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FAQ

CBD gegen Tourette - welche Wirkung ist zu erwarten?

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Es ist ein viel diskutiertes Thema, vor dem auch Ärzte nicht halt machen. Kann CBD bei Tourette Hilfe zeigen und den Betroffenen Linderung verschaffen? Welche Einflüsse hat CBD Öl bei Tics und verschwinden diese möglicherweise sogar ganz? Auch wenn sich die Wissenschaft noch nicht ganz einig ist, gibt es bereits einige positive Erfahrungen von Betroffenen.

1. Was genau ist das Tourette Syndrom?

Flüche, ein verzogenes Gesicht, undefinierbare Geräusche oder Berührungszwänge – das Tourette Syndrom ist ebenso vielfältig wie befremdlich und für viele Betroffene mit starken Stigmata verbunden. Nicht selten reagieren Unwissende mit Ablehnung oder gar Spott auf die Symptome der Betroffenen, dabei beschimpfen die ihr Gegenüber nicht aus Böswilligkeit, sondern aufgrund einer Erkrankung. Rund ein Prozent der Bevölkerung leidet am Tourette-Syndrom und die Behandlung ist sowohl in Deutschland, aber auch in weiten Teilen der Welt bis heute nur wenig erfolgsversprechend.

Allerdings berichten immer mehr Betroffene und Angehörige, dass CBD Öl Tourette mildern könnte. Und auch Cannabis gegen Tourette ist selbst bei vielen Wissenschaftlern bereits zum wichtigen Thema geworden.

Die Entdeckung und Entwicklung von Tourette

Das Tourette Syndrom geht auf den französischen Mediziner Georges Gille de la Tourette zurück, der zum ersten Mal im Jahr 1885 von der Tic-Erkrankung berichtete. Er gilt als Namensgeber für das Syndrom, was sich in motorischen und vokalen Tics äußert. Die Krankheit wird diagnostiziert, wenn verschiedene motorische Bewegungs-Tics, aber auch mindestens ein vokaler Tic auftritt.

Unter Kindern sind Tic-Störungen häufig, bis zu 12 von 100 Kindern entwickeln sie, beginnend mit dem 6. Lebensjahr. Bis zum Eintritt der Pubertät sind die Tics aber bei den meisten wieder verschwunden. Die chronische Tic-Störung, zu denen das Tourette Syndrom gehört, betrifft einen von 100 Menschen.

Zynische oder satirische Witze, beziehen sich beim Tourette Syndrom fast ausschließlich auf das unkontrollierte Ausstoßen von Beschimpfungen. Tatsächlich sind von diesem, als Koprolalie bezeichneten Symptom, gerade einmal 10 bis 30 Prozent der Tourette-Patienten betroffen.

Drei Schweregrade von Tourette

Tourette gilt nicht als seelische Erkrankung, auch wenn das häufig fehlinterpretiert wird. Nicht selten entwickeln sich durch Ablehnung und Ausgrenzung aber depressive Störungen und Ängste. Eingeteilt wird das Syndrom in drei Schweregrade:

Geringer Schweregrad: Die Patienten sind in ihrem Berufsleben ebenso wenig eingeschränkt wie im privaten Bereich und empfinden ihre Erkrankung selbst nicht als problematisch. Außenstehende nehmen kaum Kenntnis von den Tics.

Mäßiger Schweregrad: Außenstehende bekommen vom mäßigen Schweregrad der Erkrankung Kenntnis und für die Betroffenen ergeben sich im Alltag und im Berufsleben Komplikationen, die aber oft noch handelbar sind.

Schwerer Schweregrad: Bei Tourette in der schwersten Form sind die Symptome so stark ausgeprägt, dass die Betroffenen nicht vollständig leistungsfähig und in der Alltagsführung eingeschränkt sind. Diese Betroffenengruppe leidet sehr oft unter sozialer Isolierung und folglich unter Depressionen und weiteren Begleiterkrankungen.

Die Symptomatik und die Diagnostik von Tourette

Die Tics sind das Hauptsymptom der Tourette-Störung, allerdings können sie in unterschiedlicher Ausprägung auftreten. Unterschieden wird zwischen einfachen und komplexen Tics sowie zwischen motorischen und vokalen Tics.

