, Seroqel, und viele mehr) haben entweder zu starke Nebenwirkungen oder helfen eben nicht so, wie es wünschenswert wäre. Bei Cannabis sieht das anders aus, da ich die vielen verschiedenen positiven Wirkungsweisen sehr zu schätzen weiß, mit den vergleichsweise sehr geringen Nebenwirkungen. Aufgrund dieser Erfahrungen und dadurch, dass ich im Internet auf aktuelle Medizinische Forschungen aufmerksam wurde habe ich vor kurzem einen kleinen "Selbstversuch" mit CBD durchgeführt. Und ich muss sagen, mein erster Eindruck ist durchweg positiv. Meine Ängste wurden geringer und ich fühlte mich psychisch wie physisch entspannter, es viel mir so beispielsweise wesentlich leichter mich unter Leute zu begeben und mich mit Ihnen zu unterhalten."

https://forum.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/showthread.php?1183-CBD-bei-Psychose-und-ADHS

Serephina W.

"Mein Sohn nimmt zur Zeit noch Olanzapin, die er selber reduziert. Seit längerem nimmt er morgens und abends CBD Öl. Seine Wahrnehmungen sind immer noch da, aber durch das CBD ist er sehr viel ruhiger."

Leo T.

"Meine Ex-Freundin ist psychisch-krank. Sie wurde vor 4 Jahren Schizophrenie diagnostiziert. Sie wurde hospitalisiert, ihr Kind wurde ihr weggenommen und die Hölle fing an. Nach mehreren Jahren Recherche, haben wir CBD versucht, um ihre Krisen zu lindern. Und endlich haben wir positive Resultate erhalten. Sie hat seit 3 Monaten keine Krisen mehr. Sie ist jetzt stabil, kann ihr eigenes Leben führen (auch wenn man immer noch schauen muss, ob sie ihr CBD geschluckt hat). Sie kann ihr Kind wieder mehrmals pro Woche sehen. CBD war für sie ein Gamechanger."

5. Kann Cannabis eine Psychose verursachen?

Cannabis und Psychosen werden von vielen Ärzten und Ursachenforschern oft in einem Atemzug genannt und tatsächlich steht THC im erhärteten Verdacht, Psychosen auslösen zu können. Allerdings ist es schwer hier zu pauschalisieren, denn ein Mensch ohne Indikatoren für eine spätere Psychose wird mit hoher Wahrscheinlichkeit durch einen Joint nicht erkranken. Das Maß ist ebenso entscheidend wie die Vorbelastung, die oft nicht merklich bereits in den Anlagen schlummert.

Dieser Effekt bezieht sich aber ausschließlich auf Delta-9-Tetrahydrocannabinol, kurz als THC bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die psychoaktive Substanz des Cannabis, die beim Konsum das Hirn quasi überschwemmt. Ein auslösender Infekt durch CBD ist hingegen nicht zu erwarten.

6. CBD gegen Psychose – Dosierung und Anwendungsmöglichkeiten

In den obig aufgeführten Studien konnte nachgewiesen werden, dass bereits eine Dosierung von 600 mg CBD der Vorbeugung von drohenden Psychosen dienen konnte. Den antipsychotischen Effekt erzielten die Wissenschaftler mit einer Dosierung von 1000 mg.

Pauschal eine allgemeingültige Dosierung festzulegen ist derzeit noch schwierig, es kann jedoch davon ausgegangen werden, dass die 1000 mg als Leitdosierung genutzt werden kann.

Da bei CBD selbst bei einer Überdosierung keine schwerwiegenden Nebenwirkungen zu erwarten sind, kann die Höhe der Dosierung durch den Behandler noch selbst justiert werden. Das geringe Nebenwirkungspotenzial erhöht bei Betroffenen in der Regel die Einnahmebereitschaft, wohingegen Antipsychotika oft eigenmächtig abgesetzt werden.

Anwendung vorbeugend bei Rückfallgefahr

Eine einmal durchgemachte Psychose birgt grundsätzlich das Risiko eines Rückfalls. Psychosen kommen oft episodenhaft zurück, insbesondere in Situationen, die den Betroffenen belasten oder auch durch den Konsum bestimmter Medikamente und Substanzen.

Mit CBD Öl bestehen Chancen, den Rückfall durch eine Erhaltungsdosierung von ca. 400 – 600 mg (Richtwert) aufzuhalten oder die Wahrscheinlichkeit zu minimieren.

7. Fazit

Mehrere Studien haben, unabhängig voneinander, nachweisen können, dass das Endocannabinoidsystem bei einer Psychose eine entscheidende Rolle spielt. Die Regulierung desselbigen durch den Einsatz von CBD bringt daher Hoffnung für Betroffene mit. Die Anwendung des natürlichen CBD wäre nicht nur mit weit weniger Nebenwirkungen verbunden, sondern den ersten Studien zur Folge sogar ebenso effektiv wie vergleichbare Antipsychotika.

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Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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