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FAQ

Die besten Beruhigungsmittel für Pferde

Veröffentlicht am 12.05.2022

7 MIN. LESEZEIT

Zuletzt aktualisiert am 12.02.2024

Ob es um den Transport, den Besuch beim Tierarzt oder herausfordernde Trainingssituationen geht – es gibt Momente, in denen dein Pferd möglicherweise zusätzliche Unterstützung braucht, um ruhig und entspannt zu bleiben.

In diesem Artikel erfährst Du alles über die verschiedenen Arten von Beruhigungsmitteln – von natürlichen Alternativen bis hin zu synthetischen Präparaten. Wir beleuchten, wann und wie diese Mittel sinnvoll eingesetzt werden können, welche Vor- und Nachteile sie haben und was Du bei ihrer Anwendung beachten solltest. Zudem werfen wir einen Blick auf alternative Beruhigungsmethoden, die ohne Medikamente auskommen.

1. Langzeit Beruhigungsmittel für Pferde

Langzeit Beruhigungsmittel kommen zum Einsatz, wenn kurzfristige Lösungen nicht ausreichen oder wenn es um die Behandlung von chronischem Stress oder Angstzuständen geht. Sie können auch in Rehabilitationsphasen oder bei anhaltenden Verhaltensproblemen nützlich sein.

Bei der Langzeitanwendung von Beruhigungsmitteln bei Pferden ist es wichtig, Mittel zu wählen, die sicher, effektiv und so natürlich wie möglich sind. Die Langzeiteinnahme von synthetischen Beruhigungsmitteln sollte immer unter tierärztlicher Aufsicht erfolgen, da diese Nebenwirkungen haben können und oft nicht für eine dauerhafte Anwendung gedacht sind.

Hier einige Optionen, die sich für die Langzeiteinnahme eignen:

CBD (Cannabidiol)

Wenn Du nach einer natürlichen Möglichkeit suchst, um dein nervöses Pferd zu beruhigen und zu entspannen, könnte CBD (Cannabidiol) eine sehr interessante Option sein. CBD ist eine Verbindung, die aus der Hanfpflanze gewonnen wird und zunehmend für ihre beruhigenden Eigenschaften bei Tieren, einschließlich Pferden, geschätzt wird.

Sowohl Menschen als auch Tiere, einschließlich Pferde, verfügen über ein Endocannabinoid-System (ECS). Dieses System spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Homöostase im Körper und beeinflusst verschiedene biologische Prozesse wie Schmerzempfindung, Entzündungsreaktionen, Immunfunktion und auch Stimmung.

CBD interagiert mit dem ECS, indem es auf bestimmte Rezeptoren einwirkt. Obwohl CBD nicht direkt an diese Rezeptoren bindet, fördert es die Aktivität der natürlichen Endocannabinoide des Körpers.

Durch die Interaktion mit dem ECS kann CBD dazu beitragen, Angstzustände und Stress bei Pferden zu reduzieren. Es wirkt entspannend, ohne dabei sedierende Nebenwirkungen zu haben, die bei herkömmlichen Beruhigungsmitteln auftreten können.

Neben der beruhigenden Wirkung kann CBD auch entzündungshemmend wirken und zur Schmerzlinderung beitragen, was es zu einer guten Wahl für Pferde mit chronischen Schmerzen oder Entzündungen macht.

Warum sich CBD so gut als Langzeit Beruhigungsmittel für Pferde eignet

• Natürlich und schonend: CBD ist ein natürliches Mittel, das im Vergleich zu vielen synthetischen Beruhigungsmitteln schonender für den Körper ist. Es hat so gut wie keine Nebenwirkungen, und wenn sie auftreten, dann nur sehr mild und harmlos.

• Keine Gewöhnungseffekte: Im Gegensatz zu einigen herkömmlichen Medikamenten führt CBD nicht zu Abhängigkeit oder Gewöhnungseffekten. Das bedeutet, dass es über einen längeren Zeitraum sicher eingesetzt werden kann, ohne dass eine Dosissteigerung notwendig ist.

• Flexibilität in der Dosierung: CBD-Produkte für Pferde gibt es in verschiedenen Formen, wie Öle oder Leckerlis, und die Dosierung kann individuell angepasst werden. Es ist jedoch wichtig, mit einer niedrigen Dosis zu beginnen und diese langsam zu erhöhen, bis die gewünschte Wirkung erzielt wird.

