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FAQ

Veröffentlicht am 13.05.2022

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Der Terpen Entourage Effekt und seine Bedeutung für CBD Öle

Der Terpene Entourage Effekt

Unter dem Begriff Terpen Entourage Effekt versteht man die Wirkungsverstärkung, die sich durch das Zusammenspiel der verschiedenen Inhaltsstoffe der Hanfpflanze wie Cannabinoide und Terpene (sekundäre Pflanzenstoffe) ergibt.

Das Wort Entourage kommt aus dem Französischen und bedeutet Umfeld oder Umgebung. Konkret heißt das also, dass CBD eine bessere Wirkung entfalten kann, wenn es mit den umgebenden Pflanzenstoffen eingenommen wird.

Hanf enthält insgesamt über 600 verschiedene Inhaltsstoffe, darunter mehr als 120 Cannabinoide, 200 Terpene und zahlreiche Flavonoide, Lignane, Polyphenole sowie Spurenelemente. Und in Bezug auf den CBD Entourage Effekt gilt – das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Denn die einzelnen Wirkstoffe beeinflussen sich gegenseitig. Terpene können bewirken, dass das CBD im Körper besser aufgenommen und verwertet werden kann. Durch diese höhere Bioverfügbarkeit reicht eine geringere Menge aus, um dieselbe Wirkung wie bei einem CBD Isolat zu erzielen.

Aus diesem Grund sind Vollspektrum CBD Öle, die das gesamte Spektrum der Cannabispflanze enthalten, immer die bessere Wahl. 

Wichtige Entourage Effekt Studien

Erstmals wurde die These, dass isoliertes CBD eine schlechtere Wirkung hat als Vollspektrum CBD 1998 in einer israelischen Studie formuliert. Dr. Shimon Ben-Shabat prägte darin auch zum ersten Mal den Begriff Entourage Effekt.

Eine weitere interessante Studie wurde durch den amerikanischen Arzt Dr. Ethan Russo veröffentlicht. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Wechselwirkungen zwischen Phytocannabinoiden und Terpenen wie Limonen, Myrcen, α-Pinen, Linalool, β-Caryophyllen, Caryophyllenoxid, Nerolidol und Phytol gelegt. Vieles deutet darauf hin, dass diese Substanzen zu Synergieeffekten bei der Behandlung von Schmerzen, Entzündungen, Depressionen, Angstzuständen, Sucht, Epilepsie, Krebs, Pilz- und bakteriellen Infektionen führen können.

Wertvolle Erkenntnisse liefert auch eine Studie von 2011. Darin wird nicht nur auf den Terpen Entourage Effekt hingewiesen, sondern auch die gesundheitliche Bedeutung von Terpenen und Flavonoiden aufgezeigt. Unter anderem deutet die Forschung darauf hin, dass Terpene wie Linalool, α-Pinen und β-Caryophyllen sowie Flavonoide und Anthocyane eine kognitionsfördernde, neuroprotektive, entzündungshemmende sowie eine gewisse angstlösende Wirkung haben.

CBD kann in Kombination mit diesen weiteren Pflanzenstoffen des Hanfs also eine mächtige Wirkung entfalten.

Wie genau entsteht der Terpen Entourage Effekt?

Was in Bezug auf Cannabis und dem Synergie-Effekt genau im Körper passiert, muss noch detaillierter erforscht werden. Die Anzahl der Studien zum Entourage Effekt sind derzeit noch zu gering, um klare Aussagen tätigen zu können.

Es gibt allerdings eine in Nature erschienene Studie von 2021, die mögliche Mechanismen beschreibt, warum Terpene die Wirkung von Cannabinoiden verstärken könnten. Eine Hypothese ist, dass Terpene direkt auf die Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems wirken, vor allem auf den CB1-Rezeptor. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass Terpene den Abbau von Endocannabinoiden wie 2-AG hemmen, und damit ebenso die CB1-Signalübertragung stimulieren.

Wechselwirkung zwischen den Cannabinoiden CBD und THC

Ebenso hat man festgestellt, dass CBD wie ein Gegenspieler zum psychoaktiven THC wirkt. In hohen Dosen kann CBD die Wirkung von THC abschwächen, in geringen Dosen kann es die Wirkung aber sogar verstärken. Man spricht dabei vom biphasischen Effekt.

Klar ist also, dass es eine bestimmte Wechselwirkung zwischen den einzelnen Cannabinoiden und Terpenen zu geben scheint, die großen Einfluss auf die Gesamtwirkung haben können.

Man kann das sehr gut mit einer Fußballmannschaft vergleichen. Die Stürmer sind vielleicht diejenigen, die die meisten Tore schießen, aber ohne den Rest der Mannschaft können sie nicht viel bewirken. Erst das Zusammenspiel aller Team-Mitglieder macht den Erfolg aus.

Entourage Effekt bei anderen pflanzlichen Lebensmitteln

Der synergetische Effekt kann jedoch nicht nur beim Hanf beobachtet werden. Immer mehr Studien deuten darauf hin, dass dies auch bei Obst und Gemüse der Fall ist. Ein Apfel besteht beispielsweise nicht nur aus Vitaminen und Mineralstoffen, sondern aus hunderten von sekundären Pflanzenstoffen, Enzymen und Ballaststoffen. Erst die Harmonie all dieser Wirkstoffe machen das Obst so wertvoll. Tabletten mit einzelnen Vitaminen weisen nie dieselbe Bioverfügbarkeit auf wie ein Stück Obst.

