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FAQ

CBD Öl gegen bipolare Störung

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Die bipolare Störung gehört zu den affektiven Störungen, die gekennzeichnet ist durch einen Wechsel von Manie und Depression. Es wurde bereits in Statistiken bewiesen, dass viele Betroffene zur Linderung der bipolaren Störung Cannabis konsumieren. Doch wie hilfreich ist das und ist es möglicherweise eher CBD, was bei dieser komplexen Symptomatik zum Einsatz kommen sollte?

1. Was ist eine bipolare Störung?

Die bipolare Störung ist äußerst komplex und die Symptomatik ist maßgeblich davon abhängig, in welcher Phase sich der Betroffene aktuell befindet. Im Volksmund wird die Erkrankung auch als „manisch-depressive Erkrankung“ bezeichnet, was das Krankheitsbild recht gut beschreibt. In unregelmäßigen Wechseln zeigen sich manische Phasen, die von depressiven Phasen abgelöst werden. Ein solcher Einzelzustand ist meist nicht von Dauer, zwischen Manie und Depression kann der Betroffene ein normales Leben führen.

Je nach Ausprägung können bei der bipolaren Störung auch die Sexualität und die Intelligenz betroffen sein. So haben die Patienten während depressiver Phasen kaum den Drang zu sexuellen Handlungen, während manischen Phasen ist das Denkvermögen beeinträchtigt und es kann zu Konzentrationsschwächen kommen.


Die depressiven Phasen und ihre Symptome:

Die bipolare Störung kann sich wahlweise durch eine klassische Depression zeigen, aber auch in Form depressiver Phasen, die von manischen Momenten durchzogen, wird. Die Symptomatik ähnelt sich jedoch bei beiden Varianten und besteht aus

Melancholie und Niedergeschlagenheit

Konzentrationsstörungen

Verlust des Interesses am sozialen Umfeld

Apathie und Teilnahmslosigkeit

verminderter Antrieb

Die Intensität der Symptome kann variieren. Leichte Episoden, mit leichter Verstimmung, lassen oft nach wenigen Wochen wieder nach. Es kann aber auch zu einer schwer ausgeprägten Symptomatik kommen, bei denen die Betroffenen sich gänzlich aus ihrem sozialen Umfeld zurückziehen und nicht mehr ansprechbar sind. Die Rate der Suizidversuche und das Auftreten von Suizidgedanken darf nicht unterschätzt werden. Bis zu 80 von 100 Depressiven leiden kurzfristig oder dauerhaft unter Selbstmordgedanken.

Die Symptomatik der Manie

Das ausschließliche Auftreten einer Manie ist bei der bipolaren Störung selten. In der Regel tritt die Depression in Kombination mit der Manie auf. Ein manischer Schub zeigt sich durch eine übermäßige Gereiztheit, aber auch durch einen beschleunigten, kaum zu kontrollierenden Denkfluss, der die Konzentrationsfähigkeit der Betroffenen herabsetzt.

Sie neigen dazu, sich selbst zu überschätzen, sind getrieben und können kaum still sitzen. Die Einschätzung persönlicher Risiken schlägt fehl und so geben manische Patienten sehr häufig zu viel Geld aus, zeigen sich sexuell hemmungslos und gefährden durch den Konsum von Rauschmitteln ihre Gesundheit.

2. Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten

Gute Zeiten und schlechte Zeiten sind im menschlichen Erleben normal. Erst wenn ein Test auf eine bipolare Störung und die Symptomatik nachweist, dass wirklich eine affektive Störung vorliegt, macht es Sinn, die Ursachen herauszufinden.


Diese sind vielfältig, basieren aber oft auf einer zugrundeliegenden erblichen Veranlagung. Die Empfänglichkeit für eine affektive Störung kann in den Genen verankert sein, die Trigger bzw. Auslöser stammen aber meist aus der Umwelt.

So kann eine bipolare Störung durch Drogenkonsum, aber auch durch einschneidende Erlebnisse ausgelöst werden. Teilweise sind es auch Krankheiten, die ursächlich zugrunde liegen können. Hier kommen Parkinson, Epilepsie, aber auch das durch Kortison ausgelöste Cushing-Syndrom in Betracht.

Besonderheit Borna Virus

Das Borna Virus steht in der Wissenschaft unter dem Verdacht, für die Auslösung einer affektiven Störung verantwortlich zu sein. Grund für die Annahme ist, dass bipolare Patienten oder jene, die unter einer Depression litten, häufig Antikörper gegen das Virus im Blut hatten. Sobald es zu einer Episode der bipolaren Störung kam, flammte das Virus wieder auf und konnte akut nachgewiesen werden.

