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Die Wirkmechanismen von CBD bei Schuppenflechte (Psoriasis)

Schuppenflechte bzw. Psoriasis kann das Leben von Betroffenen sehr schwer machen. Die Haut sieht unschön aus, der ständige Juckreiz führt oft zu schlaflosen Nächten und die Lebensfreude geht verloren. Am liebsten will man sich gar nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen.

Doch es gibt mittlerweile zahlreiche natürliche Behandlungsmethoden, die die Symptome deutlich lindern können. In folgendem Artikel erklären wir, wie CBD bei Schuppenflechte helfen kann und was dabei im Körper passiert. Außerdem erfährst du wichtige Tipps für die richtige Ernährung.

1. Was ist eine Psoriasis?

Eine Psoriasis oder Schuppenflechte ist eine entzündliche Erkrankung der Haut. Dabei beginnt sie stark zu schuppen und es entstehen gerötete Herde, die einen schweren Juckreiz auslösen können. Solche entzündeten Stellen treten häufig auf Knien, Ellbogen, Kopfhaut, Fingerknöcheln oder anderen Bereichen auf.

Da es eine systemische Erkrankung ist, kann sie sich aber auch auf das gesamte Organsystem auswirken. Entzündungen an Gelenken und Bändern oder im Augeninneren kommen nicht selten vor. Möglicherweise besteht auch ein Zusammenhang zwischen Schuppenflechte und Gefäßerkrankungen.

2. Ursachen

Warum diese Krankheit entsteht, ist nicht vollständig geklärt. Man geht aber davon aus, dass es sich um eine Fehlfunktion des Immunsystems handelt. Also eine autoimmune Reaktion, bei der körpereigene Zellen fälschlicherweise als Feind wahrgenommen und angegriffen werden. Bei dieser Entzündungsreaktion wird vermehrt das Protein Psoriasin produziert, woher der Name der Erkrankung kommt. Es bewirkt, dass Hautzellen zu schnell gebildet werden und sich somit vermehrt ansammeln und absterben.

Andererseits konnte man auch beobachten, dass die Schuppenflechte oft innerhalb der Familie auftritt. Dies deutet auf erblich bedingte Ursachen hin. Erkrankt beispielsweise ein eineiiger Zwilling, liegt die Wahrscheinlichkeit bei 65 bis 72 Prozent, dass auch der andere Zwilling erkrankt, wie aus einer Studie hervorgeht.

3. Herkömmliche Behandlungsmethoden

Psoriasis tritt in Schüben auf und gilt leider als unheilbar. Doch die Symptome können durch verschiedene Therapien gelindert werden. Die Krankheit lässt sich dabei sowohl äußerlich als auch innerlich behandeln. Sehr wohltuend für die Haut (äußerlich angewendet) ist zum Beispiel Steinkohlenteer, Vitamin-D-Derivate, Vitamin B12, Harnstoff oder Salizylsäure.

Bei einer schwereren Schuppenflechte, bei der der Verdacht besteht, dass sie Organe beeinträchtigen könnte, ist auch eine innerliche Anwendung anzuraten. Dazu eignen sich beispielsweise Stoffe wie Retinoide, Kortikoide, Ciclosporin, Methotrexat, Apremilast oder Fumarsäureester.

4. Wie wirkt CBD bei Schuppenflechte?

Die Schuppenflechte ist eine Entzündungskrankheit, die mit einem überaktiven Immunsystem bzw. einer Fehlfunktion des Endocannabinoid-Systems zusammenhängt. Und genau da kann CBD seine Wirkung entfalten. Denn der natürliche Pflanzenstoff ist entzündungshemmend und wirkt regulierend auf das Immunsystem.

Die Rolle des Endocannabinoid-Systems

In den 1980er Jahren machte man die sehr spannende Entdeckung, dass unser Körper in der Lage ist, eigene Cannabinoide zu produzieren. Die Ausschüttung dieser Stoffe hat z.B. Einfluss auf Appetit, Stimmung, Schmerzwahrnehmung und Schlafverhalten. Damit die Cannabinoide wirken können, ist der Körper übersät mit Rezeptoren. In ihrer Gesamtheit werden diese als Endocannabinoid-System (ECS) bezeichnet. Man unterscheidet dabei zwischen CB1- und CB2- Rezeptoren. Letztere sind Teil des Immunsystems und haben die Hauptfunktion, Entzündungen zu regulieren.

