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FAQ

Welches Schmerzmittel hilft bei Nervenschmerzen?

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Bei Nervenschmerzen, bekannt auch als neuropathische oder neuralgische Schmerzen, handelt es sich um die fast ununterbrochene Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn. Das Tückische daran: Klassische Schmerzmedikamente helfen hierbei nicht. Welches Schmerzmittel hilft bei Nervenschmerzen also? Interessanterweise sind dies Antidepressiva (selektive Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer), Antikonvulsiva und Opioide. Zu diesen Gruppen zählen auch verschiedene pflanzliche Mittel.

Im folgenden Artikel erhältst Du Antworten auf diese und weitere Fragen:

  • Was ist die Ursache von neuropathischen Schmerzen?
  • Warum Antidepressiva, Opioide und Antikonvulsiva die besten Medikamente gegen Nerven schmerzen sind
  • Welche pflanzlichen Mittel gegen Nervenschmerzen gibt es?
  • Wie kann man Nervenschmerzen behandeln ohne Medikamente?

1. Was ist die Ursache von neuropathischen Schmerzen?

Neuropathischer Schmerz, also Nervenschmerzen, sind komplexe Schmerzen. Warum? Weil herkömmliche Schmerzmittel nicht wirken und es viele Auslöser für diese Art von Schmerzen gibt.

Sie können durch Schädigung oder Erkrankung der Nervenstruktur herbeigeführt werden. Wie zum Beispiel bei:

• Operativen Eingriffen (künstliches Gelenk, Kaiserschnitt, Leistenbruch, Amputation etc.)

• Nerventumoren

• Diabetes Mellitus

• Alkoholmissbrauch

• Vitamin- und Nährstoffmangel

• HIV

• Vergiftungen

• Autoimmun/genetisch bedingten Komponenten

• u.v.m.

Auch in der Schwangerschaft kann ein sogenannter Nervenschmerz auftreten, besser bekannt als Karpaltunnelsyndrom, welches jedoch meist mit der Geburt des Kindes verschwindet.

Wo können neuropathische Schmerzen auftreten?

Diese Schmerzform kann sich an sehr vielen Stellen am Körper äußern. Häufig sind z.B. Nervenschmerzen im Fuß, Nervenschmerzen im Bein (z.B. durch gereizten Ischiasnerv) oder in den Händen. Aber auch Rücken (Hexenschuss), Brustbereich, Gesicht, Kopf und sogar der Bereich hinter dem Ohr kann betroffen sein.

Wie fühlen sich Nervenschmerzen an?

Der neuropathische Schmerz wird von vielen Betroffenen als brennend, stechend, kribbelnd, dumpf und/oder bohrender Schmerz bezeichnet. Viele sagen, dass es sich wie ein Ameisenlaufen anfühlt. Auch Taubheit kann ein Symptom von Nervenschmerzen sein.

2. Warum Antidepressiva, Opioide und Antikonvulsiva die besten Medikamente gegen Nervenschmerzen sind

Herkömmliche, rezeptfreie Schmerzmittel wie Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder Diclofenac haben auf Nervenschmerzen meist keinerlei Auswirkungen. Denn solche Medikamente wirken in erster Linie bei entzündungsbedingten Schmerzen.

Für neuropathische Schmerzen werden daher in der Regel Antidepressiva, Opioide, Antikonvulsiva und ein paar mehr eingesetzt. Hier gibt es einerseits die herkömmlichen, chemischen Medikamente, andererseits pflanzliche Alternativen mit teils ähnlicher Wirkungsweise.

Rezeptpflichtige Medikamente gegen Nervenschmerzen und ihre Wirkungsweise:


Antidepressiva, im Speziellen SSNRI (Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer) werden in der Schmerztherapie deswegen gerne eingesetzt, weil sie nicht nur die gewünschte Hemmung von Schmerzen herbeiführt, sondern auch antriebssteigernd und stimmungsaufhellend wirken. 

Mögliche Nebenwirkungen: Erbrechen, Durchfall, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Verwirrtheitszustände, innere Unruhe, Appetitlosigkeit, Gewichtszunahme bzw. Abnahme sowie Magenschmerzen.

