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FAQ

Was ist CBD? Geschichte, Wirkungsweise und Anwendung

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1. CBD Definition - Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, eine nicht-psychoaktiver Wirkstoff, der aus den Blüten und Blättern der weiblichen Hanfpflanze (Cannabis) gewonnen wird. Es ist eines von inzwischen über 80 bekannten Cannabinoiden, welche im Hanf vorkommen.

CBD ist legal, frei verkäuflich und hat ein großes medizinisches Potenzial. Das Interesse der Wissenschaft an Cannabidiol ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen. Viele Studien an Tieren und am Menschen konnten die Wirksamkeit des Cannabinoids aufzeigen.

CBD kann folgende Wirkungen haben:

 Was ist der Unterschied zwischen CBD und THC?

Im Gegensatz zu THC, dem psychoaktiven Cannabinoid der Hanfpflanze, ist CBD weder berauschend noch macht es süchtig. Es ist also unmöglich, davon high zu werden. Dennoch kann CBD eine entspannende Wirkung auf den Körper und die Psyche haben.

2. Die Geschichte von Hanf und CBD

Hanf wird schon seit vielen Jahrtausenden angebaut und gehört zu den ältesten Nutzpflanzen der Welt. Es ist bemerkenswert, wie vielfältig sie sich einsetzen lässt. Schon im alten China wurde Hanf nicht nur als Getreide angebaut, sondern auch Kleidung und Papier daraus hergestellt. Ebenso ist bekannt, dass die Segel der Schiffe von Christopher Kolumbus aus Hanffasern bestanden. Im 19. Jahrhundert begann Levi Strauss, Jeans aus Hanf herzustellen, bis sie später durch Baumwollfasern ersetzt wurden.

Auch der Einsatz von Hanf als Heilpflanze hat eine lange Tradition. Beispielsweise gibt es Berichte, dass in China und Indien Hanfblätter zur Schmerzlinderung eingesetzt wurden. Man legte sie auf die Wunden verletzter Krieger.

Erste Extrahierung von CBD 1940

Die wissenschaftliche Erforschung der Hanfpflanze und ihren Inhaltsstoffen begann jedoch erst im 20. Jahrhundert. Es war im Jahr 1940, als CBD zum ersten Mal extrahiert und isoliert wurde. Eine Gruppe von Chemikern der Universität Illinois/USA veröffentlichte darüber auch einen Fachartikel. Damals wurde CBD fälschlicherweise sogar als giftig eingestuft! Eine positive Wirkung von CBD auf den menschlichen Körper wurde also automatisch ausgeschlossen. Kaum ein weiterer (offizieller) Forscher setzte sich in den nächsten 20 Jahren mit dem Stoff ernsthaft auseinander. Daher blieb die Zusammensetzung von CBD und auch seine Wirkungsweise auf den menschlichen Körper leider recht lange unerforscht. Der Chemiker Raphael Mechoulam der Hebräischen Universität von Jerusalem beschäftigte sich 1963 erneut mit Cannabidiol und erforschte seine Zusammensetzung im Detail.

Entdeckung der positiven Wirkung von CBD

Es vergingen danach wiederum zehn Jahre, bis die positive Wirkungsweise von CBD wiederentdeckt wurde. Daran beteiligt war ein brasilianisches Forscherteam. Dieses führte zunächst Experimente an Tieren durch, die an Epilepsie litten. Später wurden auch Studien mit menschlichen Probanden durchgeführt. Im Laufe der 1970er Jahre erkannten weitere Forscher den Nutzen von CBD bei Angstzuständen, Schlafstörungen und Übelkeit. 

Schlechtes Image durch THC

Trotz dieser Vielzahl an positiven Effekten auf die menschliche Gesundheit, geriet Cannabidiol schnell und recht lange wieder in Vergessenheit. Ein Grund dafür war wieder mal die Verteufelung von Cannabis, denn CBD ist immerhin ein Bestandteil des in den meisten Ländern illegalen Hanfs und wurde daher zusammen mit dem berauschenden Molekül THC in einen Topf geworfen. Dieses illegale Cannabinoid der Pflanze war für Forscher sehr viel interessanter. THC löste immerhin Suchtabhängigkeit und Rauschzustände aus. Und dies galt es im Auftrag der Regierung zu erforschen, da es immer mehr Cannabis-Abhängige gab.

