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FAQ

Die besten Schmerzmittel für Katzen

Veröffentlicht am 01.06.2024

11 MIN. LESEZEIT

Zuletzt aktualisiert am 01.06.2024

Schmerzen können bei Katzen aus verschiedenen Gründen auftreten, sei es durch Verletzungen, chronische Erkrankungen oder nach einer Operation. Aber wie erkennst Du, ob deine Katze Schmerzen hat? Und welche Schmerzmittel sind sicher und effektiv für sie?

In diesem Artikel erfährst du alles Wissenswerte über Schmerzmittel für Katzen. Wir schauen uns an, welche Anzeichen auf Schmerzen hinweisen, welche Ursachen dahinterstecken können und welche Arten von Schmerzmitteln zur Verfügung stehen. So bist Du bestens vorbereitet, um deiner Katze in schmerzhaften Zeiten die bestmögliche Unterstützung zu bieten.

1. Wann sind Schmerzmittel für Katzen sinnvoll?

Schmerzmittel können für Katzen in verschiedenen Situationen und bei unterschiedlichen Gesundheitsproblemen notwendig sein. Es ist wichtig, dass Du die Anzeichen von Schmerzen frühzeitig erkennst und angemessen reagierst, um das Wohlbefinden deiner Katze zu sichern. Hier sind einige der häufigsten Situationen, in denen Schmerzmittel für Katzen sinnvoll sein können:

Verletzungen und Traumata

Unfälle, Stürze oder Kämpfe mit anderen Tieren können zu schmerzhaften Verletzungen führen. In solchen Fällen können Schmerzmittel helfen, die akuten Schmerzen zu lindern und die Heilung zu unterstützen.

Chronische Erkrankungen

Krankheiten wie Arthritis, Gelenkprobleme oder chronische Niereninsuffizienz können bei Katzen langfristige Schmerzen verursachen. Schmerzmittel sind hier oft Teil eines umfassenden Behandlungsplans, um die Lebensqualität der betroffenen Katzen zu verbessern.

Postoperative Schmerzen

Nach chirurgischen Eingriffen ist die Schmerzlinderung entscheidend für eine schnelle und komplikationslose Genesung. Schmerzmittel helfen, den Heilungsprozess zu fördern und postoperative Beschwerden zu minimieren.

Zahnprobleme

Zahnfleischerkrankungen, abgebrochene Zähne oder Zahninfektionen können sehr schmerzhaft sein. Schmerzmittel können vorübergehend Erleichterung verschaffen, bis eine zahnärztliche Behandlung erfolgen kann. Auch für die Schmerzen nach einer Zahn-OP kommen meist Schmerzmittel für ein paar Tage oder manchmal auch Wochen zum Einsatz.

Akute Erkrankungen

Bestimmte akute Gesundheitsprobleme wie Blasenentzündungen oder Pankreatitis gehen oft mit starken Schmerzen einher. In solchen Fällen sind Schmerzmittel wichtig, um die akuten Symptome zu lindern und die Katze wieder wohlfühlen zu lassen.

Katze beim Tierarzt bekommt Schmerzmittel

2. Die verschiedenen Arten von Schmerzmitteln für Katzen

Es gibt eine Vielzahl von Schmerzmitteln, die bei Katzen zur Anwendung kommen können. Die Wahl des richtigen Medikaments hängt von der Art und Schwere der Schmerzen sowie von den individuellen Bedürfnissen der Katze ab. Hier sind die wichtigsten Kategorien von Schmerzmitteln, die bei Katzen eingesetzt werden:

Meloxicam (Metacam)

Meloxicam ist der Hauptwirkstoff von bekannten Medikamenten wie Metacam, Melosus und Meloxidyl. Es sind häufig eingesetzte Schmerzmittel speziell zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen bei Tieren.

Wirkungsweise

Meloxicam gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAIDs). Es wirkt, indem es die Aktivität eines Enzyms namens Cyclooxygenase (COX) hemmt. Dieses Enzym spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von Prostaglandinen, die für Schmerzen und Entzündungen im Körper verantwortlich sind. Durch die Hemmung von COX reduziert Meloxicam die Menge dieser Prostaglandine, wodurch Schmerzen und Entzündungen effektiv gelindert werden.