• Unterstützung des Gesamtwohlbefindens: CBD kann das allgemeine Wohlbefinden deines Pferdes unterstützen, indem es zur Reduzierung von Stress und Angst beiträgt und gleichzeitig das ECS im Körper unterstützt.

Zur Verabreichung verwendet man spezielles CBD Öl für Pferde oder auch CBD Pellets für Pferde, die man sehr gut in das Futter mischen kann.

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DEIN PFERD

Magnesium

Magnesium ist ein essenzieller Mineralstoff, der an zahlreichen biologischen Prozessen im Körper des Pferdes beteiligt ist. Es spielt eine Schlüsselrolle in über 300 enzymatischen Reaktionen, einschließlich der Protein- und Fettsäure-Synthese, der Nervenfunktion und der Muskelkontraktion. Dadurch kann es insbesondere eine beruhigende Wirkung haben.

Positiver Einfluss auf das Nervensystem

Magnesium wirkt als natürliches Beruhigungsmittel, indem es die Nerven- und Muskelentspannung unterstützt. Es hilft, die Übertragung von Nervensignalen zu regulieren und kann Übererregbarkeit und nervöse Reaktionen reduzieren. Ein ausreichender Magnesiumspiegel hilft, ein Gleichgewicht im Nervensystem des Pferdes aufrechtzuerhalten, was insbesondere bei nervösen oder ängstlichen Pferden hilfreich sein kann.

Frau füttert Pferd Beruhigungsmittel

Stressreaktion und Muskelentspannung

Magnesium hilft, die Muskeln zu entspannen, was bei gestressten oder übermäßig angespannten Pferden wichtig ist. Ein Mangel an Magnesium kann hingegen zu Muskelzuckungen, Krämpfen, Überempfindlichkeit und allgemeiner Nervosität führen.

Besonders Pferde, die hohen Stresssituationen ausgesetzt sind oder eine intensive körperliche Aktivität zeigen, brauchen eine zusätzliche Magnesiumzufuhr. Nahrungsergänzungsmittel mit dem Mineralstoff können helfen, einen Mangel auszugleichen.

Wenn Du nach einem Langzeit Beruhigungsmittel für Pferde suchst, ist also auch Magnesium eine hervorragende Wahl, um auf natürliche und nebenwirkungsfreie Art das Wohlbefinden des Pferdes zu verbessern.

Ein sehr hochwertiges Produkt ist z.B. das 🛒BulkHorse Triple Magnesium*. Es enthält drei unterschiedliche Arten von Magnesium -  Magnesiumcitrat, Magnesiumlactat und Magnesiummalat. Die perfekte Formel gegen Magnesiummangel.

Kräutermischungen

Bestimmte Kräuter wie Baldrian, Kamille, Lavendel, Passionsblume und Johanniskraut sind bekannt für ihre beruhigenden Eigenschaften. Diese können in Form von Ergänzungsmitteln verabreicht werden, um Stress und Angst bei Pferden zu lindern.

Sehr gute Bewertungen auf Amazon hat der 🛒Nervenkräutersaft der Marke Stiefel*. Er besteht aus den beruhigenden Kräutern Lavendel, Kamille, Melisse und Pfefferminze und ist 100% naturbelassen.

Eine weitere natürliche Möglichkeit, um ein nervöses Pferd ruhig zu bekommen sind die 🛒Krauterie Nervenkräuter*. Das Ergänzungsfutter besteht aus Hopfen, Baldrian, Kamille, Eisenkraut und Gingko und ist zu 100% Bio.

Tryptophan

Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die eine wichtige Rolle in der Ernährung und im Verhalten von Pferden spielt. Da Pferde Tryptophan nicht selbst produzieren können, muss es über die Nahrung aufgenommen werden. Hier sind einige Gründe, warum Tryptophan besonders für nervöse oder gestresste Pferde hilfreich sein kann und ebenfalls ein ausgezeichnetes Langzeit Beruhigungsmittel ist:

Vorläufer für Serotonin

Tryptophan ist ein Vorläufer für Serotonin, einen Neurotransmitter, der oft als "Wohlfühl-Hormon" bezeichnet wird. Serotonin trägt zur Regulierung der Stimmung, des Schlafes und des allgemeinen Verhaltens bei. Bei Pferden kann ein Mangel an Tryptophan zu erhöhter Reizbarkeit, Angst und nervösen Verhaltensweisen führen. Ein angemessener Serotoninspiegel im Gehirn fördert hingegen Ruhe und Gelassenheit und kann helfen, Angst und Stressreaktionen zu reduzieren.