Medikamente: Venlafaxin, Fluoxetin, Sertralin, Citalopram, Paroxetin u.v.m.


Opioide gelten als erfolgreiche Hemmer von Schmerzimpulsen. Der Wirkstoff hemmt deren Verarbeitung und Weiterleitung ans Gehirn, weshalb sie sich sehr gut für den Einsatz bei Nervenschmerzen eignen.

Opioide sorgen also dafür, dass die vorhandenen Schmerzreize weniger bis gar nicht vom Gehirn registriert bzw. verarbeitet werden.

In der wissenschaftlichen Forschung ist die Effektivität von Opioiden gut belegt. So wird beispielsweise Morphium oft bei chronischen Schmerzen aufgrund von Nervenschäden eingesetzt.

Nebenwirkungen: Ähneln denen der Antidepressiva, jedoch gibt es ein erhöhtes Suchtpotenzial, welches bei einem plötzlichen Absetzen der Medikation zu mittel bis starken Entzugserscheinungen führen kann.

Medikamente: Morphin, Fentanyl, Tilidin, Buprenorphin, Hydromorphon, Levomethadon, Piritramid, Oxycodon, Tramadol, Dihydrocodein u.a.


Antikonvulsiva (Antiepileptika) sind Arzneimittel gegen Krampfanfälle wie Epilepsie. Diese Medikamente senken die neuronalen Aktivitäten, sodass der Schmerzreiz nur sehr schwach im Gehirn registriert wird und somit nicht als „ernst“ oder „schmerzhaft“ empfunden wird. Zahlreiche Studien konnten die Wirksamkeit von Antikonvulsiva bei neuropathischen Schmerzen belegen. Die Medikamente werden in niedrigen Dosen als gut verträglich eingestuft.

Nebenwirkungen: Bei höheren Dosen können Somnolenz, Schwindel, Gangunsicherheit, Doppelbilder, Sehstörung und Gewichtsabnahme auftreten.

Medikamente: Carbamazepin, Ethosuximid, Brivaracetam, Diazepam, Felbamat u.v.m.

3. Pflanzliche Mittel gegen Nervenschmerzen

Die oben genannten rezeptpflichtigen Medikamente können sehr gute Wirkung zeigen, nur leider sind die möglichen Nebenwirkungen nicht zu unterschätzen. Von einer langfristige Einnahme ist daher eher abzuraten.

Aus diesem Grund suchen viele Menschen pflanzliche Mittel gegen Nervenschmerzen, die nur geringe oder im besten Fall gar keine Nebenwirkungen haben.

Die gute Nachricht ist: ja es gibt Schmerzmittel auf pflanzlicher Basis, die gegen neuropathische Schmerzen wirksam sein können. Die Studienlage ist bei manchen Naturheilmittel zwar noch eher gering, aber es gibt gute Erfahrungswerte. Hier gilt es, verschiedene Mittel einfach selber auszuprobieren. Menschen können auf pflanzliche Wirkstoffe ganz unterschiedlich reagieren. Eine sichere Aussage über den Behandlungserfolg kann daher nicht immer getroffen werden.

Der große Vorteil bei pflanzlichen Schmerzmitteln bzw. Schmerztherapien ist jedoch, dass man auch mehrere Mittel kombinieren kann - ganz ohne Bedenken bezüglich der Nebenwirkungen. Durch die gleichzeitige Einnahme verschiedener Wirkstoffe auf pflanzlicher Basis ist es möglich, den schmerzlindernden Effekt noch zu verstärken.


Rezeptfreie Medikamente gegen Nervenschmerzen auf pflanzlicher Basis:

CBD-Öl

Cannabidiol (CBD) ist ein Inhaltsstoff der Hanfpflanze, der aber im Gegensatz zu THC nicht berauschend oder psychoaktiv wirkt. CBD ist völlig legal erhältlich und aufgrund seines großen medizinischen Nutzens in den letzten Jahren immer populärer geworden.

