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FAQ

CBD gegen Schizophrenie – wie effektiv wirken Cannabinoide?

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Pro Jahr erkranken allein in Deutschland 8.000 Menschen an Schizophrenie. Viele von ihnen chronisch, so dass es nicht verwundert, dass rund 800.000 Betroffene hierzulande gezählt werden. Die medizinische Leitlinie sieht eine Behandlung mittels Antipsychotika/Neuroleptika vor. Trotz immer weiterer Forschung und Verbesserung der Medikamente, sind die Nebenwirkungsrisiken immens und die Betroffenen müssen oft Einschränkungen in Kauf nehmen, um ihre akute Psychose in Remission zu bringen oder zu stoppen.

Die Wissenschaft legt ihren Fokus nun vermehrt auf die Frage, ob Schizophrenie heilbar ist, wenn sie richtig und umfassend behandelt wird. Ein wichtiger Bestandteil der Behandlung einer akuten Psychose, aber auch einer chronischen Schizophrenie scheint die Anwendung von CBD zu sein und zu werden. Studien haben bereits nachgewiesen, dass Hanföl gegen Schizophrenie helfen kann. Wie es weiter geht und ob CBD gegen die paranoide Schizophrenie eines Tages den Weg in die Leitlinien schaffen wird, bleibt abzuwarten.

1. Schizophrenie – Symptome und Ursachen

Die Schizophrenie, auch als Psychose des schizophrenen Formenkreises bezeichnet, ist eine der schwereren, psychischen Erkrankungen, die vor allem mit paranoiden Wahnsymptomen und weiteren Anzeichen daherkommt.

Betroffene verlieren das sogenannte Ich-Gefühl und können nicht mehr zwischen sich selbst und ihren eigenen Gedanken sowie der Umwelt unterscheiden. Häufig empfinden sie Gedanken als eingegeben, sie fühlen sich manipuliert, fremdgesteuert und kontrolliert. Wahnideen, wie zum Beispiel die Verfolgung durch Radiosender, Satelliten und ähnliches, gehören zu den Gedanken des Schizophrenen.

Plus- und Minussymptome bei der Schizophrenie

Unterschieden wird bei den Schizophrenie Symptomen zwischen der Plus- und Minussymptomatik. Sogenannte Plussymptome umfassen Halluzinationen, aber auch Wahnvorstellungen, die sich auf ganz unterschiedliche Themenbereiche ausweiten können.

Die Minussymptome hingegen konzentrieren sich vor allem auf den Alltag und das persönliche Leben. So sind betroffene Personen oft weniger leistungsfähig, ziehen sich aus dem Alltag und dem sozialen Umfeld zurück oder empfinden keine Freude mehr. Die Minussymptomatik kann auch lange nach dem Abebben der akuten Plussymptomatik noch lange andauern.

Die häufigsten Symptome der Schizophrenie:

Halluzinationen: Etwa 50 Prozent der von einer Schizophrenie betroffenen Patienten erleidet Halluzinationen und Trugwahrnehmungen. Es kann sich hierbei um akustische Halluzinationen (Stimmenhören), aber auch optische Wahrnehmungsstörungen handeln. Klassisch ist das Stimmenhören in Form von Stimmen, die das Handeln der betroffenen Person kommentieren oder gewisse Handlungsschritte fordern.

Ich-Störung: Die Auflösung der Barriere zwischen eigenen Ich und der Umwelt ist ein weiteres, charakteristisches Symptom der Schizophrenie. Die Betroffenen fühlen sich unsicher, haben das Gefühl, ihre Gedanken können von anderen Menschen gelesen werden, sind frei zugänglich und offen ausgebreitet. Es kann auch dazu kommen, dass Patienten ihre Gedanken nicht mehr als eigene empfinden, sondern als Einschub von außen.

Wahnempfinden: Ca. 3/4 aller Schizophrenie-Patienten verlieren den Bezug zur Realität und erleben Wahnvorstellungen. Die Angst davor, dass eine übergeordnete Organisation sie verfolgt, dass sie gejagt, getötet oder vergiftet werden sollen, ist häufig. Die Betroffenen können nicht zwischen Realität und Wahn unterscheiden. Selbst, wenn sie von außen mitgeteilt bekommen, dass ihre Vorstellungen nicht zutreffen, können sie das nicht glauben.

