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FAQ

Kann CBD Öl eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) heilen?

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Ringförmige Schmerzen im Oberbauch, die bis in den Rücken ausstrahlen und Veränderungen des Stuhlgangs sind charakteristisch für die Pankreatitis, die nicht nur bei Menschen auftreten kann. Die Bauchspeicheldrüse ist eines der wenig beachteten Organe, wenn sie denn richtig funktioniert. Auffällig wird sie erst, wenn etwas nicht stimmt und dann kann die Entzündung zu unangenehmen Schmerzen führen. Nachdem Studien darauf hindeuteten, dass Cannabis bei Bauchspeicheldrüsenkrebs eine hohe Wirksamkeit zeigen, besteht nun in der Medizin Hoffnung auf einen ähnlichen Effekt, bei der Pankreatitis.

1. Was ist eine Bauchspeicheldrüsenentzündung?

Bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung muss zwischen der akuten und chronischen Form unterschieden werden. Die akute Entzündung entsteht in der Regel dadurch, dass Gallensteine zu einem Gallerückfluss führen und sich die Drüse selbst verdaut. Verantwortlich ist die Pankreas für die Produktion von Insulin, aber auch für die Herstellung von Verdauungsenzymen, die der Körper für die reguläre Verarbeitung von Lebensmitteln braucht.

Symptome der akuten Pankreatitis

Die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung macht sich mit starken Schmerzen im Bereich des Oberbauchs bemerkbar. Das Abdomen wirkt aufgebläht, es kann zu Erbrechen und Übelkeit kommen. Je nach Schwere der Entzündung lassen sich die Symptome in leicht, mittelschwer und schwer einteilen. Charakteristisch sind:

Erbrechen und Übelkeit: Diese Symptome können, müssen aber bei einer leichten Pankreatitis nicht auftreten. Übelkeit kommt durchschnittlich häufiger vor als vollendetes Erbrechen.

Gasansammlungen: Blähungen und ein aufgetriebener Oberbauch sind häufig, in der Praxis wird das auch salopp als Gummibauch bezeichnet. Die Betroffenen fühlen sich als hätten sie zu viel gegessen, haben oft aufgrund der Übelkeit aber gar keine Nahrung konsumiert.

Fieber und Müdigkeit: Bei schweren Fällen der akuten Bauchspeicheldrüsenentzündung kann es zu Fieber über 38 ° Celsius kommen. Dazu fühlen sich die Betroffenen oft sehr schwach und müde. Wie ausgeprägt diese Symptome sind, hängt auch vom Schweregrad der Entzündung ab.

Gelbsucht: Die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung tritt häufig aufgrund einer Gallenentzündung oder Gallensteinen auf. Der Farbstoff Bilirubin bleibt im Körper zurück und kann dafür sorgen, dass sich die Haut, aber auch die Augäpfel gelblich verfärben.

Die chronische Pankreatitis

Als chronisch wird die Bauchspeicheldrüsenentzündung dann bezeichnet, wenn sie wiederholt auftritt. Die Beschwerden sind häufig nicht ganz so stark ausgeprägt und besonders nach dem Essen spürbar. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

Mäßige bis mittelstarke Schmerzen: Die Schmerzintensität der chronischen Pankreatitis ist nicht so hoch, wie bei der akuten Form. Charakteristisch ist aber auch hier die gürtelförmige Ausbreitung vom Oberbauch, bis hin zum Rücken.

Veränderung des Stuhlgangs: Ein typisches Merkmal der chronischen Bauchspeicheldrüsenentzündung ist eine Veränderung des Stuhls. Dieser wirkt fettig, glänzt stark und riecht faulig.

Vitamin-Mangel: Durch eine chronische Pankreatitis werden nicht mehr ausreichend Enzyme für die Verdauung produziert, was zu einem Vitaminmangel führen kann. Infolgedessen kann es zu Gangstörungen, Blutungen, Osteoporose, Nachtblindheit und ausgeprägter Müdigkeit kommen.

Diabetes: Da die Bauchspeicheldrüse für die Produktion des Hormons Insulin verantwortlich ist, entwickelt sich als Spätfolge oft ein Diabetes mellitus. Es wird nicht mehr genug Insulin produziert, was den Blutzucker dauerhaft erhöht.