Frau streichelt Pferd

Besserer Schlaf und schnellere Regeneration

Als Vorläufer von Serotonin trägt Tryptophan auch zur Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus bei. Eine ausreichende Tryptophanversorgung trägt zu besserer Ruhe und Erholung bei, was insbesondere für Pferde mit hohem Trainings- oder Wettkampfaufkommen wichtig ist.

Fütterungsmanagement

Tryptophan kommt natürlich in vielen proteinhaltigen Futtermitteln vor, darunter Sojabohnen, Luzerne und Leinsamen. Bei manchen Pferden kann jedoch eine zusätzliche Supplementierung notwendig sein, um den Bedarf zu decken und das Verhalten positiv zu beeinflussen.

Eine sehr hochwertige Mischung aus Tryptophan, Magnesium und Kräutern bieten z.B. die 🛒EquiMove Relax Pellets*.

Homöopathische Beruhigungsmittel für Pferde

Homöopathische Beruhigungsmittel können eine wertvolle Ergänzung zur Stressbewältigung bei schreckhaften Pferden sein. Sie bieten eine sanfte Alternative, um das Wohlbefinden deines Vierbeiners auf natürliche Weise zu unterstützen. Dabei werden natürliche Substanzen in stark verdünnter Form eingesetzt, um die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.

Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Beruhigungsmitteln sedieren homöopathische Globuli nicht, was bedeutet, dass das Pferd wach und reaktionsfähig bleibt. Ihre sanfte Wirkungsweise können sie zu einem perfekten Langzeit Beruhigungsmittel machen, sofern das Tier darauf anspricht. Ein Versuch könnte es in jedem Fall wert sein.

Beliebte Mittel für Pferde aus der Homöopathie

🛒Aconitum napellus*: Ideal für Pferde, die plötzliche Angst oder Panik zeigen, oft nach einem Schock oder einem traumatischen Ereignis.

🛒Arnica montana*: Bekannt für seine heilenden Eigenschaften, können Arnica montana Globuli bei Schockzuständen oder nach Verletzungen verwendet werden, um Stress und Angst zu mindern.

🛒Chamomilla*: Geeignet für Pferde, die leicht reizbar sind und zu übermäßigen Reaktionen auf äußere Reize neigen.

🛒Ignatia*: Oft empfohlen für Pferde, die nach Verlust oder Trauer nervös oder angespannt sind.

Anwendung und Dosierung

Die Dosierung und Anwendung von homöopathischen Mitteln kann variieren. Es ist wichtig, die Anweisungen des Herstellers zu befolgen oder einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker zu konsultieren, der Erfahrung mit Homöopathie bei Pferden hat.

Bachblüten für Pferde zur Beruhigung

Bachblüten sind ein beliebtes natürliches Heilmittel, das aus den Essenzen verschiedener Blüten hergestellt wird. Ursprünglich in den 1930er Jahren von Dr. Edward Bach entwickelt, zielen sie darauf ab, emotionale Ungleichgewichte zu behandeln. Viele Pferdebesitzer und Therapeuten setzen Bachblüten ein, um Pferde auf sanfte Weise zu beruhigen und zu entspannen.

Sie werden normalerweise oral verabreicht, entweder direkt ins Maul, über das Futter oder das Trinkwasser.

Beliebte Bachblütenessenzen zur Beruhigung von Pferden

🛒Rescuetropfen (Notfalltropfen)*: Eine Mischung aus fünf verschiedenen Bachblüten, die häufig in stressigen oder traumatischen Situationen verwendet wird.

Aspen: Für Pferde, die ängstlich oder nervös ohne ersichtlichen Grund sind.

Mimulus: Geeignet für Pferde mit bekannten Ängsten oder Schüchternheit.

Cherry Plum: Kann helfen, Kontrollverlust oder extreme Spannungszustände zu lindern.

Impatiens: Für ungeduldige oder leicht irritierte Pferde.

Eine optimale Mischung aus Aspen, Mimulus, Larch und weiteren beruhigenden Substanzen bieten die 🛒Anti-Stress-Bachblüten Globuli* speziell für Pferde.

2. Beruhigungsmittel für den Transport des Pferds

Pferde werden im Anhänger transportiert

Manchmal gibt es Situationen für das Pferd, bei denen Mittel mit einer stark beruhigenden Wirkung für einen begrenzten Zeitraum die beste Wahl sind. Denn es gibt Tiere, die zwar normalerweise ein sehr ruhiges Gemüt haben, bei bestimmten Umständen jedoch große Angst zeigen. Dies kann beispielsweise bei Transporten über lange Strecken oder in ungewohnten Umgebungen (Stallwechsel) der Fall sein. Auch tierärztliche Eingriffe, der Beschlag beim Hufschmied oder der Lärm zu Silvester kann für Pferde eine sehr stressige Situation sein, bei dem ein starkes, schnell wirkendes Beruhigungsmittel meist eine große Erleichterung darstellt.