Denkstörungen: Das Denken ist bei einem großen Teil der Betroffenen beeinträchtigt. Die Denkstruktur kann sich scheinbar auflösen, häufig kommt es zu Gedankenrasen und zunehmend unlogischen Gedanken. Auch können die Patienten Gesprächen nur noch schlecht folgen.

Die Ursachen einer Schizophrenie

Bis heute sind sich Forscher nicht einig darüber, welche Ursachen für die Entstehung einer Psychose vom schizophrenen Typ verantwortlich sind. Gemeinhin ist man der Meinung, dass die Entstehung vielfältige Ursachen haben kann. Eine mögliche genetische Veranlagung ist anzunehmen unter der Prämisse, dass bei einer vorliegenden Schizophrenie eines Elternteils, die Wahrscheinlichkeit des Kindes, ebenfalls zu erkranken, bei rund 10 Prozent liegt.

Auslösend für eine latent vorhandene Disposition können auch der Konsum von Rauschmitteln, wozu auch THC gehört sowie das Vorhandensein eines schwer zu verarbeitenden Schicksalsschlags sein.

2. Medikamente und Behandlungsmethoden

Die Behandlung der schizophrenen Psychose ist komplex, basiert in der Regel auf zwei Säulen. Wichtigster Bestandteil ist die medikamentöse Behandlung, bei der Neuroleptika zum Einsatz kommen. Bevor die Behandlung jedoch eingeleitet wird, ist eine genaue Abgrenzung zu anderen Erkrankungen notwendig.

Die Einnahme der Psychopharmaka ist vor allem während der Akutphase notwendig, um die Plussymptomatik und die gestörte Ich-Wahrnehmung zu therapieren. Die Wirkung basiert auf der Beeinflussung von Botenstoffen im Gehirn und lindert insbesondere Wahnvorstellungen und Halluzinationen. Weniger gut wirken die Präparate hingegen bei einer vorhandenen Minussymptomatik.

Bestes Medikament gegen Schizophrenie

Es gibt nicht „das eine“, beste Medikament bei einer vorliegenden Schizophrenie. Unterschieden wird zwischen atypischen Neuroleptika (neuere Form) und klassischen Neuroleptika (alter Version). Letztere haben deutlich stärkere Nebenwirkungen, doch auch die modernen Medikamente sind nicht frei von ungewünschten Folgeerscheinungen.

Die häufigsten Nebenwirkungen:

• scheinbare Symptome eines Morbus Parkinson (dopamininduziert)

• extrapyramidale Störungen

• Antriebsstörungen bis hin zur Bewegungsarmut

• motorische Störungen

• Gewichtszunahme

• Depressionen

3. CBD gegen Schizophrenie – was sagt die Wissenschaft?

Selbst wenn viele Anwender Cannabidiol gegen Schizophrenie empfehlen würden, kommt es immer auch auf die wissenschaftliche Sicht an. Denn, für viele Menschen wirkt es einfach vertrauenserweckender, wenn sich renommierte Forscher dazu äußern, ob sich mittels CBD eine Schizophrenie heilen lassen kann. Doch was sagt die Wissenschaft, wie ist der aktuelle Stand?

Wirksamkeit in verschiedenen klinischen Studien nachgewiesen

2012 wurde eine klinische Studie mit 42 Probanden durchgeführt, die allesamt an Schizophrenie erkrankt waren. Die Hälfte der Teilnehmenden wurde, mit dem Neuroleptika Amisulprid behandelt, was ein typisches Medikament gegen Schizophrenie ist.

Die Kontrollgruppe erhielt 800 mg CBD täglich. Das Ergebnis hielt fest, dass das Hanföl ebenso in der Lage war, die Symptomatik zu verbessern wie das Neuroleptikum. Vorteil des CBD Öls war, dass das Nebenwirkungsprofil ungleich günstiger ist.

Ursächlich für die nachgewiesene Wirkung war, dass durch die Einnahme von CBD Öl die Menge des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid anstieg, welches im ZNS des menschlichen Gehirns vorkommt. Hierbei erhöhte das Cannabidiol selbst zwar kein Anandamid, sorgte jedoch für einen verzögerten Abbau und somit für eine erhöhte Konzentration.