Anwendungsbereiche

Meloxicam wird z.B. häufig nach Operationen oder Verletzungen verwendet, um akute Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. Auch bei chronischen Erkrankungen wie Arthrose kann Meloxicam dazu beitragen, die Lebensqualität deiner Katze zu verbessern, indem es langfristig Schmerzen und Entzündungen reduziert.

Risiken und Nebenwirkungen

Obwohl NSAIDs wie Metacam wirksam sind, müssen sie mit Vorsicht verwendet werden. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Probleme, Nieren- und Leberschäden. Symptome hierfür sind Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht) und starke Müdigkeit. Eine genaue Dosierung und regelmäßige Überwachung durch den Tierarzt sind daher unerlässlich.

Novalgin

Novalgin, auch bekannt unter dem Wirkstoff Metamizol, ist ein beliebtes Medikament zur Schmerzlinderung bei Katzen. Es gehört zu den nicht-opioiden Analgetika und wirkt durch die Hemmung der Prostaglandinsynthese. Prostaglandine sind Stoffe, die Schmerzen und Entzündungen im Körper verursachen. Durch die Verringerung der Prostaglandinproduktion kann Novalgin Schmerzen lindern und Fieber senken.

Zusätzlich hat Novalgin eine spasmolytische Wirkung, was bedeutet, dass es Muskelkrämpfe lösen kann. Das macht es besonders nützlich bei Koliken und krampfartigen Schmerzen im Magen-Darm-Trakt.

Aufgrund der potenziellen Nebenwirkungen und der Notwendigkeit einer präzisen Dosierung sollte es jedoch nur unter der Anleitung und Überwachung eines Tierarztes verwendet werden.

Katze bekommt Novalgin beim Tierarzt

Opioide

Tramadol ist ein synthetisches Opioid, das bei mittelstarken bis starken Schmerzen eingesetzt wird. Es wirkt schmerzlindernd und hat zusätzlich eine leicht beruhigende Wirkung. Tramadol kann bei chronischen Schmerzen oder nach Operationen verschrieben werden.

Tramadol ist relativ sicher, muss aber sorgfältig dosiert werden, um Nebenwirkungen wie Sedierung, Übelkeit oder Verstopfung zu vermeiden. Eine Überwachung durch den Tierarzt ist wichtig.

Buprenorphin ist ein weiteres starkes Opioid, das häufig in der Tiermedizin verwendet wird. Es ist besonders wirksam bei starken Schmerzen und wird oft nach Operationen oder bei schweren Verletzungen eingesetzt.

Buprenorphin hat eine lange Wirkungsdauer und kann sublingual (unter die Zunge) verabreicht werden, was die Anwendung erleichtert. Auch hier ist die Überwachung durch den Tierarzt notwendig, um mögliche Nebenwirkungen wie Atemdepression oder Sedierung zu erkennen. Andere Schmerzmittel

Glukokortikoide

Glukokortikoide sind eine Klasse von Steroidhormonen, die häufig in der Tiermedizin zur Behandlung von Entzündungen und Schmerzen eingesetzt werden. Diese Medikamente sind besonders wirksam bei der Unterdrückung von Entzündungsreaktionen und der Linderung von Schmerzen, die durch entzündliche Erkrankungen verursacht werden.

Anwendungsgebiete

Glukokortikoide werden bei einer Vielzahl von entzündlichen und immunvermittelten Erkrankungen eingesetzt, darunter Allergien, Asthma, entzündliche Darmerkrankungen, Hauterkrankungen und Gelenkentzündungen. Sie sind auch hilfreich bei der Behandlung von Schmerzen, die durch akute Verletzungen oder postoperativ auftreten.