Durchbruch in den 1980er Jahren

Es waren vor allem Chemiker wie Raphael Mechoulam, die im Bereich CBD die Forschung nie aufgegeben haben. Anfang der 1980er Jahre entdeckten sie bereits das antipsychotische Potenzial von CBD. In die Welt der offen zugänglichen Medizinprodukte schaffte es Cannabidiol damals aber noch nicht. Erst gegen Ende der 1980er Jahre entdeckten Wissenschaftler das Endocannabinoidsystem im menschlichen Körper und somit unsere natürliche Verbindung zu diesem besonderen Molekül. Die Entdeckung machte letztendlich den Unterschied aus und öffnete die Türen aller Forscher, die sich mit CBD befassten.

Als zur Jahrtausendwende der Konsum von Cannabis in den USA legalisiert wurde, eröffnete dies auch die Möglichkeiten für Forscher CBD als Schmerzmittel einzusetzen. Inzwischen ist Cannabidiol auch auf dem deutschen Markt etabliert. Dank der vielen gesetzlichen Lockerungen ist es Pharmakonzernen nun gestattet dieses Cannabinoid nicht nur legal, sondern auch vielfältig als Ersatztherapie für Schmerzpatienten einzusetzen.

3. CBD Wirkung - was macht CBD im Körper?

Was Wissenschaftler in den 1980er Jahren entdeckten, war bahnbrechend für die Cannabisforschung und die Medizin. Man fand heraus, dass der menschliche Körper selbst Cannabinoide produziert und ein eigenes Rezeptorsystem dafür besitzt. Diese Rezeptoren kommen in fast allen Bereichen unseres Körpers vor. Über sie können die körpereigenen Cannabinoide (genannt Endocannabinoide) ihre Wirkung entfalten. Sie sind für die Regulierung verschiedenster Prozesse im Körper zuständig, dazu zählt Schmerzempfinden, Entzündungen, Stimmung, Stoffwechsel, Schlaf, Gedächtnis (neuronale Kommunikation), Appetit, Verdauung und Immunsystem. Dieses Netzwerk aus Rezeptoren nannte man das Endocannabinoid-System. Es ist ein Teil des menschlichen Nervensystems.

CBD als pflanzliches Cannabinoid (Phytocannabinoid) wirkt nun ähnlich wie die körpereigenen Endocannbinoide. Daher kann der Wirkstoff positiven Einfluss auf die oben genannten Körperfunktionen haben.

CB1 und CB2 - die Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems

Cannabinoid-Rezeptoren werden in zwei unterschiedliche Arten unterteilt, CB1 und CB2.

CB1-Rezeptoren befinden sich hauptsächlich auf den Nervenzellen (Gehirn, Rückenmark und Organe) und steuern Schmerzempfinden, Stimmung, Gedächtnis, Appetit sowie Bewegung und Koordination.

Die Funktion der CB1-Rezeptoren ist es auch, für eine Balance der Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter wie z.B. Serotonin und Dopamin) zu sorgen.

CB2-Rezeptoren sind auf den Zellen des Immunsystems angesiedelt. Sie kommen im ganzen Körper vor, sowohl auf inneren Organen, im Magen-Darm-Trakt sowie auch in den Knochen und in der Haut.

Die Hauptfunktion der CB2-Rezeptoren ist die Steuerung von Entzündungsprozessen.

Man kann sich Cannabinoide und Rezeptoren wie Schlüssel und ihre zugehörigen Schlösser vorstellen. Sowohl Endocannabinoide als auch Phytocannabinoide wie CBD, THC oder CBN können über die Schaltstellen CB1 und CB2 Körperfunktionen beeinflussen.

Endocannabinoidsystem

Einen guten Überblick über die wichtigsten Infos darüber findest du in unserem Artikel "Endocannabinoid-System einfach erklärt".

Auf welche Rezeptoren wirkt CBD?