Einfache motorische Tics:

• Zwinkern

• Blinzeln

• Zucken

Komplexe motorische Tics:

• Hüpfen

• vulgäre Gestiken

• Nachahmungen anderer

• Berührungsdrang

Einfache vokale Tics:

• Räuspern

• Pfeifen

• Grunzen

• Schnauben

• Husten

Komplexe vokale Tics:

• Nachsprechen von Worten

• Nachsprechen eigener Worte

• Ausrufen von Beschimpfungen

Auffällig sind die Schwankungen der einzelnen Tics, die durch Emotionen oder starke Konzentration nachlassen können. Einige Betroffene schaffen es, kurzfristig ihre Tics zu unterbinden. Die Diagnostik ist komplex, insbesondere im Kindesalter, da sich Tic-Störungen hier wieder verlieren können. Ein Facharzt für Neurologie ist die beste Anlaufstelle, wenn der Verdacht auf das Tourette-Syndrom besteht.

2. Therapien und Medikamente bei Tourette

Klassische Tourette Medikamente, die die Symptome verschwinden lassen, gibt es nicht. Bei der Tourette Therapie geht es in erster Linie darum, den Betroffenen ein weitgehend normales Leben oder zumindest große Erleichterung zu ermöglichen. Aufklärung steht hier im Fokus. Kennen die Betroffenen ihre Erkrankung und sind auch mit Auslösern der Tics vertraut, können sie besser damit umgehen.

In einigen Fällen wird die tiefe Hirnstimulation angewandt, da es hier aber auch Nebenwirkungen geben kann, ist ein genaues Abwägen erforderlich. Hilfreich zeigen sich Verhaltenstherapien, aber auch tiefenpsychologische Gespräche, die zusätzlich auftretende Ängste, Zwänge und Depressionen kontrollieren können.

An Medikamenten können, in schweren Fällen, Antipsychotika eingesetzt werden. Die Tics werden damit allerdings allenfalls reduziert, verschwinden wird die Symptomatik auch bei dieser Behandlung nicht gänzlich. Bewährt hat sich lediglich Risperidon, allerdings sind auch hier Nebenwirkungen wie Gewichtszunahmen und auch Müdigkeit, bis hin zur Apathie zu befürchten.

3. Kann CBD Tourette mildern und Tics verringern?

Insbesondere die Gabe von Cannabis gegen Tourette ist Gegenstand der Forschung. Eine Studie mit zwei Probanden ergab, dass die Tics stark reduziert werden konnten. Verabreicht wurden Cannabisblüten, aber auch Dronabinol. Die Wirkung war bei beiden Patienten in etwa gleich gut.

Im Jahr 1998 gab es eine Studie aus Deutschland, die besagte, dass Betroffene durch Cannabis-Medikamente eine Minderung der Tic-Störungen erzielen können. Unklar ist allerdings, welche genauen Einflüsse hierfür verantwortlich sind. Bislang wird davon ausgegangen, dass das Endocannabinoid System eine entscheidende Rolle spielt, da es für das Verhalten und die Bewegungen des Menschen mitverantwortlich ist.

Nicht ersatzweise, aber ergänzend wurde in einer Studie der University of Texas die Wirkung von Cannabis auf Neuroleptika untersucht. Es stellte sich heraus, dass Cannabinoide, kombiniert mit Nikotin, die Wirkungsweise der Antipsychotika signifikant verbessern konnte. Als Fallbeispiel wird eine weibliche Patientin genannt, die von der Kombination aus Cannabis und Medikamenten profitieren konnte.

In Neuseeland wurde 2016 auf die Kombination von THC und CBD gesetzt, wie diese Studie berichtet. Die beiden Cannabinoide konnten eine starke Verbesserung der Tic-Häufigkeit auslösen, was die positive Wirkung beweist. Unklar ist allerdings, welches Gewicht die einzelne Substanz hat und ob CBD Öl gegen Tics auch ohne die Gabe von zusätzlichem THC ähnliche Erfolge erzielt.

Komplikationen der Tourette Störung mindern

Selbst wenn Hanf gegen Tics nicht vollumfänglich, sondern nur dämpfend wirkt, kann die Anwendung von CBD erfreuliche Erfolge erzielen. Es ist mittlerweile bekannt, dass durch die Wirkung auf das Endocannabinoid-System nicht nur Angststörungen, sondern auch Depressionen gemindert werden können. Auch befasst sich die Wissenschaft immer wieder damit, ob CBD Zwangsstörungen, die oft im Rahmen des Tourette-Syndroms auftreten, mindern kann.