Bei der Verwendung solcher Medikamente ist es immer gut, den Rat eines erfahrenen Tierarztes einzuholen und die individuellen Bedürfnisse und Gesundheitszustände des Pferdes zu berücksichtigen. Hier sind einige Optionen:

Vetranquil und Sedalin (Acepromazin)

Weit verbreitete, verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel für Pferde sind z.B. Vetranquil und Sedalin. Ihr Wirkstoff Acepromazin hat eine sedierende Wirkung und kann bei Transporten eingesetzt werden, um Angst und Stress zu reduzieren. Es sollte nur unter tierärztlicher Anweisung verwendet werden, da es Nebenwirkungen haben kann. Dazu zählen u.a. Penisvorfall, Koordinationsstörungen und niedriger Blutdruck.

Diazepam (Valium)

Ein weiteres verschreibungspflichtiges Medikament, das zur Entspannung der Muskulatur beiträgt und Angstzustände reduziert. Es wird ebenfalls oft für kurzfristige Anwendungen wie beim Transport oder für die Prozedur beim Hufschmied verwendet.

Häufige Nebenwirkungen sind Muskelschwäche, verringerte Herzfrequenz und Appetitlosigkeit. In seltenen Fällen kann die Verabreichung von Diazepam auch zu erhöhter Erregbarkeit statt zur Sedierung führen.

Detomidin oder Romifidin

Detomidin und Romifidin sind beides Alpha-2-Adrenozeptor-Agonisten, die in der Veterinärmedizin häufig verwendet werden, um eine sedierende und analgetische (schmerzlindernde) Wirkung bei Pferden zu erzielen. Ihre beruhigende Wirkung entsteht durch die Beeinflussung spezifischer Rezeptoren im zentralen Nervensystem.

Die beiden Beruhigungsmittel zeichnen sich durch einen relativ schnellen Wirkungseintritt aus. Die volle Wirkung ist in der Regel innerhalb von 15 bis 30 Minuten nach der Verabreichung zu beobachten.

Häufige Nebenwirkungen sind auch hier eine herabgesetzte Herzfrequenz, Blutdruckveränderungen, Verdauungsprobleme oder Muskelzittern. Nach dem Abklingen der Wirkung können Pferde verwirrt oder unruhig sein, was als "Rebound"-Effekt bekannt ist.

CBD als natürliche Alternative

Wenn Du nach einem starken Beruhigungsmittel für dein Pferd suchst, aber Nebenwirkungen vermeiden möchtest, könntest Du es auch mit hohen Dosen CBD Öl versuchen. Eine entspannende, angstlösende Wirkung über die Cannabinoid-Rezeptoren des Pferdes kann nach etwa ein bis zwei Stunden nach Verabreichung eintreten.

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DEIN PFERD

Pheromongel

Ein weiteres natürliches und rezeptfreies Beruhigungsmittel fürs Pferd, das sich gut für das Verladen in den Hänger oder für ähnliche stressige Situationen eignet, ist 🛒Pheromongel*. Das ist ein Produkt, das synthetische Pheromone enthält, also chemische Signale, die von vielen Tieren zur Kommunikation verwendet werden. Sie können verschiedene Verhaltensweisen oder physiologische Reaktionen hervorrufen. Im Fall von Pheromon-Gelen für Pferde werden spezifische Pheromone synthetisch nachgebildet, die normalerweise beruhigende oder stressreduzierende Wirkungen haben.

3. Für Turniere - welche Beruhigungsmittel fürs Pferd sind dopingfrei?

Frau auf Pferd bei Turnier

Im Wettkampfsport, insbesondere bei Pferdeturnieren, ist die Einhaltung der Anti-Doping-Regeln von entscheidender Bedeutung. Die Verwendung von Beruhigungsmitteln, die auf der Dopingliste stehen, kann zu Disqualifikationen und anderen schwerwiegenden Konsequenzen führen. Daher ist es wichtig, Alternativen zu kennen, die sicher und dopingfrei sind.

Natürliche, pflanzliche Beruhigungsmittel, die definitiv nicht als Doping eingestuft werden, sind Magnesium, Tryptophan, Pheromongel und Kräuter wie Kamille, Baldrian oder Passionsblume.