Wirkmechanismus

Glukokortikoide wirken, indem sie die Produktion von entzündungsfördernden Substanzen im Körper hemmen. Dies reduziert Schwellungen, Schmerzen und andere Symptome der Entzündung. Zu den häufig verwendeten Glukokortikoiden gehören Prednisolon, Dexamethason und Triamcinolon.

Die Wahl des richtigen Schmerzmittels sollte immer in enger Absprache mit einem Tierarzt erfolgen. Jeder dieser Wirkstoffe hat seine eigenen Vor- und Nachteile sowie spezifische Indikationen und Kontraindikationen. Durch eine individuelle Beratung und Anpassung der Behandlung kann sichergestellt werden, dass deine Katze die bestmögliche Schmerzlinderung erfährt, ohne unnötigen Risiken ausgesetzt zu sein.

3. Schmerzmittel für Katzen rezeptfrei kaufen

Nicht immer ist es notwendig oder ratsam, zu verschreibungspflichtigen Medikamenten zu greifen. Es gibt eine Vielzahl natürlicher und rezeptfreier Schmerzmittel, die sanft und effektiv helfen können, leichte Schmerzen und Beschwerden bei Katzen zu lindern. Diese natürlichen Mittel bieten den Vorteil, dass sie weniger Nebenwirkungen haben und das Wohlbefinden deiner Katze auf schonende Weise unterstützen können.

Sie können eine gute Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Medikamenten sein, insbesondere bei chronischen Schmerzen oder als langfristige Unterstützung. In diesem Abschnitt stellen wir dir verschiedene natürliche Schmerzmittel vor, die Du rezeptfrei kaufen kannst, und erläutern ihre Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten.

CBD-Öl: Natürliche und rezeptfreie Schmerztropfen für Katzen

Bist Du auf der Suche nach einer sanften und natürlichen Möglichkeit, die Schmerzen deiner Katze zu lindern? Dann ist CBD-Öl genau das Richtige für dich und deinen pelzigen Freund! CBD-Öl, gewonnen aus der Hanfpflanze, hat in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit als natürliches Heilmittel erlangt – und das aus gutem Grund. Es bietet eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen und kann eine hervorragende Option für die Schmerzlinderung bei Katzen sein.

Katze frisst Futter mit CBD

Wie wirkt CBD-Öl bei Katzen?

CBD, oder Cannabidiol, interagiert mit dem Endocannabinoid-System (ECS) im Körper deiner Katze. Das ECS spielt eine entscheidende Rolle bei der Regulierung von Schmerz, Entzündung, Stimmung und Immunsystem. Durch die Aktivierung der Cannabinoid-Rezeptoren im ECS kann CBD helfen, Schmerzen zu lindern, Entzündungen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Vorteile von CBD-Öl für Katzen

  • Natürliche Schmerzlinderung: CBD-Öl bietet eine sanfte, aber effektive Schmerzlinderung. Es ist besonders hilfreich bei chronischen Schmerzen, wie sie bei Arthritis oder anderen Gelenkproblemen auftreten. Deine Katze kann sich wieder freier bewegen und aktiver am Familienleben teilnehmen.
  • Entzündungshemmende Wirkung: Entzündungen sind eine häufige Ursache für Schmerzen bei Katzen. CBD-Öl besitzt starke entzündungshemmende Eigenschaften, die helfen können, Schwellungen und Beschwerden zu reduzieren und den Heilungsprozess zu unterstützen.
  • Angstreduzierung und Stressabbau: CBD-Öl kann auch bei der Reduzierung von Angst und Stress hilfreich sein. Dies ist besonders nützlich für Katzen, die unter stressbedingten Schmerzen oder Angstzuständen leiden, z.B. durch Veränderungen im Haushalt oder Tierarztbesuche.
  • Verbesserte Lebensqualität: Durch die Kombination seiner schmerzlindernden, entzündungshemmenden und beruhigenden Eigenschaften kann CBD-Öl das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität deiner Katze deutlich verbessern. Eine glücklichere, gesündere Katze bedeutet auch ein glücklicheres Zuhause!

CBD FÜR
DEINE KATZE

Wie wird CBD-Öl angewendet?