Und was besonders in Bezug auf die Schuppenflechte interessant ist - das Endocannabinoid-System spielt auch eine wichtige Rolle, was Wachstum, Differenzierung und Absterben von Hautzellen anbelangt. Psoriasis ist ja eine Entzündung, die eine beschleunigte Hauterneuerung bewirkt. Pflanzliche Cannabinoide wie CBD wirken hier regulierend und haben somit das Potenzial, auch Hautkrankheiten zu heilen oder zu lindern.


Heilungsmechanismen von CBD bei Schuppenflechte:

 

Hemmung der Zytokinproduktion

Zytokine sind Proteine, die bei Entzündungsreaktionen gebildet werden. CBD senkt den Zytokinspiegel und lindert somit auch die Entzündung.

Apoptose

CBD fördert die Apoptose, also die Selbstvernichtung kranker Zellen. Dies ist ein wichtiger Prozess für die körpereigene Abwehr.

Proliferationshemmung

CBD wirkt über das Endocannabinoid-System und verlangsamt zu starkes Zellwachstum (Proliferation). Dies konnte in einer Studie von 2014 belegt werden.

Schmerzlinderung

CBD ist ein natürliches Schmerzmittel und kann den Juckreiz der entzündeten Stellen lindern.


CBD verbindet sich also mit den CB2-Rezeptoren und reguliert verschiedene Mechanismen unseres Immunsystems.

Die Ursache für die Schuppenflechte könnte eine Fehlfunktion des Endocannabinoid-Systems sein. Der Umkehrschluss ist, dass CBD gezielt auf dieses System einwirkt und die gestörten Zellmechanismen der Haut wieder reguliert.

Das Endocannabinoid-System der Haut

CB1- und CB2-Rezeptoren befinden sich nicht nur im Gehirn, im Nervensystem und in Organen, sondern auch direkt auf der Haut. Dort haben sie Einfluss auf Zelldifferenzierung, Zellproliferation, entzündliche Prozesse, die Lipidproduktion und sogar auf das Haarwachstum.

Cannabidiol wird dank der CB-Rezeptoren sehr gut von der Haut aufgenommen, kann also direkt aufgetragen werden, zum Beispiel in Form eines Öls. Aber auch spezielle CBD-Cremes und Salben können hervorragende Wirkung bei Schuppenflechte zeigen.

 

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THC bei Schuppenflechte

Laut einer CBD Schuppenflechte Studie der University of Colorado unter Studienleiter Dr. Roberto Dellavalle haben alle Phytocannabinoide (pflanzliche Cannabinoide) das Potenzial, die Entzündung und den Juckreiz stark zu verringern. So kann auch der psychoaktive Bestandteil der Cannabispflanze, THC, bei allerlei Hauterkrankungen helfen. Medizinisches Cannabis mit THC ist in Form von Cannabisblüten oder Fertigarzneimitteln erhältlich (z.B. Sativex).

CBD Öl bei Schuppenflechte Erfahrungen

Wenn man sich in CBD Foren oder Facebook Gruppen erkundigt, stellt man schnell fest, dass der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) eine hervorragende Wirkung bei Schuppenflechte zeigt. Viele Forenmitglieder berichten, dass ihre Entzündungsherde durch die innerliche und äußerliche Anwendung deutlich zurückgegangen sind. Wenn du dich für CBD entscheidest, kannst du auch schnell von den positiven Eigenschaften profitieren. Juckreiz, Entzündungen können entscheidend verbessert werden! Bespreche im Vorfeld jedoch immer alles mit deinem Arzt. So kannst du das optimale Ergebnis für dich herausholen.

Welches CBD Öl bei Schuppenflechte verwenden?

Wir empfehlen CBD-Öle mit vollem Pflanzenspektrum, da sie die höchste Bioverfügbarkeit aufgrund des Terpen-Entourage-Effekts besitzen, wie unsere hochwertigen Premium CBD-Öle. Wenn du mehr über Dosierung und Konzentration der Öle wissen möchtest, erfährst du alles wichtige dazu in unserem Artikel Die richtige CBD Dosierung ermitteln.

 

5. Ernährung und Lebensstil bei Psoriasis

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Auch die Ernährung spielt eine wesentliche Rolle, wenn es um die Linderung der Psoriasis-Symptome geht. Denn eine gesunde Darmflora durch ballaststoffreiche, probiotische Lebensmittel stärkt das Immunsystem und lindert Entzündungen.

Darmflora aufbauen

Um eine funktionierende Darmflora aufzubauen benötigt dein Körper vor allem Obst, Gemüse und Samen. Diese Lebensmittel enthalten sehr viele Ballaststoffe und fördern somit die Bildung gesunder Darmbakterien. Sie stärken deine Abwehrkräfte und wirken sich positiv auf dein Wohlbefinden aus. Zusätzlich gibt es noch spezielle Probiotika, die ebenfalls helfen, die Anzahl gesunder Bakterien zu erhöhen.