Gilt CBD für Pferde als dopingfrei?

Die Frage, ob CBD (Cannabidiol) für Pferde als dopingfrei gilt, hängt von den spezifischen Regeln des jeweiligen Reitsportverbandes oder der Organisation ab, die das Turnier oder den Wettbewerb ausrichtet. Stand 2023 ist CBD in vielen Sportarten und bei vielen Wettbewerben als Dopingmittel eingestuft, was seine Verwendung im Wettkampfsport einschränkt.

Es ist wichtig zu betonen, dass du immer die aktuellen Anti-Doping-Regeln deiner spezifischen Reitdisziplin und des Verbandes überprüfen solltest, bevor du deinem Pferd irgendwelche Ergänzungsmittel gibst. Die Regeln können sich ändern, und es ist entscheidend, auf dem neuesten Stand zu bleiben, um sicherzustellen, dass Du und dein Pferd die Wettbewerbsrichtlinien einhalten.

4. Schreckhaftes Pferd – welche Übungen und Hausmittel gibt es?

Schreckhafte Pferde können eine Herausforderung für ihre Besitzer sein, aber es gibt effektive Methoden und Hausmittel, um sie zu beruhigen und ihr Vertrauen zu stärken. In diesem Abschnitt stellen wir dir einige praktische Übungen und natürliche Mittel vor, die helfen können, ein schreckhaftes Pferd zu beruhigen.

Desensibilisierung und Gewöhnung

Ziel dieser Übungen ist es, das Pferd schrittweise an Objekte oder Situationen zu gewöhnen, die es erschrecken. Beginne mit einer Distanz, in der sich das Pferd noch wohl fühlt, und verringere allmählich den Abstand.

Wiederhole die Übungen regelmäßig und lobe dein Pferd für seine Gelassenheit.

Vertrauensbildende Übungen

Verbringe Zeit mit deinem Pferd, ohne Leistungsdruck. Putzen, sanfte Berührungen und entspanntes Führen können das Vertrauen stärken. Führe Bodenarbeit durch, um die Kommunikation und das Verständnis zwischen dir und deinem Pferd zu verbessern.

Ablenkungsübungen

Arbeite mit deinem Pferd an Übungen, die Konzentration erfordern, wie Stangenarbeit oder leichte Dressurübungen. Dies kann helfen, die Aufmerksamkeit von der Quelle der Angst abzulenken.

Aromatherapie

Bestimmte ätherische Öle, wie Lavendel, können beruhigend wirken. Verwende sie in einem Diffusor in der Nähe des Stalls oder trage sie verdünnt auf die Haut auf.

Entspannungstraining

Übe mit deinem Pferd Entspannungstechniken. Dies kann einfaches, ruhiges Stehen an der Hand oder unter dem Reiter sein, wobei du ruhig und entspannt bleibst, um diese Stimmung auf das Pferd zu übertragen.

Regelmäßige Bewegung

Sorge für ausreichend Bewegung und Weidegang. Körperliche Aktivität kann helfen, überschüssige Energie abzubauen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern.

Umgebungsmanagement

Achte auf eine ruhige und stressfreie Stallumgebung. Vermeide abrupte Veränderungen in der Routine und sorge für eine konsistente und vorhersehbare Umgebung.

Professionelle Unterstützung

Bei anhaltenden Problemen kann die Unterstützung eines erfahrenen Trainers oder Verhaltensspezialisten notwendig sein.

Denke daran, dass jede Methode oder Übung Geduld und Konsistenz erfordert. Der Schlüssel liegt darin, das Vertrauen deines Pferdes zu gewinnen und zu verstärken. Indem du auf die Bedürfnisse deines Pferdes eingehst und eine positive Lernumgebung schaffst, kannst du deinem schreckhaften Pferd helfen, gelassener und selbstsicherer zu werden.

5. Was ist das stärkste Beruhigungsmittel für Pferde?

Die Stärke eines Beruhigungsmittels hängt von seiner Wirkungsweise und den spezifischen Bedürfnissen des jeweiligen Pferdes ab. Einige der potenziell stärkeren Beruhigungsmittel sind z.B. Detomidin, Romifidin oder Xylazin. Ketamin in Kombination mit anderen Sedativa bewirkt eine starke Sedierung und Immobilisierung.

Diese Medikamente sollten nur von einem Tierarzt verabreicht werden, da sie ernsthafte Nebenwirkungen haben können.