CBD-Öl ist einfach anzuwenden und kann direkt ins Maul deiner Katze getropft oder dem Futter beigemischt werden. Es ist wichtig, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und diese langsam zu erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erreicht ist. Achte darauf, ein hochwertiges CBD-Öl zu wählen, das speziell für Haustiere formuliert ist und frei von THC ist, um die Sicherheit deiner Katze zu gewährleisten.

Grünlippmuschelextrakt

Grünlippmuschelextrakt ist ein weiteres interessantes Mittel, wenn Du die Schmerzen deiner Katze natürlich lindern möchtest. Die neuseeländische Grünlippmuschel (Perna canaliculus) ist eine einzigartige Muschelart, die für ihre außergewöhnlichen gesundheitlichen Vorteile bekannt ist. Diese Muscheln enthalten eine Fülle von Nährstoffen, darunter Omega-3-Fettsäuren, Glucosamin, Chondroitin und verschiedene Mineralien, die alle eine wichtige Rolle bei der Förderung der Gelenkgesundheit und der Schmerzlinderung spielen.

Wie wirkt Grünlippmuschelextrakt bei Katzen?

Die in Grünlippmuschelextrakt enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und Glykosaminoglykane (GAGs) wirken entzündungshemmend und können helfen, die Gelenkschmierung zu verbessern. Diese Komponenten tragen dazu bei, Entzündungen und Schmerzen in den Gelenken zu reduzieren und die allgemeine Beweglichkeit zu fördern. Glucosamin und Chondroitin sind natürliche Bausteine des Knorpels, die helfen, die Gelenkgesundheit zu erhalten und die Regeneration von geschädigtem Knorpelgewebe zu unterstützen.

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Kurkuma

Kurkuma, auch bekannt als Gelbwurz, ist eine Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse. Der aktive Inhaltsstoff in Kurkuma, das Curcumin, ist bekannt für seine starken entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften. Diese Eigenschaften machen Kurkuma zu einem hervorragenden Mittel zur Schmerzlinderung und zur Förderung der allgemeinen Gesundheit.

Wie wirkt Kurkuma bei Katzen?

Curcumin wirkt, indem es die Produktion von Entzündungsmediatoren im Körper reduziert. Es hilft, Entzündungen zu bekämpfen, Schmerzen zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. Darüber hinaus schützt Curcumin die Zellen vor Schäden durch freie Radikale, was zusätzlich zur allgemeinen Gesundheit deiner Katze beiträgt.

Homöopathische Schmerzmittel

Homöopathische Mittel erfreuen sich bei vielen Katzenbesitzern großer Beliebtheit, da sie als natürliche und sanfte Alternative zu herkömmlichen Schmerzmitteln gelten. Obwohl ihre Wirksamkeit wissenschaftlich nicht eindeutig bewiesen ist, berichten zahlreiche Katzenhalter von positiven Erfahrungen bei der Anwendung dieser Mittel. Hier sind einige homöopathische Schmerzmittel, die häufig zur Linderung von Beschwerden bei Katzen eingesetzt werden:

Arnica Montana

🛒Arnica Montana* ist bekannt für seine entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften und wird häufig bei Verletzungen, Prellungen und Muskelkater eingesetzt. Es kann helfen, Schwellungen zu reduzieren und den Heilungsprozess zu unterstützen.

Rhus Toxicodendron

🛒Rhus Toxicodendron* wird oft bei Schmerzen und Steifheit in den Gelenken verwendet, die durch Feuchtigkeit und Kälte verschlimmert werden. Es kann besonders hilfreich bei arthritischen Beschwerden sein, die die Beweglichkeit deiner Katze einschränken.

Hypericum Perforatum

🛒Hypericum Perforatum*, auch bekannt als Johanniskraut, wird Hypericum bei Nervenschmerzen und Verletzungen eingesetzt. Es kann helfen, stechende Schmerzen zu lindern, die durch Nervenverletzungen oder -entzündungen verursacht werden.