 

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4. CBD gegen Tourette – Erfahrungsberichte

Kann CBD Tourette mindern? Eine Frage, die sich viele Verzweifelte stellen und oft auf den Selbstversuch setzen. Mit Erfolg, wie viele Erfahrungsberichte von Betroffenen und Angehörigen beweisen. Viele Tourette Syndrom Erfahrungsberichte gehen dahingehend, dass das Cannabinoid zwar kein Wundermittel ist, die Häufigkeit und Schwere der Tics aber durch die Einnahme minimiert werden kann.

 Michi E.

"Ich hatte verschiedene Tics und die sind fast alle verschwunden mit CBD, worüber ich sehr froh bin. Habe mit 5% CBD Öl 2 Tropfen angefangen und langsam gesteigert."

(Quelle: Facebookgruppe "CBD-Öl, CBG-Öl und Hanföl - Erfahrungen und Austausch")

Beeindruckend ist auch die Erfahrung von Billie, der seine starken Tourette Symptome mit medizinischem Cannabis so gut wie vollständig verschwinden lassen kann:




5. Anwendung und Dosierung von CBD bei Tourette


Um mit CBD Tropfen Tourette Symptome zu mindern, ist eine langsame Einstiegsdosis ratsam. Die Idealdosis für alle Betroffenen gibt es allerdings nicht. Es kommt maßgeblich auf das individuelle Befinden an, daher gibt es auch keine klassische Dosiervorgabe. Körpergewicht und Größe spielen untergeordnete Rollen, entscheidender ist das eindeutige Auftreten einer Wirkung.

Betroffene sollten mit 1 – 2 Tropfen CBD Öl pro Tag beginnen und jede Dosis für 2 – 3 Tage beibehalten. Tritt keine gewünschte Wirkung ein, kann nach drei Tagen um weitere 1 – 2 Tropfen Hanföl erhöht werden. Sobald in der Wartezeit eine gewünschte Wirkung eintritt, gilt die Ideal-Dosis als erreicht. In diesem Fall ist es nicht mehr sinnvoll, die Dosis weiter zu steigern, denn bei CBD gilt nicht das Motto: „Viel hilft viel“, sondern „so viel wie nötig, so wenig wie möglich.

 

Die Verträglichkeit von CBD bei Tourette

Hinsichtlich der Verträglichkeit von Hanföl gibt es bei Tourette keine Einschränkungen. Weder ist bislang bekannt, dass die Einnahme Tics triggern kann, noch ist mit körperlichen und seelischen Beschwerden zu rechnen. Bei einer zu schnellen Eindosierung kann es zu Magen-Darm-Beschwerden und Trockenheitsgefühlen im Mund kommen, die nach einer kurzen Gewöhnungszeit meist von selbst wieder verschwinden.

Wichtig zu wissen: Wird eine medikamentöse Therapie durchgeführt, sollte diese keinesfalls ohne Wissen des Arztes beendet werden. Es kann dann zu unvorhergesehenen Tics und einer Verschlimmerung der Symptomatik kommen. In vielen Fällen ist CBD als Ergänzung zur eigentlichen Therapie gut geeignet, kann aber beispielsweise die Einnahme von Neuroleptika nicht gänzlich ersetzen.

Zahlreiche Betroffene mit Tourette nehmen allerdings keine Medikamente ein und kontrollieren ihre Tic-Störung mit autogenem Training. In diesem Fall kann CBD die Entspannung und Minderung von Stress, aber auch den Abbau möglicher Depressionen und Angststörungen unterstützen.

 

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6. Fazit

Die Anwendung von CBD gegen Tourette ist noch nicht gänzlich erforscht, die zahlreichen Erfahrungsberichte von Nutzern geben aber einen deutlichen Hinweis darauf, dass die Symptomatik durch das Cannabinoid gemindert werden kann. Der große Vorteil zum medizinischen Cannabis ist, dass CBD-Öl frei verkäuflich ist und kein langwieriger Beantragungsprozess zur Kostenübernahme bei der Krankenkasse erfolgen muss. Es kann mit Spannung beobachtet werden, welche Auswirkungen eine mögliche Legalisierung von Cannabis, aber auch weitere Forschungsergebnisse auf die Leitlinie der Tourette-Behandlung haben werden.

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Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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