Interessant ist, dass die meisten Autoimmunerkrankten Darmprobleme haben, wie beispielsweise das Leaky Gut Syndrom, also einen durchlässigen Darm. Wie einige wissenschaftliche Studien bestätigen, kann CBD bei Magen- und Darmproblemen eingesetzt werden, mit vielversprechenden Ergebnissen. Die entzündungshemmende Wirkung kann viele Beschwerden lindern.

Zinkhaltige Lebensmittel

Gerade bei Hautproblemen ist es wichtig, wenn du ausreichend Zink zu dir nimmst. Denn im Körper ist der Mineralstoff vor allem in Haut und Haaren enthalten, wo er wichtige Aufgaben im Immunsystem und bei der Hauterneuerung erfüllt. Ein Zinkmangel schwächt die Abwehrfunktion der Haut und begünstigt Entzündungen.

Lebensmittel mit hohem Zinkgehalt sind z.B. Leinsamen, Kürbiskerne oder Weizenkleie.

Vitamin A

Vitamin A spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Haut. Es erhöht dessen Elastizität und wird auch bei Akne eingesetzt. Ein Vitamin-A-Mangel kann zu trockener Haut und sprödem Haar führen.

Gute Vitamin-A- bzw. β-Carotin-Quellen (Vorstufe von Vitamin A) sind beispielsweise Karotten, Tomaten, Spinat oder Brokkoli. Bei tierischen Lebensmitteln findet man das Vitamin in Ei, Fisch oder Leber.

Hanföl gegen Schuppenflechte

Unter Hanföl versteht man das Öl, das aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen wird. Da es vorwiegend aus gesunden Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren besteht, hat es laut mehreren Studien ebenfalls entzündungshemmende Eigenschaften. Auch Hanfsamenöl könnte also bei einer Psoriasis positive Wirkungen zeigen. 

Veganer Lebensstil am vorteilhaftesten

Wenn du an Schuppenflechte leidest, solltest du Milchprodukte besser vermeiden. Immer wieder berichten Betroffene davon, dass sich ihre Symptome verbessert haben, seitdem sie auf eine vegane Ernährung umgestellt haben. Warum ist das so?

Studien haben gezeigt, dass sowohl das Protein Casein als auch die Arachidonsäure in der Milch entzündungsfördernd wirken. Hinzu kommt, dass es schwer verdaulich ist. Wenn halbverdautes Milchprotein in den Blutkreislauf gelangt, kann dies bei manchen Menschen zu einer Immunreaktion und daraus resultierenden Hautproblemen führen.

Wenn du Schuppenflechte hast, solltest du also unbedingt mal das Experiment wagen, auf vegane Ernährung umzusteigen.

Weitere wichtige Ernährungstipps bei Psoriasis findest du in folgendem Video:

 

Lebensmittelallergien als Symptomverstärker

Wenn du von einer Lebensmittelallergie betroffen bist, kann das die Symptome einer Psoriasis verschlechtern, zum Beispiel wenn du eine Glutenintoleranz hast und glutenhaltige Lebensmittel isst. Gluten ist übrigens generell entzündungsfördernd und sollte bei einer Psoriasis vermieden werden.

Sonnenlicht

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Eine übermäßige Sonnenaussetzung kann der Haut zwar schaden, im richtigen Maß ist Sonnenlicht aber sehr gesund für deine Haut und deine Schuppenflechte. Tanke jeden Tag mindestens 20 Minuten Vitamin D durch Sonnenlicht, falls es das Wetter zulässt. Besonders in der kälteren Jahreszeit ist dies sehr wohltuend.

6. CBD bei Schuppenflechte Fazit

CBD hat über das Endocannabinoid-System eine direkte Verbindung mit dem Immunsystem und kann entzündete Prozesse wieder regulieren. CBD kann dabei sowohl innerlich als auch äußerlich angewandt werden. Besonders in Verbindung mit gesunder Ernährung hat CBD ein hohes Potenzial, die Symptome der Psoriasis zu lindern oder die Erkrankung sogar zu heilen.

Lass uns wissen, wenn du Erfolge mit CBD bei Schuppenflechte erzielt hast. Wir würden uns sehr über deinen Erfahrungsbericht freuen! Schreib uns doch dazu, ob wir ihn auch veröffentlichen dürfen.

Sende uns eine E-Mail an: contact@mycannaby.com

 




Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.