Ein großer Vorteil von CBD ist, dass es chronische und entzündliche Nervenschmerzen unterdrückt, ohne dabei zu einer Gewöhnung oder Abhängigkeit zu führen. Auch die Nebenwirkungen sind verschwindend gering. Somit können auch langanhaltende Beschwerden behandelt werden.

Wissenschaftler sind sich einig, dass CBD nicht nur entzündungshemmend und beruhigend wirkt, sondern bei Nervenschmerzen die Weiterleitung von Schmerzimpulsen hemmt. Dies ist nur möglich, weil CBD mit bestimmten Rezeptoren in Wechselwirkung tritt und somit den Schmerz über die Nervenbahnen beeinflusst.

CBD hat dadurch die Fähigkeit, das erlernte Schmerzgedächtnis zu löschen, das bei chronischen neuralgischen Schmerzen oft entsteht.

Wusstest Du, dass Serotonin, bekannt als Glückshormon, unser Schmerzempfinden beeinflusst? Dies ist auch einer der Gründe, warum CBD so gut gegen neuropathische Schmerzen wirkt. Denn Studien deuten darauf hin, dass das Cannabinoid die Serotoninrezeptoren im Gehirn aktiviert. Durch den erhöhten Serotoninspiegel können nicht nur Schmerzen gelindert, sondern auch Angst und Panikzustände sowie Depressionen positiv beeinflusst werden.

 

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Johanniskraut

Johanniskraut ist ein pflanzlicher Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (erhöht den Serotoninspiegel) wird daher als natürliches Antidepressivum eingesetzt. Wie alle Antidepressiva kann auch Johanniskraut gut gegen Nervenschmerzen verwendet werden.

Den Wirkstoff gibt es zum Beispiel in Form von Johanniskrautöl, Extrakten, als Tee oder Tablette.

Mögliche Nebenwirkungen: Lichtempfindlichkeit, Mundtrockenheit, Kopfschmerzen

Capsaicin-haltige Pflanzen

Chili- und Cayenne-Pfeffer sowie Pfefferminze enthalten den Wirkstoff Capsaicin, welcher bekannt dafür ist, wärmend, schmerzlindernd, durchblutungsfördernd und anregend für betroffene Areale zu sein.

Die Wirkung entsteht dabei durch die Desensibilisierung der Nervenrezeptoren. Menschen mit chronischen Neuralgieschmerzen setzen oft auf Salben oder Schmerzpflaster mit dem Capsaicin-Wirkstoff, da man es mehrmals täglich auf den schmerzenden Bereich auftragen kann.

Kiefernnadel

Wenn Du eine Salbe gegen Nervenschmerzen in den Beinen suchst, kann auch Kiefernadelcreme eine gute Option sein.

Kiefernadeln haben entkrampfende, entzündungshemmende Eigenschaften und fördern die Durchblutung. Daher kann Kiefernadelöl auch bei leichten Nervenschmerzen eingesetzt werden. Der Extrakt eignet sich gut zum Auftragen auf die Haut.

Olivenöl

Das Oleocanthal im Olivenöl wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern auch blutverdünnend, was sich positiv auf eine Nervenentzündung auswirkt. Somit können letztlich auch Nervenschmerzen gelindert werden. Und das Tolle ist, dass Olivenöl gut schmeckt und in vielen Haushalten ohnehin fester Bestandteil der Küche ist.

Teufelskralle

Die Teufelskralle ist eine Pflanze, die wertvolle Bitterstoffe wie Harpagosid und Procumbid enthält. Studien belegen, dass Teufelskrallensalben wirksam bei Gelenkschmerzen, Rheuma und Arthrose eingesetzt werden können. Aber auch gegen neuralgische Beschwerden soll das Heilkraut Wirkung zeigen.

Baldrianwurzel

Baldrian wirkt bekanntlich beruhigend, schlaffördernd und entkrampfend. Er eignet sich also gut, um die Nerven zu beruhigen und kann gut bei Einschlafschwierigkeiten aufgrund von neuralgischer Beschwerden helfen.