Australische Forscher führen Studie mit Ratten durch

Die Wirksamkeit von Cannabidiol gegen Schizophrenie testeten australische Forscher in einer Studie (2016) an einer Gruppe von Laborratten, die an Schizophrenie erkrankt war. Zuvor wurden Medikamente angewandt, die jedoch keinen Erfolg zeigten.

Die Versuchstiere erhielten täglich eine Injektion mit CBD Öl gegen die vorhandene Schizophrenie. Im Verlauf der Studie gelang es den Tieren, sich wieder besser ins soziale Gefüge einzugliedern. Sie zeigten zudem eine bessere Wahrnehmung und waren wieder in der Lage, normal zu interagieren.

Londoner Studie belegt Wirksamkeit von CBD bei Schizophrenie

Im Jahr 2017 wollten auch Londoner Forscher genauer wissen, welche Wirkung CBD bei einer Psychose haben kann. Hierzu wurde eine klinische Studie durchgeführt und die Probandengruppe in Versuchs- und Kontrollgruppe eingeteilt. Die Teilnehmer der Versuchsgruppe wurden täglich mit 1000mg Cannabidiol versorgt.

Die Kontrollgruppe erhielt ein typisches Neuroleptikum und wurde zusätzlich mit einem Placebo behandelt. Die Behandlung wurde über einen Zeitraum von sechs Wochen durchgeführt, mit klarem Ergebnis!

Die Versuchsgruppe wies eine deutliche Reduktion der psychotischen Symptome und eine Verbesserung der kognitiven Wahrnehmung auf. Eine CBD Studie zur Schizophrenie, die zeigt, wie groß bei CBD Öl auch die Wirkung auf die Psyche sein kann. Immerhin ist längst bekannt, dass CBD bei einer Angststörung nachhaltig wirksam ist und auch Unruhezustände verbessert werden können.

Warum kann Cannabidiol bei Schizophrenie wirksam sein?

Wie ist die mögliche Wirkung von CBD gegen Schizophrenie zu bewerten und woraus ergibt sich die Wirksamkeit?

Das menschliche Bewusstsein, die Gedankenwelt und die Wahrnehmung sind ein komplexes Resultat verschiedener Botenstoffe, die im Gehirn miteinander interagieren. Die Beeinflussung der Botenstoffe von externer Quelle, beispielsweise durch Medikamente, kann auch andere, scheinbar unbeteiligte, Botenstoffe beeinflussen.

Hierzu gehört auf der einen Seite Dopamin, auf der anderen Seite jedoch auch das Endocannabinoid-System. Forscher nehmen schon seit längerem an, dass dieses System bei der Entstehung und Behandlung von Psychosen eine gravierende Rolle spielt. Entscheidend ist jedoch, welche Form von Cannabinoid auf das Gehirn bzw. das Endocannabinoid-System wirkt.

Kann CBD eine Psychose auslösen?

Eine Schizophrenie durch Cannabiskonsum ist nicht selten. Der Wirkstoff THC kann, im Endocannabinoid-System, die Entstehung von psychotischen Symptomen begünstigen. Anders sieht es hingegen bei CBD aus, weshalb CBD Öl gegen Schizophrenie mit wachsendem Erfolg eingesetzt wird.

CBD ist nicht psychoaktiv und wirkt sich daher günstig auf eine vorhandene, psychotische Erkrankung aus. THC hingegen wirkt psychoaktiv und kann, bei einer vorhandenen Schizophrenie, die Symptomatik verstärken. Zudem ist es möglich, dass eine Schizophrenie durchs Kiffen erst ausgelöst wird.

4. CBD gegen Schizophrenie – Erfahrungen

Schon der Blick auf die oben genannten Studien zeigt, dass die Anwendung von Hanföl bei Schizophrenie eine positive Prognose hat.

Auch die Erfahrungen Betroffener sprechen eine ähnliche Sprache. Ein häufiges Problem ist, dass die Akzeptanz zur Einnahme von Medikamenten, bei Betroffenen verringert ist. Die Gabe von CBD kann in einigen Fällen besser akzeptiert werden.

Wichtig ist jedoch auch, dass die Einnahme von verordneten Medikamenten nicht ohne Absprache mit dem Arzt unterbrochen werden sollte. Es besteht die Möglichkeit, dass sich eine akute Symptomatik verschlechtert und eine Eigen- oder Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden kann.

Christian H.