Bryonia Alba

🛒Bryonia Alba* wird bei Schmerzen angewendet, die durch Bewegung verschlimmert werden. Es kann helfen, die Beschwerden bei entzündlichen Erkrankungen der Gelenke oder bei anderen entzündungsbedingten Schmerzen zu lindern.

Zusammengefasst bieten homöopathische Schmerzmittel eine alternative Möglichkeit zur Schmerzlinderung bei Katzen, insbesondere für diejenigen, die nach natürlichen und rezeptfreien Schmerzmitteln ohne Nebenwirkungen suchen. Auch wenn die wissenschaftliche Unterstützung begrenzt ist, könnten sie eine wertvolle Ergänzung zur ganzheitlichen Pflege und dem Wohlbefinden deiner Katze sein.

4. Schmerzmittel für Katzen: Hausmittel

Während der Besuch beim Tierarzt immer die erste Wahl sein sollte, gibt es auch einige Hausmittel, die Du als ergänzende Maßnahmen einsetzen kannst, um die Schmerzen deiner Katze zu lindern. Diese natürlichen Ansätze können bei leichten Beschwerden helfen und die allgemeine Lebensqualität deiner Katze verbessern. Hier sind einige bewährte Hausmittel zur Schmerzlinderung bei Katzen:

Frau streichelt Katze
  • Schaffen einer komfortablen Umgebung: Sorge dafür, dass deine Katze sich an einem warmen, bequemen Ort mit ausreichend Ruhe und Schlafmöglichkeiten aufhalten kann. Eine stressfreie Umgebung fördert die Heilung und das Wohlbefinden deiner Katze.
  • Sanfte Berührungen: Wenn deine Katze es zulässt, können sanfte Streicheleinheiten und Berührungen beruhigend wirken. Sei jedoch vorsichtig und vermeide es, schmerzhafte Bereiche zu berühren.
  • Beheiztes Kissen oder Wärmematte: Eine sanfte Wärmequelle kann helfen, Muskelverspannungen und Gelenkschmerzen zu lindern. Verwende ein beheiztes Kissen oder eine Wärmematte auf niedriger Stufe und stelle sicher, dass die Wärmequelle nicht zu heiß ist, um Verbrennungen zu vermeiden. Überwache deine Katze während der Anwendung, um ihre Reaktion zu beobachten.
  • Kalte Kompresse: Bei akuten Verletzungen oder Schwellungen kann eine kalte Kompresse helfen, Entzündungen zu reduzieren und Schmerzen zu lindern. Wickle die kalte Kompresse in ein Tuch und lege sie für etwa 10-15 Minuten auf die betroffene Stelle.
  • Ruhige Musik und beruhigende Klänge: Ruhige Musik oder beruhigende Klänge können eine entspannte Atmosphäre schaffen und helfen, Stress und Unruhe zu reduzieren. Einige Katzen reagieren positiv auf solche akustischen Reize, was zur Schmerzlinderung beitragen kann.
  • Katzenminze: kann beruhigend auf Katzen wirken und helfen, leichte Schmerzen und Stress abzubauen. Du kannst getrocknete Katzenminze im Haus verteilen oder spezielle Katzenspielzeuge mit Katzenminze anbieten.

5. Schmerzmittel nach Kastration

Nach einer Kastration kann deine Katze Schmerzen und Unbehagen erleben, die durch den chirurgischen Eingriff verursacht werden (postoperative Schmerzen). Schmerzmittel sind entscheidend, um diese Beschwerden zu lindern, die Genesung zu fördern und sicherzustellen, dass deine Katze sich so schnell wie möglich wieder wohlfühlt. Eine effektive Schmerzbehandlung hilft auch, stressbedingte Komplikationen zu vermeiden, die die Heilung verzögern könnten.

Katze nach Kastration bekommt Schmerzmittel

Wie lange sollten Schmerzmittel verabreicht werden?