2. Ursachen der Pankreatitis

Um herauszufinden, ob man selbst unter einer Bauchspeicheldrüsenentzündung leidet, gibt es einen Selbsttest, der erste Anhaltspunkte gibt. Allerdings ersetzt dieser nicht die Untersuchung beim Arzt. Liegen mögliche Ursachen vor, kann die Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei den Symptomen um eine Pankreatitis handelt, erhöht sein.

Zu den Ursachen der akuten Form gehören unter anderem:

• vorhandene Gallensteine (ca. 45 Prozent aller Fälle)

• Alkoholkonsum oder schwere Alkoholexzesse (ca. 35 Prozent aller Fälle)

• erhöhte Blutfettwerte

• starker Kalzium-Überschuss

• Viruserkrankungen wie Mumps

• Nebenwirkungen von Medikamenten

Zu den Ursachen der chronischen Form gehören unter anderem:

• Alkoholmissbrauch (ca. 89 Prozent der Fälle)

• genetische Ursachen

• Mukoviszidose

• Nebenwirkungen von Medikamenten

Sowohl bei der akuten, aber auch bei der chronischen Form der Bauchspeicheldrüsenentzündung ist Alkohol der Hauptauslöser. Während schon ein einziger Alkoholexzess ausreichen kann, um zu einer akuten Entzündung zu führen, ist für die Entwicklung der chronischen Pankreatitis meist eine Alkoholsucht erforderlich. Der Alkohol greift das Pankreasgewebe an und sorgt gleichzeitig für eine Abschwächung des Immunsystems.

3. Wie CBD Öl bei einer Bauchspeicheldrüsenentzündung helfen kann

Eine immer häufiger gestellte Frage ist, ob CBD Öl Bauchspeicheldrüsenentzündung und daraus resultierende Komplikationen heilen kann. Im Jahr 2013 gab es eine Studie, die mit Mäusen durchgeführt wurde. Die Tiere litten unter einer akuten Pankreatitis und wurden mit CBD behandelt. Als Resultat der Studie wurde ermittelt, dass durch die Einnahme des nicht-psychotropen CBDs IL-6 und TNF-Alfa verringert wurde. Die beiden proinflammatorischen Proteine werden von Endothelzellen, Neutrophilen und Makrophagen abgesondert.

Eines haben all diese Zelltypen gemeinsam: Auf ihren Strukturen exprimieren die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems. Durch diese Rezeptoren Kann die Einnahme von CBD Öl die Bauchspeicheldrüse direkt beeinflussen. Die Hauptwirkung besteht vermutlich darin, dass das Cannabinoid zum einen die Schmerzen minimiert, zum anderen aber auch bei der aktiven Bekämpfung der akuten Entzündungszeichen hilft.

 

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4. CBD Öl für Hunde mit Bauchspeicheldrüsenentzündung

Viele Tierbesitzer berichten immer wieder von schwerwiegenden Bauchspeicheldrüsenentzündungen beim Hund. Seltener trifft es Katzen, Hunde sind prädestiniert für die Entwicklung. Wie aber kann es dazu kommen, wenn Hunde in der Regel kein Alkohol konsumieren? Grund ist meist eine zu einseitige und fettreiche Ernährung, aber auch die Einnahme von Medikamenten. Da selbst Veterinärmediziner dem Hund mit Pankreatitis oft hilflos gegenüber stehen und nur Symptome mindern können, wäre es für Tierbesitzer eine unvergleichbare Erleichterung, wenn CBD Öl bei Pankreatitis Hund und Halter helfen könnte. Und tatsächlich machen die Tierversuche diesbezüglich Hoffnung.

Leidet der Hund unter einer Bauchspeicheldrüsenentzündung, ist das gleiche System betroffen, wie beim Menschen. Auch befinden sich ebenfalls die Rezeptoren C1 und C2 des Endocannabinoid-Systems in der Pankreas. Hat also CBD Öl beim Hund mit Bauchspeicheldrüsenentzündung die gleiche Wirkung, wie bei Mäusen nachgewiesen? Per Studie ist es noch nicht belegt, die positiven Erfahrungen der Besitzer sagen aber genau das!