"Ich bin seit der Einnahme von CBD deutlich weniger und nicht so schnell gestresst. Mein Energie ist am Morgen immer aufgefüllt, was davor meistens Tage oder sogar Wochen gedauert hat. Habe auch keine Warnsignale mehr, auf die ich sonst immer hören musste, damit das nicht in einer Psychose endet. Meine Depressionen sind komplett weg. Und ich habe keine Nebenwirkungen von meinem Neuroleptikum. Sprich, bin morgens fit und komme gut aus dem Bett, fühle mich nicht mehr in Watte gepackt etc. Für mich fühlt sich das insgesamt so an, als wäre ich endlich wieder ein ganz normaler Mensch."

Stefanie L.

"Ich habe eine Neigung zur Schizophrenie. CBD hebt meine Grundstimmung, und ich habe bemerkt, dass alles etwas positiver geworden ist und ich fühle mich einfach entspannter und gelassener."

Linda N.

"Hallo,
seit ca 3/4 Jahr leidet meine Oma (84) massiv unter Schizophrenie. (Wahn, Stimmen, Halluzinationen..) .. es war ein wochenlanger Kampf, sie überhaupt erst mal in Behandlung zu bekommen. Folge war geschlossene Psychiatrie, erste Versuche mit Medikamenten. Außer dass sie eintrübte, Mobilität schlechter und sie noch skeptischer wurde tat sich nichts. Dann Kurzzeitpflege. Darauf Dauerpflege. Symptome verschlechterten sich zunehmend... wieder geschlossene Psychiatrie.

Ich hab ihr schließlich ein 5% CBD Öl besorgt. Nach Plan gesteigert.
Seit sie bei ca 3-0-3 Tropfen ist.. verbessert sich ihr Zustand.
Sie ist mittlerweile zurück im Heim. Wir steigern noch weiter, auf ca 5-3-5 und besprechen uns regelmäßig. Pflegepersonal und ich.
Oma geht es erheblich besser. Zudem hat sie keine großen Schmerzen mehr. Sie bewegt sich agiler als die letzten Jahre. Ist entspannt. Wird wieder zugänglicher usw. (Was gar nicht möglich war.. sie misstraute allem und jedem!-vertraute nur den Stimmen.)
Ich bleibe dabei. Ihr hat CBD Öl geholfen.
Beweise..🤷‍♀️
Nur meine Erfahrungen in Bezug auf Schizophrenie.. alles Gute für euch!"

(Quelle: Facebookgruppe "CBD-Öl, CBG-Öl und Hanföl - Erfahrungen und Austausch")

Anonym

Ich merke die Wirkung eigentlich recht drastisch – es füllt etwa meine Sicht der Welt wieder mit Bewusstheit, wie vor dem Ausbruch der Psychose. Ohne CBD sehe ich alles, als wäre es teilweise leer, bedeutungslos, oberflächlich, nicht so real, die Wirkung ist dann wie ein halbes Aufwachen. Deswegen nehme ich es gerne vor meditativen Spaziergängen oder generell vor Meditationsübungen.

https://schizophrenie-online.com/forums/Thema/cbd-selbstversuch/

(Quelle: Schizophrenie Forum)

 

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5. Dosierung und Anwendung von CBD Öl bei Schizophrenie

Die Dosierung von CBD ist bei einer Schizophrenie stark experimentell und sollte immer mit dem Behandler abgesprochen werden.

Die oben erwähnte Studie bewies, dass die Einnahme von 800 mg täglich eine gute Wirksamkeit zeigte, während sich bei lediglich 200 mg täglich keine signifikante Besserung einstellte. Es ist daher abzusehen, dass eine gewisse Mindestdosis erforderlich ist.

Relevant ist jedoch auch zu beachten, dass die Dosierung abhängig vom Status der Erkrankung ist. In der Akutphase, wenn CBD ergänzend zu Medikamenten gegeben wird, kann eine höhere Dosierung erforderlich sein als nach dem Abklingen und zur Verlängerung der Remissionsphase.

6. Fazit

Auch wenn die Forschung noch nicht abschließend zu einem Fazit gekommen ist, weisen Studien eindeutig darauf hin, dass CBD eine enorme Rolle in der Behandlung von schizophrenen Psychosen haben kann.

Es bleibt abzuwarten, wann vermehrt Mediziner aufmerksam werden und wann dieser sinnvolle Behandlungsansatz Bestandteil der Therapien gegen Psychosen wird.

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Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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