Biologische Auslöser der bipolaren Störung

Verwandte ersten Grades sind übermäßig häufig von bipolaren Störungen betroffenen, wenn sich in der Familiengeschichte ähnliche Anamnesen ergaben. Die Gefahr, dass das Kind unter einer affektiven Störung leidet, wenn ein Elternteil bereits daran erkrankt ist, wird bei bis zu 15 Prozent gesehen. Sind beide Eltern erkrankt, kann eine Wahrscheinlichkeit von bis zu 40 Prozent vermutet werden.


Darüber hinaus sind auch Botenstoffe des Gehirns an der Entwicklung beteiligt. So wurde bei Untersuchungen von Betroffenen nachgewiesen, dass sowohl Noradrenalin als auch Serotonin in zu geringer Menge vorlagen. Mittels Gabe von Medikamenten wurde die Konzentration der Botenstoffe erhöht. Während einer manischen Episode hingegen ist ein Überschuss an Dopamin und Noradrenalin zu verzeichnen, ein Bild, was auch bei schizophrenen Psychosen nachweisbar ist.

Kommt es zu einem Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, ist die Auslösung einer manisch-depressiven Episode denkbar.

Die klassische Behandlung

In der Regel erhält der manisch-depressive Mensch Medikamente, um die Störung zu durchbrechen. Dies wird als Akutbehandlung bezeichnet. Langfristig wird auf eine Phasenprophylaxe gesetzt, die verhindern soll, dass es erneut zum Auftreten von Episoden kommt.

Therapeutische Ansätze sind langfristig sinnvoll, aber schwer durchzuführen. Denn: Wenn gerade keine Episoden auftreten scheint es, als wäre die bipolare Störung geheilt. Die Betroffenen führen ein normales Leben, bis es erneut zum Auftreten kommt.


Dann wird therapeutische Intervention wieder schwierig, denn in der manischen Phase fehlt dem Patienten die Krankheitseinsicht und in der depressiven Phase die Motivation, sich selbstständig in Behandlung zu geben.


Somit bleibt oft nur die Gabe vom Medikamenten, die allerdings Nebenwirkungen zur Folge habt. Gängig sind Antidepressiva, vom Typ SSRI, die den Serotoninspiegel erhöhen und damit gegen die typischen Symptome wie Antriebslosigkeit und Traurigkeit wirksam sind.

Bipolare Störung heilen ohne Medikamente?

Viele Betroffene hegen den Wunsch, die bipolare Störung auf natürliche Weise zu behandeln. Da die Episoden oft nur kurzfristig auftreten und zwischenzeitlich ein komplett normales Leben möglich ist, möchten die Patienten sich den dauerhaften Nebenwirkungen der Medikation nicht stellen.

Hoffnung machen Studien rund um das Thema Medizinalhanf, die anzeigen, dass CBD Öl einen positiven Einfluss auf die bipolare Störung haben kann.

3. Wie CBD bei bipolarer Störung helfen kann

In der Vergangenheit gab es mehrere Studien, die zeigten, dass die Wirkung von CBD und THC bei Angstzuständen, Depressionen und auch posttraumatischen Belastungsstörungen nicht von der Hand zu weisen ist. Allerdings sind Wissenschaftler hinsichtlich der Wirkungsweise auf eine bipolare Störung noch nicht zu abschließenden Ergebnissen gekommen.

Vor einigen Jahren, 2015, führte die Lancaster University eine Studie durch, bei der bipolar diagnostizierte Patienten teilnahmen, die zu den Cannabiskonsumenten gehörten. Die Probanden hielten in einem Tagebuch fest, welche Auswirkungen das Cannabis auf ihre depressiven und manischen Episoden hatte. Da die THC-haltige Substanz jedoch nicht als Medizin, sondern als Freizeitdroge verwendet wurde, konnten die Ergebnisse nicht aussagekräftig beurteilt werden.

Studie von 2010 aus Oslo


Eine, in Oslo durchgeführte, Studie kam zu dem interessanten Ergebnis, dass der Konsum von Cannabis eine neurokognitive Funktionsänderung zur Folge hatte, die Einfluss auf schwere psychologische Störungen hat. Hier sollte der Zusammenhang nachgewiesen werden, welchen Einfluss der Konsum von Cannabis auf die Neurokognition bei einer bipolaren Störung hat, verglichen mit Patienten, bei denen eine Schizophrenie nachgewiesen wurde.

An der Studie nahmen 133 bipolare Patienten sowie 140 schizophrene Patienten teil. Das Ergebnis zeigte, dass die bipolare Gruppe über eine bessere neurokognitive Funktion durch den Cannabiskonsum verfügte, die Werte bei der schizophrenen Gruppe aber deutlich schlechter ausfiel.