Die Wirkung von CBD entsteht, indem es sich an verschiedene Rezeptoren des Nervensystems bindet. Dazu gehören:

CBD Wirkung auf CB1 und CB2

Bis heute ist wissenschaftlich nicht eindeutig geklärt, ob CBD eine direkte Wirkung auf die CB-Rezeptoren hat. Was man aber weiß ist, dass es indirekt wirkt, indem es den Abbau des Endocannabinoids Anandamid hemmt und so für dessen Anstieg sorgt.

Anandamid hat eine wohltuende Wirkung auf Psyche und Körper und kann Schmerzen lindern und die Stimmung verbessern.

CBD Wirkung auf den 5-HT1A-Rezeptor

5-HT1A ist der wichtigste Serotonin-Rezeptor. Serotonin ist als Glückshormon bekannt und wirkt stimmungsaufhellend und beruhigend.

Studien legen nahe, dass CBD durch Beeinflussung des 5-HT1A-Rezeptors den Serotoninspiegel erhöhen kann. Damit kann das Cannabinoid eine wirksame Hilfe bei der Überwindung von Ängsten und Depressionen sein.

Mehr Infos darüber findest Du hier:

CBD Öl Erfahrungen bei Depression

CBD Öl Erfahrungen bei Angst

Wirkung von CBD auf TRPV- bzw. Vanilloid-Rezeptoren

CBD hat eine stimulierende Wirkung auf die "Transient Receptor Potential Vanilloid"-Rezeptoren (TRPV). Man unterscheidet zwischen TRPV1- und TRPV2-Rezeptoren.

TRPV1-Rezeptoren sind für die Regulierung der Körpertemperatur und die Wahrnehmung schmerzhafter Reize verantwortlich. Durch die Erhöhung von Anandamid, das sich an diese Rezeptoren bindet, kann CBD einen schmerzlindernden und entzündungshemmenden Effekt ausüben. 

Auch durch die Aktivierung des Glycinrezeptors kann CBD zur beruhigenden und schmerzstillenden WIrkung beitragen.

Mehr darüber erfährst Du im Artikel "CBD Öl gegen Schmerzen - ein Ersatz für Schmerzmittel?"

TRPV2-Rezeptoren spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung übermäßiger Zellvermehrung. Die Interaktion mit CBD kann den programmierten Zelltod (Apoptose) fördern und somit das Wachstum von Krebs und Tumoren hemmen, wie eine Studie von 2011 nahelegt.

CBD erhöht den Adenosinspiegel

Adenosin ist ein Botenstoff, der belebende Neurotransmitter wie Noradrenalin oder Dopamin blockiert. Dadurch senkt sich der Blutdruck und man wird schläfrig. Da Cannabidiol ein Adenosin-Wiederaufnahmehemmer ist, erhöht es dessen Menge im Blut. 

Dies ist auch einer der Gründe, warum CBD bei Schlafstörungen eingesetzt werden kann.

Entdecke unsere CBD Öle! Zu den CBD Ölen

Wie wirkt CBD auf das Gehirn bzw. Gedächtnis?

Neben der Wirkung auf die bereits genannten Rezeptoren und Neurotransmitter wirkt Cannabidiol nachweislich neuroprotektiv (schützt die Nervenzellen) und kann helfen, das Gedächtnis zu verbessern. Dies konnte durch die wissenschaftliche Forschung mehrfach belegt werden. 

In einer Studie von 2018 fand man beispielsweise heraus, dass Cannabidiol zum Schutz der neuronalen Plastizität in einem In-vitro-Modell der Alzheimer-Krankheit beiträgt. CBD verbesserte die Langzeitpotenzierung (Verstärkung der synaptischen Übertragung) im Hippocampus.

Ein anderes Forscherteam konnte in einer Studie zeigen, dass Cannabinoide neuroprotektiv wirken, indem sie die β-Amyloid (Aβ)-induzierte Mikrogliaaktivierung sowohl in vitro als auch in vivo verhindern. Die Aktivierung der Mikroglia ist ein charakteristisches Merkmal der Alzheimer-Krankheit.

Die positive Wirkung von CBD auf das Gedächtnis zeigte sich auch eindrucksvoll an einer Studie mit Mäusen, die ihre kognitiven Fähigkeiten durch die Verabreichung von CBD steigern konnten.