Darauf weist auch eine Studie im renommierten Journal Nature hin. Darin wird beschrieben, dass die biologische Wirksamkeit von Vitamin C in einem Apfel etwa 260 Mal höher liegt als das isolierte Vitamin C ohne die restlichen Bestandteile des Apfels. Vor allem die Antioxidantien im Obst spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die wichtigsten Terpene und ihre Wirkung im Überblick

Terpene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in den meisten Pflanzen enthalten sind und ihnen das jeweilige typische Aroma verleiht. Sie haben unter anderem die Funktion, die Pflanze vor Fressfeinden zu schützen. Es existieren fast 40.000 Terpene, etwa 200 davon kommen im Hanf vor. Man vermutet, dass Terpene auch für die unterschiedlichen Wirkungen der einzelnen Cannabissorten verantwortlich sein könnten.

Die Größe der Terpene entspricht der von Nanopoartikeln. Damit sind sie klein genug, um auch die Blut-Hirn-Schranke zu passieren und das zentrale Nervensystem zu beeinflussen. Das bedeutet, dass sie auch auf den Gehalt von Neurotransmittern wie Serotonin Einfluss nehmen können, das positive Auswirkung auf das Wohlbefinden haben kann.

Wie Cannabinoide scheinen die Terpene im Hanf ebenso in der Lage zu sein, Bakterien abzutöten, Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu hemmen. Die Beweislage dafür ist zwar noch unzureichend, aber die bisherigen Studien deuten stark darauf hin.

Folgendes sind die bekanntesten und wichtigsten Terpene in der Hanfpflanze:

Myrcen

In Cannabis macht Myrcen den mit Abstand größten Anteil unter den Terpenen aus, er beträgt ca. 50 Prozent. Myrcen hat einen nelkenähnlichen, erdigen Geruch und kommt beispielsweise auch in Kräutern wie Hopfen, Ingwer, Basilikum, Thymian, Zitronengras oder reifen Mangos vor. Möglicherweise könnte das Terpen bei Entzündungen, Schlafproblemen und Schmerzen hilfreich sein.

Limonen

Auch Limonen zählt zu den häufigsten Terpenen, die in Cannabis und in der Natur vorkommen. Sie sind zum Beispiel in den Schalen von Zitrusfrüchten enthalten. Das starke Citrusaroma von Limonen eignet sich perfekt für die Parfüm- und Lebensmittelindustrie. Es ist wie Myrcen ein Monoterpen, hat also eine einfache Struktur. Limonen wird nachgesagt, dass es positiven Einfluss auf die Stimmung haben kann.

Beta-Caryophyllen

Dieses Terpen hat ein pfefferartiges Aroma und wirkt möglicherweise ebenso Entzündungen entgegen. Außer in Hanf kommt es z.B. in Basilikum oder Nelken vor.

Linalool

Linalool hat einen süßlichen Geruch und ist unter anderem ein wesentlicher Bestandteil von Lavendel, Koriander und Zimt. Eine chinesische Studie bewertete Linalool als potenzielles Mittel gegen Entzündungen. Andere Studien weisen auch auf eine beruhigende Wirkung hin.

Alpha-Pinen

Alpha-Pinen, oft auch α-Pinen geschrieben, macht den typischen Geruch von Nadelhölzern wie Tannen oder Kiefern aus. Auch in Rosmarin und Eukalyptus ist das Terpen enthalten. Der frische Duft macht es beliebt für den Einsatz in Reinigungsmitteln oder Parfüms. Im CBD Öl könnte es die entzündungshemmende Wirkung verstärken.

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Cannaby CBD Öl mit Terpen Entourage Effekt

Anhand all dieser Erkenntnisse ist klar, dass der Entourage Effekt große Bedeutung für CBD Produkte hat. Bei Cannaby findest Du deshalb nur Vollspektrum CBD Öle, die das gesamte Pflanzenspektrum der Cannabispflanze enthalten. Mit diesem Premium Naturextrakt kommst Du in den Genuss des vollen Terpen Entourage Effekts.

Die höhere Bioverfügbarkeit entsteht bei Cannaby Produkten jedoch nicht nur aufgrund der Terpene und Cannabinoide. Auch das hochwertige MCT Öl, das wir als Trägeröl für unsere CBD Extrakte verwenden, trägt dazu bei, dass das Cannabidiol und die anderen Cannabinoide schneller und effizienter vom Körper aufgenommen werden können.

MCT steht für medium chain triglycerides, also mittelkettige Fettsäuren. Diese werden im Darm schneller gespalten als die langkettigen Fettsäuren. Wenn CBD mit MCT Öl eingenommen wird, entsteht dadurch eine hohe Absorptionsrate.

Hanfanbau nach biologischen Prinzipien

Der Hanf für unser CBD Öl stammt aus EU-Landwirtschaften und wird ohne den Einsatz von Pestiziden oder Herbiziden angebaut. Zusätzlich erfolgen Kontrollen durch unabhängige Labore, um jegliche Verunreinigungen ausschließen zu können.

Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.

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