Hinzu kommt, dass sich bei Hunden eine gute Verträglichkeit und Toleranz gegenüber CBD herausgestellt hat. Somit ist die Behandlung nicht an Risiken gekoppelt und kann auch ohne eindeutige Studie sorglos durchgeführt werden. Je häufiger es positive Berichte gibt, desto wahrscheinlicher werden weitere Studien, die sich dann auch mit dem Thema CBD Öl bei der Katze mit Pankreatitis beschäftigen könnten. Theoretisch sind Cannabinoide auch bei der felinen Therapie ratsam, allerdings muss hier auf Terpene verzichtet werden.

5. Medizinisches Cannabis bei Pankreatitis

2017 gab es eine weitere klinische Studie, bei der die Wirkung von THC auf die Pankreatitis genauer untersucht wurde. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob sich das Ausmaß einer durch Alkohol ausgelösten, akuten Pankreatitis durch den Konsum von Cannabis beeinflussen ließ. Das Resultat lässt Hoffnung zu. Bei THC-positiven Patienten zeigte sich die akute Pankreatitis durchweg weniger schmerzhaft und schwerwiegend als bei der THC-negativen Kontrollgruppe. Auch erfolgten weniger häufig Aufnahmen auf die Intensivstation.

In der Studie zeigte sich aber auch, dass es nicht das THC, sondern das Cannabidiol war, was die Wirkung auslöste. Durch Cannabidiol ließ sich der Gehalt des entzündungshemmenden Proteins IL-10 erhöhen, THC hingegen sorgte für keine Wirkung.

Widersprüchliche Daten irritieren die Forschung

Eine weitere Forschergruppe bemühte sich 2017 damit, eine möglicherweise cannabis-induzierte Pankreatitis nachzuweisen. Bei Menschen unter 35 Jahren gilt es als erwiesen, dass der Konsum von THC die Auslösung der Erkrankung begünstigen kann. Im Tiermodell konnte nachgewiesen werden, dass durch hohe Dosierungen von THC eine Verschlechterung des Pankreatitis Schweregrads zu verzeichnen war. Dennoch gibt es unterschiedliche Ansichten und so fordern Forscher neue Studien, um den Entstehungsmechanismus der Pankreatitis zu verstehen.

Kann CBD chronische Pankreatitis beeinflussen?

Wie wirken sich die Studien auf eine chronische Pankreatitis aus? Die chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung gilt als nicht heilbar. Sie kann allerdings, durch die Gabe von Verdauungsenzymen, gemindert werden. Allerdings gibt es Hoffnung dahingehend, dass auch Hanföl die Bauchspeicheldrüsenentzündung beeinflussen könnte.

Der Grund liegt darin, dass sich die beiden Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems (C1 und C2) direkt in der Bauchspeicheldrüse befinden. Während einer akuten Entzündung breitet sich die Anzahl der Rezeptoren weiter aus, was die Wirksamkeit von CBD erklären würde. Bekannt ist, dass CBD Öl gegen Gallensteine und insbesondere Gallenentzündungen einen guten Einfluss hat. Wenn es möglich ist, durch die Einnahme von CBD auch die Endocannabinoid-Rezeptoren zu aktivieren und dadurch die Entzündungsreaktion zu bremsen, könnte das massive Auswirkungen auf die Behandlungsleitlinie haben.

 

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6. CBD Öl bei Bauchspeicheldrüsenentzündung – Fazit

Auch wenn es noch keine eindeutigen, wissenschaftlichen Studien über die Auswirkung von CBD bei chronischer Pankreatitis gibt, scheinen alle Hinweise darauf hinzudeuten, dass die akute Form durch das Cannabinoid zumindest gelindert werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob die vielversprechenden, ersten Ergebnisse die Forschung dazu bewegen wird, weitere Versuchsreihen, mit größeren Probandengruppen durchzuführen, um die Behandlung sowohl der akuten, aber auch der chronischen Pankreatitis zu verbessern.

 

Quellen und Studien:

https://www.nortase.de/selbsttest/

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22850623/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5539398/

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Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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