All dies zeigt, dass CBD ein vielversprechender Kandidat für die Behandlung bzw. Vorbeugung von Demenz und Alzheimer sein kann und die Gedächtnisleistung verbessert.

4. CBD Anwendungsgebiete - wo kann man es einsetzen?

Dank dem breiten Wirkspektrum von CBD gibt es für die daraus hergestellten Produkte unzählige Anwendungsmöglichkeiten. Es ist zwar kein Wundermittel, hat aber viele positive Effekte auf die Gesundheit, und das auf mehreren Ebenen. Gleichzeitig hat es aber im Gegensatz zu den meisten Medikamenten so gut wie keine Nebenwirkungen. Deshalb ist ein Einsatz bei einer so großen Anzahl an Erkrankungen sinnvoll.

CBD lässt sich z.B. einsetzen bei:

5. Ist CBD legal? Wie sieht die rechtliche Situation aus?

CBD ist im Gegensatz zu THC völlig legal. Damit CBD-Produkte in Deutschland verkauft werden können, darf der THC-Gehalt 0,2% allerdings nicht überschreiten. Zusätzlich dürfen vom Hersteller keine Heilversprechen oder Dosierungsempfehlungen gegeben werden.

Cannabidiol wird als Kosmetikprodukt oder Nahrungsergänzungsmittel angeboten und ist daher grundsätzlich ohne Rezept erhältlich. Erst wenn CBD vom Arzt verordnet wird, fällt es unter die Verschreibungspflicht.

Europäischer Gerichtshof stuft CBD nicht als Betäubungsmittel ein

Der EuGH hat am 19.11. 2020 in einem Urteil klargestellt, dass CBD kein Betäubungsmittel darstellt und keinerlei psychotrope oder schädliche Auswirkungen auf den Menschen hat. Die Grundsätze der Warenfreiheit gelten damit auch für CBD Produkte.

6. CBD Öl - das bekannteste CBD-Produkt

Aus CBD lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte herstellen, wie beispielsweise Hautcremes, Kapseln, Wachs oder als Flüssigkeit zum Verdampfen (CBD Liquids). Die populärste Einnahmeform ist aber nach wie vor das CBD-Öl.

CBD-Öl Herstellung und Extraktion

Nach Anbau, Ernte und anschließender Trocknung der Hanfpflanzen muss der Wirkstoff CBD extrahiert werden. Um das zu erreichen, gibt es unterschiedliche Methoden. Die effektivste und schonendste ist die superkritische CO2-Extraktion. Dabei erhitzt man Kohlendioxid unter starkem Druck auf 31,1°C, sodass sich der Stoff in einen ungewöhnlichen Aggregatzustand zwischen flüssig und gasförmig verwandelt. Dadurch kann es tief in die Pflanze eindringen und die Inhaltsstoffe extrahieren. Diese werden schließlich mit einem Trägeröl (z.B. Kokosöl) vermischt und alles im Labor auf Reinheit überprüft.

Herstellungsweg unserer CBD Öle im Überblick:

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Detailliertere Informationen über die Herstellung erfährst du in unserem Artikel "CBD Öl Herstellung - Vom Hanfanbau zum fertigen Produkt".

Die unterschiedlichen CBD Öl Konzentrationen

CBD Öl gibt es in unterschiedlichen Konzentrationen, meistens sind sie zwischen 5% und 25% erhältlich. Die Prozentzahl gibt dabei den tatsächlichen CBD-Gehalt des Öls an. 

Je höher die Konzentration, desto weniger Tropfen muss man für eine bestimmte CBD Menge einnehmen. Hohe Konzentrationen eignen sich also auch besser für hohe Dosierungen, niedrige Konzentrationen für niedrigere Dosierungen.

CBD Öl Inhaltsstoffe - was ist neben Cannabidiol noch enthalten?

Jedes CBD Öl besteht aus einem sogenannten Trägeröl bzw. Basisöl, mit dem der Hanfextrakt vermischt und verdünnt wird. Da CBD fettlöslich ist, bewirkt das Öl, dass das CBD besser vom Körper aufgenommen werden kann. Die am häufigsten verwendeten Trägeröle sind MCT-Öl (Kokosöl) und Hanfsamenöl.