6. Mein Pferd ist in Boxenruhe und dreht durch - was soll ich tun?

Pferd in der Boxenruhe

Boxenruhe kann für Pferde, die an regelmäßige Bewegung und soziale Interaktionen gewöhnt sind, eine große Herausforderung sein. Wenn dein Pferd während der Boxenruhe Zeichen von Stress oder Unruhe zeigt, gibt es verschiedene Maßnahmen, die Du ergreifen kannst, um es zu beruhigen und die Situation zu verbessern:

  • Sorge dafür, dass die Box ruhig und komfortabel ist. Vermeide laute Geräusche oder störende Aktivitäten in der Nähe.
  • Verbringe Zeit mit deinem Pferd, indem Du es putzt oder sanft massierst, solange dies die Verletzung oder Erkrankung erlaubt. Sprechen oder sanftes Singen kann ebenfalls beruhigend wirken.
  • Erwäge den Einsatz von natürlichen Beruhigungsmitteln wie CBD Pellets, Kräuter oder Bachblüten

Wenn du merkst, dass dein Pferd zunehmend gestresst ist oder sich sein Zustand nicht verbessert, sprich mit deinem Tierarzt oder einem auf Pferde spezialisierten Verhaltenstherapeuten. Es ist wichtig, geduldig und einfühlsam zu sein. Jedes Pferd reagiert anders auf Boxenruhe, und es kann einige Zeit dauern, bis Du herausfindest, was deinem Pferd am besten hilft.

7. Beruhigungsmittel für Pferde – Fazit

Zum Abschluss unseres Artikels über Beruhigungsmittel für Pferde ist es wichtig, einige Schlüsselpunkte zu betonen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden deines Pferdes stehen stets im Vordergrund, und die Entscheidung, Beruhigungsmittel einzusetzen, sollte immer wohlüberlegt sein.

Individuelle Bedürfnisse: Jedes Pferd ist einzigartig, und was bei einem Pferd wirkt, ist nicht unbedingt auch für ein anderes Pferd geeignet. Berücksichtige stets die individuellen Bedürfnisse, das Temperament und die Gesundheit deines Pferdes.

Natürliche Methoden bevorzugen: Wo immer möglich, bevorzuge natürliche Beruhigungsmethoden wie Training zur Desensibilisierung, Umweltanreicherung oder natürliche Beruhigungsmittel. Diese bieten eine sanftere Alternative und haben weniger Nebenwirkungen.

Fachkundige Beratung: Konsultiere immer einen Tierarzt oder einen qualifizierten Pferdeverhaltensexperten, bevor du zu pharmazeutischen Beruhigungsmitteln greifst. Sie können dir helfen, die am besten geeigneten Optionen für dein Pferd zu identifizieren.

Vorsicht bei starken Medikamenten: Pharmazeutische Beruhigungsmittel sollten mit Vorsicht und nur unter tierärztlicher Aufsicht eingesetzt werden. Sie sind in der Regel nur für spezifische Situationen geeignet und können Nebenwirkungen haben.

Wettkampfsport und Dopingregeln: Wenn du im Wettkampfsport aktiv bist, sei dir der Anti-Doping-Regeln bewusst. Viele Beruhigungsmittel sind im Sport verboten und können zu Disqualifikationen führen.

Ganzheitlicher Ansatz: Betrachte die Verwendung von Beruhigungsmitteln als Teil eines ganzheitlichen Ansatzes, der auch Management, Training und ggf. Verhaltensmodifikation umfasst.

Langfristige Lösungen suchen: Ziel sollte es immer sein, langfristige Lösungen für das Verhalten deines Pferdes zu finden, anstatt sich auf kurzfristige Beruhigung zu verlassen.

Indem Du diese Punkte berücksichtigst, kannst du sicherstellen, dass Du das Beste für das Wohlbefinden und die Gesundheit deines Pferdes tust. Denke daran, dass Geduld, Verständnis und eine konsequente Pflege oft die Schlüssel zu einem ausgeglichenen und glücklichen Pferd sind.


*Empfehlungslink

Befasst sich schon seit vielen Jahren leidenschaftlich mit Gesundheit, Ernährung und natürlichen Heilmethoden und hat 2016 eine Ausbildung zum Masseur absolviert. Seitdem er die Heilkraft von CBD für sich entdeckt hat, lässt ihn das Thema nicht mehr los. So veröffentlicht er nun regelmäßige Artikel über die vielfältigen Wirkungsweisen und Einsatzmöglichkeiten des Cannabinoids.

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