Die Dauer der Schmerzmittelgabe nach einer Kastration hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu zählt z.B. der individuelle Heilungsverlaufs deiner Katze und die Empfehlungen deines Tierarztes. Im Allgemeinen wird folgendes Vorgehen empfohlen:

Erster Tag nach der Operation: Direkt nach der Operation und während der ersten 24 Stunden ist eine durchgehende Schmerzbehandlung besonders wichtig. Dein Tierarzt wird in der Regel ein starkes Schmerzmittel wie Buprenorphin verabreichen, um die akuten Schmerzen zu kontrollieren.

Zweiter bis dritter Tag: In den folgenden Tagen wird oft ein NSAID wie Meloxicam eingesetzt, um anhaltende Schmerzen und Entzündungen zu lindern. Diese Medikamente können je nach Bedarf einmal täglich verabreicht werden.

Weiterführende Behandlung: Bei den meisten Katzen klingen die Schmerzen innerhalb weniger Tage nach der Kastration deutlich ab. Es ist jedoch wichtig, die gesamte vom Tierarzt empfohlene Behandlungsdauer einzuhalten, auch wenn deine Katze scheinbar keine Schmerzen mehr hat. In der Regel werden Schmerzmittel für etwa 3 bis 5 Tage nach der Operation verschrieben.

Überwachung: Beobachte deine Katze genau auf Anzeichen von Schmerzen oder Unwohlsein. Dazu gehören Appetitlosigkeit, Verstecken, Lecken oder Beißen an der Operationswunde und ungewöhnliches Verhalten.

Nebenwirkungen: Achte auf mögliche Nebenwirkungen der Schmerzmittel, wie Erbrechen, Durchfall oder übermäßige Sedierung, und informiere deinen Tierarzt, falls diese auftreten. Genauigkeit: Verabreiche die Schmerzmittel immer genau nach Anweisung des Tierarztes. Eine Über- oder Unterdosierung kann gefährlich sein.

6. Können Antibiotika und Schmerzmittel gleichzeitig verabreicht werden?

Ja, die Verabreichung von Antibiotika und Schmerzmitteln gleichzeitig kann in vielen Fällen notwendig und sicher sein, um die Gesundheit und das Wohlbefinden deiner Katze zu gewährleisten. Ob nach einer Operation, wie einer Kastration, oder bei einer bakteriellen Infektion – es ist oft erforderlich, sowohl Schmerzen zu lindern als auch Infektionen zu bekämpfen.

Postoperative Versorgung: Nach chirurgischen Eingriffen sind Schmerzmittel unerlässlich, um die Schmerzen zu lindern, während Antibiotika Infektionen vorbeugen oder behandeln können. Eine Kombination beider Medikamententypen hilft, den Heilungsprozess zu unterstützen und Komplikationen zu vermeiden.

Behandlung von Infektionen: Bei bakteriellen Infektionen, die mit Entzündungen und Schmerzen einhergehen, wie bei Hautinfektionen oder Zahnproblemen, kann die Kombination von Antibiotika und Schmerzmitteln erforderlich sein, um sowohl die Infektion zu Schmerzen zu lindern. bekämpfen als auch die

Sind Wechselwirkungen möglich?

Einige Schmerzmittel und Antibiotika können miteinander interagieren. Dein Tierarzt wird sicherstellen, dass die gewählten Medikamente sicher zusammen verwendet werden können. In der Regel sind gängige Kombinationen wie Meloxicam (ein NSAID) und Amoxicillin (ein Antibiotikum) sicher, wenn sie korrekt dosiert werden.

7. Langzeit Schmerzmittel für Katzen mit chronischen Schmerzen

Wenn deine Katze unter chronischen Schmerzen leidet, ist es wichtig, ein Langzeit-Schmerzmittel zu finden, das nicht nur effektiv ist, sondern auch gut verträglich. Die Wirkung verschreibungspflichtiger Mittel wie Meloxicam (Metacam) oder Gabapentin ist zwar gut belegt, doch besonders bei Langzeitanwendung ist es wichtig, deine Katze gut zu beobachten, ob unerwünschte Nebenwirkungen auftreten.