Terpene und Cannabinoide

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass CBD besser wirkt, wenn es in Kombination mit Terpenen (sekundäre Pflanzenstoffe) und Cannabinoiden eingenommen wird. Dieses Phänomen ist bekannt unter dem Namen "Terpen-Entourage-Effekt". Die meisten CBD Öle sind daher Vollspektrumöle, die das volle Spektrum der Cannabispflanze enthalten.

Übersicht der wichtigsten Cannabinoide in CBD-Öl

CBN (Cannabinol)
Kommt hauptsächlich in älteren Hanfpflanzen vor. Cannabisforscher vermuten, dass es die stärkste Beruhigungswirkung im Vergleich mit anderen Cannabinoiden hat. Dadurch besitzt es das Potenzial, auch Angstgefühle zu lindern. 

Außerdem wirkt CBN neuroprotektiv. Eine Studie an Mäusen lässt vermuten, dass das Cannabinoid einen therapeutischen Nutzen in der Behandlung der Nervenkrankheit ALS haben könnte.

CBN kann eine leichte, psychoaktive Wirkung haben. In CBD-Öl kommt CBN genauso wie THC jedoch in unbedeutender Menge vor, sodass es nicht möglich ist, davon "high" zu werden.

CBDa (Cannabidiolsäure)
In der Cannabispflanze selbst ist gar kein CBD vorhanden, sondern nur dessen Vorstufe, das CBDa (Cannabidiolsäure). Erst durch Decarboxylierung (Erhitzung) wird CBDa in die aktivere Form CBD umgewandelt. Die Kombination der beiden Stoffe können zu Wirkungsverstärkung führen.

CBDa hat antiemetische Eigenschaften, kann also gegen Übelkeit und Erbrechen helfen.


CBGA (Cannabigerolsäure)
Vorläufer von CBD, THC und CBG


CBG (Cannabigerol)
Kann laut Studien krebshemmend, neuroprotektiv und entzündungshemmend wirken.


CBDV (Cannabidivarin)
Eine klinische Studie konnte das Potenzial von CBDV in der Behandlung von Epilepsie aufzeigen.


CBC (Cannabichromen)
Ist das zweithäufigste Cannabinoid und kann den Effekt von THC unterstützen. Laut Studien kann CBC entzündungshemmend und antiepileptisch wirken.


THCA (Tetrahydrocannabinolsäure)
Vorstufe von THC, nicht psychoaktiv, laut Studien entzündungshemmend und wirksam gegen Übelkeit


THC (Tetrahydrocannabinol)
Psychoaktiv, appetitanregend, schmerzstillend


THCV (Tetrahydrocannabivarin)
Psychoaktiv, appetithemmend, kürzere Wirkungsdauer als THC

Was ist der Unterschied zwischen CBD-Öl und Hanföl?

Unter Hanföl versteht man in der Regel das Hanfsamenöl, das aus den Samen von Nutzhanfpflanzen hergestellt wird. Das Öl enthält weder CBD noch THC, dafür aber ein breites Spektrum wertvoller Inhaltsstoffe – Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe und alle essentiellen Aminosäuren.

CBD-Öl wird hingegen aus den Blättern und Blüten der Cannabispflanze gewonnen und enthält CBD und meistens auch eine geringe Menge an THC (gesetzlich erlaubt sind maximal 0,2%).

Allerdings werden die Begriffe Hanföl und CBD Öl oft verwechselt und als Synonym verwendet. Mehr dazu in unserem Artikel "Was ist der Unterschied zwischen Hanföl und CBD Öl?"