Wenngleich es nicht als erwiesen gilt deutet die Studie darauf hin, dass die verbesserte Neurokognition bei der bipolaren Gruppe dem Cannabiskonsum zugeschrieben werden kann.

CBD bei Depressionen und Manie

Bei schweren Verläufen ist es durchaus möglich, Cannabis auf Rezept bei Depressionen einzusetzen. Doch mittlerweile richten sich die Augen der Forschung vermehrt auf CBD Öl, welches ähnliche Eigenschaften wie Cannabis aufweist, jedoch ohne den rauscherweckenden Inhaltsstoff THC.

Während es bereits nachgewiesen werden konnte, dass Zustände einer depressiven Episode durch Hanföl positiv beeinflusst werden können, ist die Wirkung auf manische Zustände bislang nicht ausreichend belegt.

Auch hierzu gab es eine Studie, die in Sao Paulo durchgeführt wurde. Als Probanden wurden zwei Patienten mit diagnostizierter bipolarer Persönlichkeitsstörung untersucht. Sie wurden parallel zueinander für fünf Tage mit einem Placebo behandelt und erhielten zwischen dem 6. und dem 30. Tag eine orale Dosis CBD.

Nach 31 Tage wurde die Behandlung abgebrochen und mit einem Placebo ersetzt. Die CBD Monotherapie der weiblichen Probandin konnte keine Verbesserung der manischen Episoden nachweisen, während die weibliche Probandin, die zusätzlich mit Olanzapin behandelt wurde, eine deutliche Verbesserung zeigte.

Aufgrund dieser Ergebnisse schloss die Studie darauf, dass CBD bei einer manischen Episode nicht als ausreichend wirksam bezeichnet werden kann. Es muss allerdings beachtet werden, dass eine Studie, die an zwei Probanden durchgeführt wurde, nicht zwangsläufig repräsentativ zu werten ist. Medikamentenversager gibt es bei jeder Therapie, auch ein vermindertes CBD- bzw. THC-Ansprechen kann ursächlich für die ausbleibende Wirksamkeit sein.

4. Einnahme und richtige Dosierung

Die korrekte Dosierung für eine Behandlung mit CBD zu finden, ist nicht leicht. Die folgende Tabelle kann als Orientierungshilfe gesehen werden, die absolute Wohlfühldosis können Patienten allerdings nur selbstständig herausfinden.

 

Schwache Dosierung

Mittlere Dosierung

Starke Dosierung

  • leichte Ängste und Depression
  • stressige Phasen 
  • Erhaltungsdosis bei asymptomatischer BPS
  • mittelstarke Ängste und Depressionen
  • intensive Phasen von Stress
  • Schlafstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • schwere Panik und Depressionen
  • generalisierte Angst
  • Schlaflosigkeit
  • massive Antriebsschwäche

 

Mehr Infos über die richtige CBD Dosierung

5. Bipolare Störung natürlich behandeln

Der Wunsch, die bipolare Störung ohne Medikamente zu behandeln, ist bei vielen Patienten vorhanden. Denn: Die Nebenwirkungen von SSRI und anderen Medikamenten können gravierend ausfallen. Als hilfreich erwiesen haben sich bislang:

Psychotherapien und Erhaltungstherapien

Nahrungsergänzungsmittel und Ausgleich von Mängeln

Achtsamkeit und Autogenes Training zur Eigenstabilisierung

Entzug von Überreizung (TV, Smartphone)

Selbsthilfegruppen

6. CBD Öl gegen bipolare Störung – Fazit


Die bipolare Störung kann, bei starker Ausprägung, zu einer erheblichen Beeinträchtigung des persönlichen Lebens führen. Eine wirksame Behandlung oder gar eine Heilung ist für viele Patienten Wunschdenken. Die Wissenschaft hat die Wirksamkeit von CBD bei einer bipolaren Störung zwar noch nicht nachgewiesen, jedoch ist das individuelle Gefühl des Patienten hier ganz entscheidend.


Symptome der Depression, aber auch Ängste, Unruhe und andere Begleitsymptome können durchaus positiv auf die Einnahme von CBD-Öl reagieren, wenngleich die ursächliche Erkrankung dadurch nicht verschwindet. Das zentrale Nervensystem profitiert von der CBD-Anwendung dennoch, insbesondere durch Aktivierung des Parasympathikus und Deaktivierung bzw. Beruhigung des Sympathikus.

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Autorin: Stephanie Killersreiter
hat Pharmazie an der LMU München studiert und ist approbierte Apothekerin mit Leib und Seele. Sie hat großes Interesse an alternativen Heilungsmethoden und hat sich intensiv mit der Wirkung und dem Potenzial der Hanfpflanze auseinandergesetzt.Sie teilt Ihr Wissen über CBD gerne in Kundengesprächen und Magazinen.

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