Natürliche, frei verkäufliche Schmerzmittel für Katzen wie CBD Öl oder Grünlippmuschel sind immer als Ergänzung zu empfehlen, da sie so gut wie keine Nebenwirkungen aufweisen. Falls deine Katze herkömmliche Schmerzmittel nicht verträgt, ist es ratsam, darauf zu verzichten und stattdessen natürliche Alternativen hochdosiert einzusetzen.

8. Kann ich meiner Katze normale Schmerztabletten für Menschen geben, wie z.B. Paracetamol oder Ibuprofen?

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Nein. Du solltest deiner Katze niemals Schmerztabletten wie Paracetamol oder Ibuprofen geben, die für Menschen gedacht sind. Diese Medikamente können für Katzen äußerst gefährlich sein und sogar tödlich enden. Katzen haben eine eingeschränkte Fähigkeit, Paracetamol zu verstoffwechseln, was zur Ansammlung toxischer Metaboliten führt, die die Leber und das Blut schädigen können. Bereits eine geringe Dosis kann zu lebensbedrohlichen Problemen führen.

9. Katze zu viel Schmerzmittel gegeben: Was tun?

Es kann schnell passieren, dass eine Katze versehentlich zu viel Schmerzmittel oder ein falsches Mittel erhält. Dies ist eine ernste Situation, die sofortiges Handeln erfordert, um die Gesundheit deiner Katze zu schützen.

Anzeichen, dass deine Katze eine Überdosis Schmerzmittel erhalten hat, beinhalten häufig:

  • Erbrechen und Durchfall
  • Apathie oder ungewöhnliche Schläfrigkeit
  • Atembeschwerden
  • Unruhe oder Krämpfe
  • Blasses oder blaues Zahnfleisch
  • Koordinationsstörungen

Das solltest Du tun, wenn deine Katze eine Überdosis erhalten hat:

Ruhe bewahren

Als Erstes ist es wichtig, ruhig zu bleiben. Panik hilft weder dir noch deiner Katze. Atme tief durch und handle zügig, aber besonnen.

Sofort den Tierarzt kontaktieren

Rufe sofort deinen Tierarzt oder den tierärztlichen Notdienst an. Erkläre die Situation genau: Welche Art von Schmerzmittel, welche Menge und wann deine Katze es eingenommen hat. Halte die Verpackung des Schmerzmittels bereit, um genaue Informationen zu geben. Alternativ kannst Du dich auch an die Giftinformationszentrale wenden. Diese haben oft rund um die Uhr einen Notdienst und können spezifische Anweisungen für den Umgang mit der Überdosierung geben.

Was tun, wenn kein Tierarzt verfügbar ist?

Wenn deine Katze kürzlich das Schmerzmittel eingenommen hat (innerhalb der letzten Stunde), kann Aktivkohle helfen, das Mittel zu absorbieren und damit die Wirkung abschwächen.

10. Woran erkenne ich, ob meine Katze Schmerzen hat?

Katze liegt am Boden und wird gestreichelt

Katzen sind Meister darin, Schmerzen zu verbergen. In der Natur ist dies ein Überlebensinstinkt, da kranke oder verletzte Tiere oft leichte Beute sind. Als verantwortungsbewusster Katzenhalter ist es jedoch wichtig, die subtilen Anzeichen von Schmerzen zu erkennen, um deiner Katze rechtzeitig helfen zu können.

Achte auf folgende Anzeichen:

  • Reduzierte Aktivität: Wenn deine normalerweise aktive Katze plötzlich weniger spielt, herumläuft oder klettert, könnte dies ein Hinweis auf Schmerzen sein. Sie vermeidet möglicherweise Bewegungen, die ihr Unbehagen bereiten.
  • Verändertes Fressverhalten: Schmerzen können dazu führen, dass deine Katze weniger frisst oder sogar ganz das Futter verweigert. Dies kann besonders bei Zahn- oder Mundschmerzen der Fall sein.
  • Verstecken: Katzen, die Schmerzen haben, neigen dazu, sich mehr zu verstecken. Sie suchen sich ruhige, abgelegene Orte, an denen sie sich sicher fühlen.
  • Aggressivität oder Reizbarkeit: Wenn deine sonst freundliche Katze plötzlich aggressiv wird, faucht oder kratzt, könnte dies ein Zeichen dafür sein, dass sie Schmerzen hat und nicht angefasst werden möchte.
  • Ungewöhnliche Körperhaltung: Katzen mit Schmerzen können eine gekrümmte oder angespannte Haltung einnehmen. Sie könnten auch ihre Pfoten unter den Körper ziehen oder sich in einer unnatürlichen Position hinlegen.
  • Schwierigkeiten beim Aufstehen oder Bewegen: Wenn deine Katze Schwierigkeiten hat, aufzustehen, Treppen zu steigen oder sich zu bewegen, könnte dies auf Gelenk- oder Muskelschmerzen hinweisen.
  • Veränderungen im Gangbild: Eine Katze, die hinkt oder sich anders bewegt als gewöhnlich, könnte Schmerzen in den Beinen oder Pfoten haben.
  • Vermehrtes Lecken oder Beißen: Schmerzen können dazu führen, dass Katzen bestimmte Körperstellen vermehrt lecken, beißen oder kratzen. Dies ist oft bei Hautproblemen, Verletzungen oder Gelenkschmerzen zu beobachten.
  • Vermehrtes Miauen oder Jammern: Katzen können durch vermehrtes Miauen, Jammern oder Knurren auf Schmerzen hinweisen. Diese Lautäußerungen treten oft plötzlich und ohne erkennbaren Grund auf.
  • Veränderte Stimmfrequenz: Manchmal verändern Katzen auch die Tonhöhe oder Lautstärke ihrer Stimme, wenn sie Schmerzen haben.
  • Unregelmäßige Toilettengewohnheiten: Schmerzen können dazu führen, dass deine Katze Schwierigkeiten hat, das Katzenklo zu benutzen. Sie könnte außerhalb des Katzenklos urinieren oder Kot absetzen.
  • Verminderte Pflege: Katzen, die Schmerzen haben, neigen dazu, sich weniger zu putzen. Dies kann zu einem ungepflegten Fell führen.

11. Schmerzmittel für Katzen - Fazit

Die Gesundheit und das Wohlbefinden deiner Katze stehen an erster Stelle, und die richtige Behandlung von Schmerzen ist ein wesentlicher Bestandteil der tierärztlichen Versorgung. Es gibt eine Vielzahl von Schmerzmitteln, die speziell für Katzen entwickelt wurden, um akute und chronische Schmerzen zu lindern. Dazu gehören nichtsteroidale Antirheumatika (NSAIDs) wie Meloxicam, Opioide wie Buprenorphin sowie pflanzliche und rezeptfreie Mittel wie CBD Öl für Katzen oder Grünlippmuschelextrakt.

Es ist entscheidend, dass Du niemals menschliche Schmerztabletten wie Paracetamol oder Ibuprofen an deine Katze gibst, da diese für sie extrem gefährlich sein können. Die Verabreichung von Schmerzmitteln sollte immer unter tierärztlicher Aufsicht erfolgen, um die richtige Dosierung und Anwendung sicherzustellen und mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen.

Neben der medikamentösen Behandlung gibt es auch Hausmittel und nicht-pharmakologische Ansätze, die zur Schmerzlinderung beitragen können. Eine ruhige und stressfreie Umgebung, Wärmebehandlungen, sanfte Massagen und spezielle Diäten können das Wohlbefinden deiner Katze zusätzlich unterstützen.

Indem Du die Anzeichen von Schmerzen bei deiner Katze erkennst und frühzeitig handelst, kannst Du dazu beitragen, dass sie ein glückliches und schmerzfreies Leben führt. Sprich immer mit deinem Tierarzt über die besten Behandlungsmöglichkeiten für deine Katze und zögere nicht, bei Unsicherheiten oder Fragen professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Deine aufmerksame und liebevolle Fürsorge ist der Schlüssel zu einem gesunden und glücklichen Leben für deine Katze.

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Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.

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