7. Weitere CBD-Produkte

Übersicht der verschiedenen CBD-Produkte und ihrer Einnahmeformen

Formen der Einnahme

CBD Produkt

Rauchen

CBD Liquids

Sublinguale Einnahme

CBD Öl, CBD Tropfen, CBD Öl Spray, CBD Globuli, CBD Paste

Schlucken

CBD Kapseln, CBD Tabletten

Verdampfung

CBD E-Liquid, CBD Kristalle

Verzehr

Hanfgebäck, CBD Süßigkeiten, Hanfschokolade, CBD Blüten, andere CBD Lebensmittel

Kauen

CBD Kaugummi

Lutschen

CBD Bonbons

Trinken

CBD Kaffee, CBD Hanftee, CBD Limonade

Auftragung auf die Haut

CBD Creme, CBD Salbe

Als Körperpflege verwenden

CBD Badezusätze, CBD Seife (Hanfmilchseife), CBD Zahnpasta, CBD Lippenbalsam, CBD Badeöl, Hanf-Körpermilch, CBD Massageöl

Rektale oder vaginale Einführung

CBD Zäpfchen

CBD Öl und Kapseln im Vergleich - was ist besser?

Der Hauptunterschied zwischen den beiden Einnahmeformen liegt vor allem in der Wirkungsdauer. Der Vorteil von CBD-Öl ist, dass es schneller wirkt als Kapseln. Denn wenn man das Öl unter die Zunge tropft und einige Zeit im Mund behält, kann es über die Schleimhäute einziehen und schon nach wenigen Minuten seine Wirkung entfalten.

Kapseln müssen hingegen erst verdaut werden. Dadurch kann es bis zu einer Stunde dauern, bis eine Wirkung spürbar ist. Allerdings ist dann auch die Wirkungsdauer länger als beim Öl. CBD-Kapseln haben eine Wirkzeit von etwa 8 Stunden, Öle wirken nur ca. 4 bis 6 Stunden lang.

Ein weiterer Vorteil der Kapseln ist, dass es leichter fällt, exakt zu dosieren. Sie lassen sich schnell und unkompliziert einzunehmen und sind somit perfekt für unterwegs!

CBD rauchen

Mittlerweile gibt es spezielle CBD-Hanfsorten, welche nahezu keinerlei THC aufweisen. Das Rauchen solcher CBD-Blüten ist also grundsätzlich nicht illegal. Das Cannabidiol wird dabei mit dem Rauch aufgenommen und in den Lungen absorbiert.

Der Vorteil daran ist, dass das CBD sehr schnell zu wirken beginnt. Nachteilig ist, dass die Wirkung schneller nachlässt im Vergleich zu anderen Einnahmeformen. Außerdem kann die Dosis nur sehr wage bestimmt werden. 

 

7. CBD Dosierung und Einnahme

Hinsichtlich der Dosierung und Einnahme von CBD können keine pauschalen Empfehlungen oder genauen Mengenangaben gemacht werden. Dies wäre nicht sinnvoll, da jeder Mensch anders auf CBD reagiert. Was für den einen eine wirkungsvolle Dosis ist, kann für den anderen noch zu wenig sein.

Eine gute Faustegel ist deshalb:

 

Taste dich langsam an deine individuelle Dosis heran. Beginne mit einer kleinen Menge und erhöhe sie nach und nach, bis die gewünschte Wirkung eintritt.

Das Herausfinden der richtigen Dosierung kann manchmal etwas Zeit benötigen. Bei manchen Menschen wirkt CBD sofort, bei anderen braucht es einige Wochen. Daher ist es wichtig, nicht sofort aufzugeben, sondern CBD-Öl für einen längeren Zeitraum mit schrittweiser Erhöhung zu testen. Erst dann kann ein Resümee gezogen werden.

 Tägliche CBD Standard-Dosis

Zur Orientierung: eine durchschnittliche Standard-Dosis CBD liegt etwa im Bereich von 10 bis 100mg pro Tag.

Für schwere Erkrankungen kann die Dosierung aber um ein Vielfaches erhöht werden. Zu Studienzwecken und bei schweren Erkrankungen werden oft mehrere Hundert Gramm pro Tag eingesetzt.

Faktoren, die die individuelle Dosierung beeinflussen:

  • Körpergewicht
  • Größe
  • Geschlecht
  • Gesundheitszustand
  • Schwere der Krankheit
  • Eigener Wunsch der Wirkungsintensität
  • Individuelle Körperchemie (Toleranz)
  • Individuelle Empfindlichkeit gegenüber Cannabidiol
  • Stoffwechsel
  • Medikamente
  • Qualität und Effizienz des CBD Öls

CBD Überdosierung - kann CBD Nebenwirkungen haben?