Kombination mehrerer pflanzlicher Mittel

Der große Vorteil bei pflanzlichen Schmerzmitteln bzw. Schmerztherapien ist, dass man auch mehrere Mittel kombinieren kann, um ein besseres Ergebnis zu spüren. Man kann sie intern einnehmen und extern auf den schmerzenden Bereich in Salbenform auftragen. Ein Beispiel dafür sind Chili-Pflaster und Capsaicin Salben. Es gibt hier viele Möglichkeiten, gleichzeitig muss man sich keine Sorgen wegen den Nebenwirkungen machen…

4. Nervenschmerzen durch Vitaminmangel - Ausgleich durch Vitamin-B-Komplex

B-Vitamine sind bekanntermaßen gut für unsere Nerven und das Nervensystem. Vitamin B1, B6 und B12 spielen z.B. eine große Rolle im Aufbau von Nervensträngen und der Reizweiterleitung. Ein Mangel an B-Vitaminen kann dagegen zu Nervenschmerzen führen bzw. vorhandene Schmerzen verstärken.

Hochdosierter Vitamin-B-Komplex ist daher immer empfehlenswert, wenn es um neuralgische Schmerzen geht. Die Vitamine können die Nervenleitgeschwindigkeit erhöhen und somit die Beschwerden lindern.

5. Homöopathische Mittel gegen Nervenschmerzen

Homöopathie ist ein Bereich der Medizin, der stets kontrovers diskutiert wird. Doch auch wenn die wissenschaftliche Evidenz hier teilweise unzureichend ist, kann man homöopathische Mittel gegen neuralgische Schmerzen zumindest als Zusatzoption in Betracht ziehen. 

Ein Vorteil ist, dass hier keine Nebenwirkungen auftreten können. Ein Versuch ist es also in jedem Fall wert.

Je nach Symptome und Ort des Auftretens werden unterschiedliche Mittel eingesetzt. Dazu zählen z.B.:

6. Nervenschmerzen behandeln ohne Medikamente

Da viele Nervenschmerzen in der Entzündung der Nerven begründet sind, spielt Lebensstil und Ernährung eine große Rolle. Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Übungen und Therapien, die Erleichterung bringen können.

Ernährung

Entzündungsfördernde Lebensmittel wie Zucker, Koffein, Alkohol und Fast Food sollten vermieden werden; ernähre dich stattdessen von frischem Obst und Gemüse und nutze die Kraft der verschiedenen Heilkräuter und Superfoods, wie z.B. Ingwer, Grüner Tee, Olivenöl, Brennessel und viele mehr.

Bewegung

Auch gezielte regelmäßige Bewegung kann die Schmerzen lindern, da der Körper bei sportlichen Aktivitäten Dopamin und Endorphine ausschüttet, die ähnlich wie Opioide, schmerzstillend wirken.

Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)

Bei der Therapie durch TENS werden auf den betroffenen schmerzhaften Stellen Elektroden angebracht, die schwache elektrische Ströme abgeben. Dies soll die Schmerzintensität verbessern. Die Studienlage ist allerdings noch recht dürftig und es ist nicht sicher bewiesen, dass diese Methode wirksam ist.

7. Fazit – welches Schmerzmittel hilft bei Nervenschmerzen am besten?

Da klassische Schmerzmittel in den meisten Fällen keine Hilfe bieten, muss auf Antidepressiva, Antikonvulsiva oder Opioide ausgewichen werden. Welches Medikament am besten gegen Nervenschmerzen hilft, kann dann von Person zu Person unterschiedlich sein. Die Wahl und Dosierung des Medikamentes sollte mit dem Arzt abgesprochen und gegebenenfalls mehrere Mittel getestet werden.

Bei den pflanzlichen, rezeptfreien Medikamenten lassen sich gut mehrere Wirkstoffe miteinander kombinieren, um eine maximale Wirkung herauszuholen. In Kombination mit gesunder Ernährung und Sport können dann sehr gute Ergebnisse erzielt werden. In vielen Fällen sind synthetische Mittel auch gar nicht mehr notwendig und man kann sich die Nebenwirkungen ersparen. Für die langfristige Einnahme sind pflanzliche Mittel ohnehin empfehlenswerter.

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Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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