CBD ist ein natürlicher Pflanzenstoff und grundsätzlich völlig ungefährlich. Selbst bei extrem hohen Mengen von 1500mg konnten bisher nur milde Nebenwirkungen beobachtet werden. Dazu zählt z.B. Schläfrigkeit, Mundtrockenheit, niedriger Blutdruck oder Durchfall. 

Falls Du bereits andere Medikamente einnimmst oder unter einer schweren Erkrankung leidest, solltest Du die Einnahme von CBD besser mit dem Arzt besprechen.

Von CBD während der Schwangerschaft ist eher abzuraten, da es noch keine gesicherten Erkenntnisse gibt und der Verdacht besteht, dass es die Schutzfunktion der Plazenta verringern könnte.

Automatischer CBD Dosierungsrechner

Wenn Du die jeweilige Anzahl an Tropfen für eine bestimmte Menge CBD schnell und einfach herausfinden möchtest, kannst Du unseren automatischen CBD Dosierungsrechner nutzen!

Mit dem Rechner kannst du unterschiedliche Konzentrationen einstellen. Du siehst dann sofort, wie viele CBD Tropfen am Tag Du einnehmen musst, um auf eine bestimmte Menge in Milligramm zu kommen.

Wieviel Tropfen nimmst Du pro Tag ein?
0 40 10 am Tag
Welches CBD Öl nutzt Du?
Deine tägliche CBD Dosis entspricht:
25 mg

Wie wird CBD Öl eingenommen?

Über die Schleimhäute kann CBD schneller zu wirken beginnen (ab ca. 15 bis 20 Minuten), während es über die Verdauung mehr als eine Stunde dauern kann, bis das CBD im Körper aktiv wird.
Tropfe daher das Öl unter deine Zunge und behalte es für etwa eine Minute lang im Mund. So kann es gut über die Schleimhäute einziehen. Den Rest kannst Du dann einfach herunterschlucken.

Mehr Informationen über die richtige Dosis und Einnahme findest Du in unserem Artikel CBD Öl Dosierung - finde deine optimale Dosis!

9. CBD kaufen - worauf sollte man achten?

Das Angebot an CBD Produkten im Internet ist mittlerweile riesig. Bei so vielen unterschiedlichen Marken kann es schwer fallen, die richtige Wahl zu treffen. Was unterscheidet ein gutes CBD Produkt von einem schlechten? Worauf sollte man achten? Es gibt dabei einige allgemeine Aspekte, die Hinweise auf die Qualität geben.


Achte beim CBD-Öl-Kauf auf folgende Kriterien:

 

  • Ist es ein Breitspektrum bzw. Vollspektrumöl?

Nur bei Ölen, die das volle Pflanzenspektrum aus Cannabinoiden und Terpenen enthalten, kann CBD seine volle Wirkung entfalten. Dies wird als Terpen Entourage Effekt bezeichnet und ist wissenschaftlich bestätigt.

  • Wurde der Hanf biologisch angebaut?

Saubere Böden, viel Sonnenlicht und der Verzicht auf den Einsatz von Pestiziden und Herbiziden sind wichtige Merkmale von qualitativ hochwertigen CBD Ölen.

  • Wurde es per CO2-Extraktion gewonnen?

Um das CBD aus der Hanfpflanze herauszulösen, gibt es verschiedene Methoden. Die schonendste und professionellste ist die CO2-Extraktion. Nur Öle, die mit diesem Verfahren hergestellt wurden, sind echte Qualitätsöle.

  • Liegt der THC-Gehalt unter 0,2 Prozent?

Innerhalb der EU gilt der gesetzliche Grenzwert von 0,2% THC. Das Öl sollte diesen Wert also auf keinen Fall überschreiten. Gute Öle haben meist eine wesentlich niedrigere Menge.

 

Merkmale seriöser CBD Marken bzw. Hersteller:

 

  • Qualität hat seinen Preis

Der Weg vom biologischen Anbau bis zum fertigen Endprodukt ist aufwendig und teuer. Wenn der Preis für ein Öl sehr billig ist, kann also etwas nicht stimmen. Ein hochwertiges 5% CBD Öl kostet meist zwischen 25 und 35 Euro.

  • Transparente Informationen

Ein seriöser CBD Online Shop informiert seine Kunden über den Herstellungsweg und veröffentlicht auch Zertifikate und Laboranalysen.

  • Impressum

Selbstverständlich sollte der Verkäufer auch ein ordentliches Impressum haben, wo er seine Kontaktdaten offenlegt.

  • Keine Heilversprechen

Bei seriösen Händler findet man keine Heilversprechen über die Wirkung von CBD. Denn dies ist in der EU auch gesetzlich nicht zulässig.

CBD Öl aus China - meist mindere Qualität

Bei chinesischen CBD Ölen solltest Du besonders aufpassen, denn diese werden oft aus Industriehanf hergestellt und enthalten wenige Terpene und wenige Cannabinoide. Wenn keine Labortests gemacht wurden, sind außerdem Verunreinigungen möglich. Der Preis mag zwar verlockend sein, doch wenn die Wirksamkeit und Qualität darunter leidet, hast Du im Endeffekt nichts gewonnen. Es ist sehr schade, wenn Anwender dann berichten, CBD hätte ihnen nicht geholfen, obwohl die schlechte Erfahrung nicht mit CBD, sondern allein mit der Qualität des Öls zusammenhängt. Achte beim CBD Öl Kaufen daher immer auf die oben genannten Kriterien.

10. CBD für Tiere – können Haustiere auch davon profitieren?

Auch jedes Säugetier besitzt ein Endocannabinoid-System, um Entzündungen, die Schmerzwahrnehmung und andere Körperfunktionen zu regulieren. Nicht umsonst werden viele CBD Studien an Mäusen oder Ratten durchgeführt. Und das meist mit äußerst positiven Resultaten.

Wenn Du also einen Hund, eine Katze, ein Kaninchen oder ein anderes Haustier hast, das unter Ängsten oder Schmerzen leidet, könnte CBD Öl eine echte Hilfe darstellen.
Bisher gibt es leider wenige Studien über CBD bei Haustieren, aber es gibt viele Erfahrungsberichte, die die positive Wirkung bestätigen. Zum Beispiel konnten bei älteren Katzen schon Arthritis-Schmerzen gelindert werden, und bei Hunden konnte beobachtet werden, dass sie gelassener auf Gewitter oder ein Feuerwerk reagieren.

CBD Öl für Haustiere – was muss beachtet werden?


Bei Tieren ist wichtig, spezielle CBD-Öle ohne THC zu verwenden. Denn manche Tiere können empfindlich darauf reagieren. Für Kaninchen ist THC sogar giftig. Kaufe niemals Öle ohne Analysezertifikat und wo die Herstellungspraktiken unbekannt sind. Wenn Du deinem Haustier wirklich helfen möchtest, sollte Qualität an oberster Stelle stehen.

Vorsicht: Katzen vertragen keine Terpene!


In jedem hochwertigen CBD Öl sind auch Terpene, also sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Die sind für Menschen und auch für Hunde gut verträglich, für Katzen allerdings sind sie giftig. Wenn Du deiner Katze also CBD verabreichen möchtest, solltest Du unbedingt spezielles CBD Öl für Katzen kaufen.
Für Hunde und andere Haustiere reicht ein normales CBD Öl ohne THC.

Dosierung


Was die Dosierung betrifft, kann die Faustregel 0,5mg pro Kilogramm Körpergewicht angewandt werden. CBD ist für Tiere jedoch absolut sicher. Wie beim Menschen gilt, dass eine Überdosis kaum möglich bzw. ungefährlich ist.
Da sich dein Haustier leider nicht mitteilen kann, ist es nur leider ein bisschen schwieriger, die richtige Dosis zu finden. Beginne am besten mit niedrigen Mengen und steigere sie schrittweise. Beobachte genau, ob sich etwas am Verhalten deines Vierbeiners ändert. Wenn keine Veränderungen erkennbar sind, kann die Dosis gegebenenfalls weiter erhöht werden.

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Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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